Vorwärts immer!

(DE 2017) Regie: Franziska Meletzky mit Jörg Schüttauf, Josefine Preuß, Jacob Matschenz, Hedi Kriegeskotte, Marc Benjamin, Devid Striesow u.a.


ab  Jahre
ca. 98 min.

„Vorwärts immer!“

Es ist der erste Film, in dem der Osten so erscheint, wie sich der Osten an den Osten zu erinnern glaubt!

Die Kinokomödie „Vorwärts immer!“ zeigt Erich Honecker als Erich Honecker und die DDR, wie sie gewesen sein könnte: Ein Land, das sich 13 Jahre lang im Untergang befand und 1989 plötzlich verschwand...

Jörg Schüttauf in der schrägsten Honecker Komödie …seit Honecker. "Franziska Meletzky hat als Regisseurin ihren Lubitsch ("Sein oder Nicht-Sein") drauf" - schrieb Filmkritiker Michael Pilz (DIE WELT) !

Ost-Berlin, am Morgen des 9. Oktober 1989: Der berühmte Schauspieler Otto Wolf (Jörg Schüttauf) steckt in den Proben für ein geheimes Theaterstück mit dem Titel „Vorwärts immer“, in dem er Erich Honecker auf der Bühne verkörpert. Von Kontakten erfährt Otto eine schockierende Nachricht: Die für den Abend in Leipzig geplanten Demonstrationen gegen das DDR-Regime sollen mit aller Gewalt niedergeschossen werden – und seine schwangere Tochter Anne (Josefine Preuß) ist gerade auf dem Weg dorthin! Also fassen Otto und seine Kollegen einen waghalsigen Plan: Solange der „echte“ Erich Honecker in Wandlitz auf der Jagd ist, soll Otto als „falscher“ Honecker das Zentralkomitee betreten und den Schießbefehl auf Leipzig zurücknehmen.
Ein turbulentes Spiel auf Zeit beginnt, bei dem Otto nicht nur dem Zentralkomitee gefährlich nahekommt, sondern auch der echten Margot Honecker…
Der „Generalsekretär der SED, der Vorsitzende des Staatsrats und des Nationalen Verteidigungskomitees“, wie Schüttauf winselnd deklamiert, erteilt den Schießbefehl. Bis heute ist nicht restlos aufgeklärt, wer den Befehl wieder zurückgenommen hat. Beinahe alle Bonzen wollen es gewesen sein. In „Vorwärts immer!“ ist es jedenfalls Honecker, gespielt von Schüttauf. Er verhindert, wovor sich in Leipzig alle fürchten, vor einem Massaker am Gewandhaus wie in Peking auf dem Tian’anmen- Platz im Frühling 1989.


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