Programm vom 20. - 23. Januar 2017!

Kinowerkstatt - ausgesuchte Filme !


Danke für die vielen Glückwünsche zum Kinopreis!

++aktuell++++  
Meryl Streep und Hugh Grant in "Florence Foster Jenkins" am Freitag und Sonntag! + "Love and Friendship" am Sonntag um 20 Uhr! + Alle unsere Vorstellungen beginnen grundsätzlich 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (ausser beim Kinderkino)!



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 "We are  made to communicate and express.
That's what film is about"!

Alejandro G. Inarritu

Zum Kinder- und Familienkino

 

  * Alle unsere Vorstellungen beginnen grundsätzlich 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer So. 14 Uhr, beim Senioren- und beim Kinderkino) Bei Unstimmigkeiten u. ä. bitte Mail an kinowerkstatt@gmx.de schreiben!

Fr.20.1. Sa.21.1. So.22.1. Mo.23.1.

Birnenkuchen mit Lavendel

18:00



Florence Foster Jenkins

20:00

16:00+
18:00
 

Night on Earth


19:00
 

Love & Friendship


  20:00
 

Solaris




18:00

Fr.20.1. Sa.21.1. So.22.1. Mo.23.1.

Birnenkuchen mit Lavendel

18:00



 
ab Jahre
ca. 100 min.

"Birnenkuchen mit Lavendel"
(Originaltitel: "Le goût des merveilles", Frankreich 2015, 100 Min.) Regie: Eric Besnard, Drehbuch: Eric Besnard, Kamera: Philippe Guilbert, Schnitt: Yann Dedet, Musik: Christophe Julien, Darsteller: Hiam Abbass, Virginie Efira, Benjamin Lavernhe, Hervé Pierre, Lucie Fagedet

Ein Film, der glücklich macht, erfolgreich im letzten Jahr lief, war "Birnenkuchen mit Lavendel" Er ist jetzt auf vielfachen Wunsch noch einmal zu sehen.

"Birnenkuchen mit Lavendel" spielt in Südfrankreich. Die Provence ein Paradies? Für die junge Witwe Louise ist das malerische Fleckchen Erde momentan die Hölle: Schulden, ein mies laufender Obst- und Gemüseanbau, ein Stalker, dazu rebellische Kinder. Dass ihr auch noch Sonderling Pierre ins Auto läuft, fällt da kaum mehr ins Gewicht. Doch der verletzte Pierre (Benjamin Lavernhe) ist kein Mann wie andere: Ein Sonderling – ganz ohne Zweifel! Doch einer, dessen Welt sich von der ihren komplett unterscheidet. Und eine andere Welt scheint im Moment genau das, was Louise (Virginie Efira) gut brauchen könnte...





Fr.20.1. Sa.21.1. So.22.1. Mo.23.1.

Florence Foster Jenkins

20:00

16:00
18:00

 
ab - Jahre
ca. 110 min.)

"Florence Foster Jenkins"
(Großbritannien, Frankreich 2016), Regie: Stephen Frears, Drehbuch: Nicholas Martin, Darsteller: Meryl Streep,  Hugh Grant, Simon Helberg, Rebecca Ferguson, Nina Arianda, Stanley Townsend, Allan Corduner.

„Die Leute können vielleicht behaupten, dass ich nicht singen kann. Aber niemand kann behaupten, dass ich nicht gesungen hätte.“ (Florence Foster Jenkins)

Sie sang fürchterlich und begeisterte doch die Massen: Die reiche amerikanische Kunstmäzenin Florence Foster Jenkins (1868–1944) erlangte Weltruhm durch den Ruf, die schlechteste Sängerin aller Zeiten zu sein. Immer wieder ging sie auf die Bühne, um in Arien unverdrossen an den Noten vorbeizusingen, war selbst aber in ihrer illusorischen Selbstwahrnehmung felsenfest überzeugt davon, eine große Sängerin zu sein. Geschützt wird sie von ihrem Ehemann St. Clair Bayfield (starker Auftritt: Hugh Grant), mit dem Foster Jenkins bereits seit Jahrzehnten liiert ist. Denn wo Foster Jenkins auf der Bühne ganz ehrlich ihr vermeintlich Bestes gibt, da amüsiert sich im Parkett eine korrupte Gesellschaft hinter vorgehaltener Hand, an die zuvor der Lebensgefährte der Sängerin ein Schweigegeld zahlte: Er schirmt sie ab und sorgt dafür, dass niemand die Welt durchbricht, in der Foster Jenkins glücklich ist.

