Programm vom 15. - 18. Dezember 2017!


Kinowerkstatt - der spannendste Kinoort im Saarland !


Danke für die vielen Glückwünsche zum Kinopreis!


++aktuell++++   
+  Montag: 18 Uhr: "In Zeiten des abnehmenden Lichts" + 20 Uhr: "Simpel" - anrührend stimmungsvolle Umsetzung des Buches als Film !  + "Alle unsere Filme beginnen immer 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer beim Kinderfilm 5 Minuten) !



Wir sind auf PLURIO-net:
Kultur in der Großregion |
culture dans la grande région


 "We are made to communicate and express.
That's what film is about"!

Alejandro G. Inarritu

Zum Kinder- und Familienkino

Zum Seniorenkino

  * Alle unsere Vorstellungen beginnen grundsätzlich 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer So. 16 Uhr, beim Senioren- und beim Kinderkino) Bei Unstimmigkeiten u. ä. bitte Mail an kinowerkstatt@gmx.de schreiben!


  Fr.15.12. Sa.16.12. So.17.12. Mo.18.12.

Peter Handke: Begegnung mit Gero von Böhm (41 Min.)

18:00
Eintritt frei!



Peter Handke: Das ganze Interview mit Katja Gasser (33 Min.)

19:00
Eintritt frei!



Peter Handke - Bin im Wald. Kann sein, dass ich mich verspäte.

20:00




Peter Handke: Nachtstudio - Interview (61 Min.)

22:00
Eintritt frei!



Die Feuerzangenbowle


18:00
18:00

Dalida


20:00
20:00

Ostwind - zusammen sind wir frei



16:00

In Zeiten des abnehmenden Lichts




18:00

Simpel




20:00


  Fr.15.12. Sa.16.12. So.17.12. Mo.18.12.

Peter Handke zum 75. ! 

18:00
19:00
20:00
22:00




ab - Jahre
ca. 41 min.

Begegnung mit Gero von Böhm

Gero von Boehm besuchte 2008 Peter Handke in Chaville bei Paris und unternimmt mit dem der Natur sehr Verbundenen einen Spaziergang durch die Wälder der Umgebung. Das Hingezogenfühlen zur Natur entstammt der Kindheit des Schriftstellers.
 "Der grosse Krieg des Menschen ist der Krieg gegen sich selber," sagt Peter Handke in diesem Interview.




Peter Handke im Gespräch mit Katja Gasser

Unbefangen und hartnäckig stellt die Journalistin Peter Handke mit Fragen nach Gott und Religion auf die Probe und erhält geduldige, aber auch freche Antworten. Die Journalistin weiß genau, wie sie mit Handke spricht und es liegt zum guten Teil an ihr, dass das Interview gross geworden ist. Jede Antwort, jedes Wort ein Treffer!







Peter Handke - Bin im Wald. Kann sein, dass ich mich verspäte.


Natürlich darf an diesem Abend der ganz aktuelle Kinofilm von Corinna Belz nicht fehlen, der überraschende Einblicke in das zurückgezogene Schriftstellerleben des damals 73-jährigen Österreichers gibt, ebenfalls in Chaville nahe Paris aufgenommen.
















Nachtstudio mit Volker Panzer


Der Autor gab bereitwillig Auskunft, dabei kam Handke sogar in Plauderstimmung: Er sprach über das Reisen, das Schreiben, auch über das Alter. Handke, damals 65, kam nach eigenem Bekunden keineswegs deshalb, weil gerade sein neuer Roman "Die morawische Nacht" in den Buchhandlungen liegt. Nein. Er sei gekommen, weil ihm langweilig sei, sprach der Dichter: "Warum soll ich nicht Leute treffen, die ich nicht kenne und mir anhören, was sie zu erzählen haben über meine Scheißbücher." Das ist der Sound, für den der Leser Handke lieben kann.










  Fr.15.12. Sa.16.12. So.17.12. Mo.18.12.

Die Feuerzangenbowle


18:00
18:00


ab - Jahre
ca. 97 min.

„Die Feuerzangenbowle“
(1944) von Helmut Weiss nach dem Roman von Heinrich Spoerl, mit Heinz Rühmann, Erich Ponto, Hans Richter, Paul Henckels.

Der bekannte Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer (Heinz Rühmann) hat noch nie die Schulbank gedrückt, zumindest ist er nie auf einer öffentlichen Schule gewesen, sondern hatte immer nur Privatunterricht. Das wird bei einer Runde Feuerzangenbowle mit Freunden zum großen Thema. Und schnell kommt jemand auf die verrückte Idee, dass Pfeiffer doch zur Schule gehen könnte. Gesagt, getan. Der Bart wird abrasiert, das Monokel und der feine Anzug werden weggelegt und Pfeiffer mischt sich unter die Oberstufenschüler eines kleinstädtischen Gymnasiums, um all das nachzuholen, was er in seiner Jugend versäumt hat...