Wie überhaupt dieser so wunderbar bunte wie komische Film uns der Titelfigur in ihren letzten Tagen wirklich nahezubringen versteht und dabei gleichzeitig Fragen der Moral aufwirft: Aus anfänglicher Belustigung heraus entsteht tiefe Empathie - so erging es wohl Jenkins' Zeitgenossen, und so ergeht es einem auch beim Sehen des Films. Kein Wunder also, dass Florence Foster Jenkins unter Opernfans nach wie vor eine große Anhängerschaft hat.

Der Archivar der Carnegie Hall, Gino Francesconi, berichtet sogar, dass Anfragen zu Tonaufnahmen von Florence Foster Jenkins zu den Top Five gehören - neben den Beatles und Benny Goodman. Das Ende kommt mit Foster Jenkins‘ Wunsch, einmal in der Carnegie Hall zu singen. Da sind zu viele Menschen, um mit Schmiergeld zu arbeiten. Foster Jenkins zerbricht daran, was aber Meryl Streep noch einmal Gelegenheit gibt, ihr wirkliches gesangliches Talent zu zeigen. "Eine Leistung, die an eine 20. Oscar-Nominierung denken lässt." - schrieb ein Kritiker.




Fr.20.1. Sa.21.1. So.22.1. Mo.23.1.

Night on Earth


19:00


 
ab  Jahre
ca. 129 min.

"Night on Earth"
(USA 1991, 129 Minuten, Regie: Jim Jarmusch), Drehbuch: Jim Jarmusch, Musik: Tom Waits und Kathleen Brennan, Darsteller: Gena Rowlands, Winona Ryder, Armin Müller-Stahl, Giancarlo Esposito, Rosie Perez, Isaach de Bankolé, Béatrice Dalle, Pascal N’Zonzi, Emile Abossolo M’bo, Roberto Benigni, Paolo Bonacelli, Matti Pellonpää, Kari Väänänen, Tomi Salmela.


Im Rahmen der Filmreihe "40 Jahre Kinowerkstatt" gibt die Kinowerkstatt Mitarbeitern und engagierten Kinowerkstatt- Besuchern die Möglichkeit, ausgewählte Filme aus "40 Jahren Kinowerkstatt" zu präsentieren. Den Anfang macht die Beisitzerin des Kinowerkstatt- Vereins Roselie Stief an diesem Samstag, 21. Januar, um 19 Uhr mit dem wunderbaren Episodenfilm "Night on Earth" von Jim Jarmusch.

Nacht auf der Erde - das sind fünf Geschichten aus fünf Städten: Los Angeles, New York, Paris, Rom, Helsinki, fünf Begegnungen in einem Taxi, einmal um die halbe Welt, und alle spielen zur selben Zeit: wenn es Nacht ist in Manhattan, wenn, in der ersten Episode, mit drei Stunden Zeitverschiebung, in Los Angeles um 19.07 Uhr der Abend dämmert und, in der letzten, in Helsinki um 5.07 Uhr ein neuer Tag beginnt. Es sind Allerweltsgeschichten, die der Regisseur Jim Jarmusch erzählt, rührend, komisch, absurd manchmal, Touristenanekdoten eines etwas anderen Reisenden. Das Drehbuch schrieb Jim Jarmusch, die Musik ist von Tom Waits und Kathleen Brennan, es spielen Gena Rowlands, Winona Ryder, Armin Müller-Stahl, Giancarlo Esposito, Rosie Perez, Isaach de Bankolé, Béatrice Dalle, Pascal N’Zonzi, Emile Abossolo M’bo, Roberto Benigni, Paolo Bonacelli, Matti Pellonpää, Kari Väänänen, Tomi Salmela.




Fr.20.1. Sa.21.1. So.22.1. Mo.23.1.

Love and Friendship



20:00

 
ab - Jahre
ca. 93 min.