  Fr.15.12. Sa.16.12. So.17.12. Mo.18.12.

Dalida


20:00
20:00


ab  Jahre
ca. 124 min.

"Dalida"
(Frankreich 2016) Regie: Lisa Azuelos - Darsteller: Sveva Alviti, Riccardo Scamarcio, Jean-Paul Rouve, Nicolas Duvauchelle, Alessandro Borghi, Valentina Carli - Laufzeit: 124 Minuten

"Dalida, eigentlich Iolanda Cristina Gigliotti (* 17. Januar 1933 in Kairo; † 3. Mai 1987 in Paris), war eine französische Sängerin und Schauspielerin italienischer Abstammung. Sie fand international Beachtung mit Titeln wie Bambino (1956) und Ciao, ciao Bambina (1959) und verkaufte etwa 150 Millionen Schallplatten weltweit.
Für ihre zahlreichen Hits erhielt Dalida eine Silberne Schallplatte, elf Goldene Schallplatten und sechs Platin-Schallplatten." (Wikipedia)

Der Film vom Leben und der Karriere der italienischen Sängerin, die ihre Lieder in über zehn Sprachen sang und große Erfolge feierte, basiert auf dem Buch "Dalida - Mon frère, tu écriras mes mémoires", das Catherine Rihoit mit der Hilfe von Dalidas Bruder Orlando (mit bürgerlichem Namen Bruno Gigliotti) als Memoiren über dessen Schwester verfasste. Regisseurin Lisa Azuelos (LOL - Laughing Out Loud) adaptierte die Biografie und das Leben von Dalida zusammen mit Orlando und Jacques Pessis zu einem Drehbuch für ihren Film. Sehenswert!






  Fr.15.12. Sa.16.12. So.17.12. Mo.18.12.

Ostwind - zusammen sind wir frei



16:00


ab - Jahre
ca. 105 min.

"Ostwind - zusammen sind wir freil!"
(DE 2013) von Katja von Garnier, mit Hanna Binke, Marvin Linke, Cornelia Froboess.

Aus der Traum vom Ferienlager! Die vierzehnjährige Mika (Hanna Höppner) hat das Klassenziel nicht erreicht und wird nun von ihren Eltern (Nina Kronjäger und Jürgen Vogel) dazu verdonnert, auf dem Gestüt ihrer strengen Großmutter (Cornelia Froboess) den Sommer über zu lernen. Doch neben dem Stallburschen Sam (Marvin Linke), der sie nicht aus den Augen lässt, entdeckt Mika noch etwas anderes, was auf dem Hof ihr Interesse weckt: den wilden und scheuen Hengst Ostwind. Nicht einmal die fähige Springreiterin Michelle (Marla Menn) oder die Großmutter können das Tier zähmen. Mika beschließt, ihr Glück zu versuchen und schleicht sich in der Nacht in Ostwinds Stall. Damit entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft, in deren Verlauf Mika entdeckt, dass sie in der Lage ist, mit Pferden zu sprechen. Ob es ihr mit dieser Gabe gelingt, Ostwind zu bändigen?



  Fr.15.12. Sa.16.12. So.17.12. Mo.18.12.

In Zeiten des abnehmenden Lichts




18:00

ab  Jahre
ca. 113 min.

"In Zeiten des abnehmenden Lichts"
(D 2017, 101 Min.) R: Matti Geschonnek, D: Bruno Ganz, Hildegard Schmahl, Sylvester Groth, Evgenia Dodina.

Vor sechs Jahren erschien der Roman "In Zeiten des abnehmenden Lichts" von Eugen Ruge. Er wurde von der Kritik gefeiert, gewann Preise und blieb monatelang auf den Bestsellerlisten. Regisseur Matti Geschonneck hat ihn verfilmt, mit einem Drehbuch von Wolfgang Kohlhaase, jetzt noch einmal in der Kinowerkstatt zu sehen.

Es ist ein großer Tag für Wilhelm Powileit in diesem Ostberliner Herbst des Jahres 1989. Er bekommt nicht nur den Stern der Völkerfreundschaft verliehen, er feiert noch dazu seinen 90. Geburtstag. Powileit ist Ex-Exilant, Ex-Widerstandskämpfer, glühendes SED-Mitglied. Bruno Ganz spielt ihn mit einer starrsinnigen Granteligkeit. Sein Powileit hat in seinem Leben wohl wenig Widerspruch erfahren. Mit seiner Frau verbindet ihn eine Hassliebe. Sie träumt davon, ihn zu vergiften. Er terrorisiert sie mit Aufbewahrungssystemen für die Geburtstagsblumen.

Kaum ein Roman hat die erstarrte Stimmung in der untergehenden DDR besser eingefangen als Eugen Ruges „In Zeiten des abnehmenden Lichts“. Anhand der eigenen Familiengeschichte untersuchte der Autor über vier Generationen hinweg die gescheiterten Hoffnungen und die bittere Wirklichkeit des Sozialismus.

Wer die DDR verstehen will, sollte das Buch lesen oder zumindest den Film ansehen - um anschließend das Buch zu lesen! Beide, sowohl der meisterhafte Roman, der 2011 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde, als auch der Film (ausgezeichnet durch das Drehbuch der Drehbuch-Legende seit frühen DEFA-Jahren Wolfgang Kohlhaase) geben darüber Auskunft, warum die Utopie eines idealen Staates gescheitert ist.



  Fr.15.12. Sa.16.12. So.17.12. Mo.18.12.

Simpel




20:00

ab  Jahre
ca. 113 min.

"Simpel"
(DE · 2017 · Laufzeit 113 Minuten · FSK 6) Regie: Markus Goller, Drehbuch: Dirk Ahner, Markus Goller nach dem Roman von Marie-Aude Murail Autor/in (Vorlage)
Kamera: Ueli Steiger, Darsteller: Frederick Lau, David Kross, Emilia Schüle, Axel Stein, Devid Striesow, Annette Frier, Ludger Pistor u.a.

Markus Goller („Friendship“, „Frau Ella“) inszeniert "Simpel" als einen zutiefst emotionalen und dabei umwerfend komischen Feelgood-Film. Das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Dirk Ahner und anhand der Romanvorlage von Marie-Aude Murai.

Seit Ben (Frederick Lau) denken kann, sind er und sein Bruder Barnabas ein Herz und eine Seele. Barnabas, „Simpel“ genannt (David Kross), ist 22 Jahre alt, aber geistig auf dem Stand eines 3 - jährigen Kindes. Quasilorten (Erdbeeren) sind sein Lieblingsessen und draußen im Watt entdeckt er mit seinem Stofftier "Monsieur Hasehase" neue Kontinente. Simpel ist anders und oft anstrengend, aber ein Leben ohne ihn ist für Ben unvorstellbar. Als ihre Mutter unerwartet stirbt, soll Simpel in ein Heim eingewiesen werden.

Als es dazu kommen soll, tickt Simpel aus: Ben und Simpel türmen gemeinsam vor der Einweisung. Der Film wird zum Roadmovie, der die beiden Brüder nach Hamburg bringt. Von der Reeperbahn bis zum Punk bleibt dort kein Klischee aus, und der große Bruder, der sich immer gekümmert hat und sich diffus an den in Hamburg lebenden Vater und die Sorgerechtsfrage annähern will, baut dabei nicht weniger Mist als der kleine Bruder, auf den er eigentlich aufpassen soll.

Frederick Lau
   Frederick Lau
Die zwei ungleichen Brüder werden gespielt von David Kross („Die Vermessung der Welt“, „Der Vorleser“) und Frederick Lau („Victoria“, „Traumfrauen“), die schöne Aria von Emilia Schüle („High Society“, „Mann tut was Mann kann“), den Vater David gibt Devid Striesow („Ich bin dann mal weg“) und die Mutter spielt Anneke Kim Sarnau („Honig im Kopf“). Komplettiert wird der Cast mit Axel Stein („Nicht mein Tag“) und Annette Frier („Ich bin dann mal weg“).

 "Der Film schafft anrührende Szenen, führt die wechselseitige Abhängigkeit von Familienmitgliedern vor, birgt komische und tragikomische Momente. Wenn man so will, erzählt dieser Film auch davon, dass Ben – wie alle Menschen, die sich im Leben um einen nicht ganz selbstständig lebensfähigen Angehörigen kümmern – mindestens so viel Abhängigkeit von seinem Pflegling entwickelt wie umgekehrt." (Marc Reichwein in DIE WELT)






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Filmpolitik:

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Auf Einladung von Béla Tarr haben sich Festival-Verantwortliche von Cannes und Berlin sowie Arte-France-Chef Michel Reilhac bei einer Pressekonferenz für die Verteidigung des ungarischen Kinos eingesetzt. News »

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"Wenn wir einen Film von Kaurismäki gesehen haben, sind wir jedesmal wieder froh!" (Ulrich und Erika Gregor im Interview)
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