"Love and Friendship" (FR/IE/NL/US · 2016 · Laufzeit 93 Minuten · FSK 0) von Whit Stillman mit Kate Beckinsale und Chloë Sevigny.


Basierend auf der Novelle "Lady Susan" von Jane Austen entfaltet "Love & Friendship" die Geschichte einer Witwe, die nach zwei reichen Ehemännern sucht: einen für sich und einen für ihre Tochter.

Die Kritiker überschlagen sich förmlich: "Die Komödien Whit Stillmans zeichnen sich durch bissigen Witz und scharfe Milieubeobachtung aus. In Jane Austen hat er die ideale Vorlage für seinen neuen Film gefunden." schrieb Andreas Busche in DIE ZEIT. Knapp 200 Jahre nach Jane Austens Tod hat Whit Stillman mit seiner erstaunlich werkgetreuen Austen-Adaption "Love & Friendship" die Romantic Comedy und die klassenbewusste Sittenkomödie auf kongeniale Weise miteinander versöhnt. "Basierend auf dem frühen, postum veröffentlichten Briefroman Lady Susan, konturiert Stillman den Stil Austens, insbesondere ihre elegant-schnörkellose Ironie, die in dem Frühwerk bereits zarte Keime treibt, mit einem sicheren Gespür für den Sound der Zeit: beiläufige, lässig dahingeworfene soziale Beobachtungen, die wie scharfkantige Stechformen genüsslich-maliziöse Aperçus aus den gepflegten gesellschaftlichen Konversationen stanzen." (Andreas Busche)




Fr.20.1. Sa.21.1. So.22.1. Mo.23.1.

Solaris




18:00
 
ab - Jahre
ca. 169 min.


"Solaris" (SOLJARIS, UdSSR 1971/72) Regie: Andrej Tarkowskij - Buch: Friedrich Gorenstein, Andrej Tarkowskij, nach Motiven des Romans Solaris von Stanislaw Lem.
Andrei Tarkovsky (1932-1986) gilt als der bedeutendste russische Regisseur nach Sergej Eisenstein. Sein nach einem Roman von Stanislaw Lem gedrehter Film „Solaris“ gilt unter Kennern als Meisterstück, vergleichbar nur noch mit Kubricks „2001: A Space Odyssee“.

"„Solaris“ ist für mich nach Kubricks „2001: A Space Odyssee“ einer der besten Sciencefictionfilme – und beide Werke sind im eigentlichen Sinne und in erster Linie gar keine Sciencefiction. Sie lassen uns für einen Moment innehalten, setzen – trotz Aufregung und Faszination – eine Art Ruhepunkt, um den plötzlich alles zu kreisen scheint." schrieb Filmkritiker Ulrich Behrens.

Der Psychologe Kris Kelvin wird zum Planeten Solaris geschickt, um mysteriöse Ereignisse auf der dortigen Forschungsstation aufzuklären. Der Planet spiegelt als kollektives Bewusstsein, gleich einem unendlichen Ozean, die Erinnerungen, Ängste und Wünsche der Kosmonauten wider und materialisiert ihre Gedanken. Kelvin trifft bei seiner Ankunft auf die übrig gebliebenen zwei Mitglieder der ursprünglich 85-köpfigen Besatzung. Die anderen starben aus unerklärlichen Gründen oder brachten sich um. Kelvin selbst begegnet kurz nach seiner Ankunft seiner Frau, die Jahre zuvor Selbstmord begangen hatte und für deren Tod er sich schuldig fühlt. Das Forschungsvorhaben wird für die Besatzung des Raumschiffs zur metaphysischen Reise in die Innenwelt ihrer eigenen Kultur und an die Grenzen des menschlichen Seins. Nach dem gleichnamigen berühmten Roman von Stanislaw Lem, erzählt der russische Regisseur Andrej Tarkowskij eine philosophische Fabel, die um Ideen wie Liebe, Tod und Auferstehung kreist. Ein brillant inszenierter, vielschichtiger Film, der den traditionellen Fortschrittsglauben der Wissenschaften in Frage stellt.

"Solaris" erhielt 1972 den Spezialpreis der Jury auf dem Filmfestival in Cannes. 2002 drehte Oscar-Preisträger Steven Soderbergh ein Hollywood-Remake des Klassikers mit George Clooney in der Hauptrolle. 




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