Nachlese

Die Kinowerkstatt zeigt an diesem Freitag, den 27. Februar, ab 19 Uhr, in ihrer ersten Nachlese "Max-Ophüls-Preis" die sehenswertesten Kurzfilme des diesjährigen 30. Festivals, das Ende Januar in Saarbrücken stattfand. Die Filme präsentieren wird Thomas Altmayer, selber Filmemacher, Mitarbeiter im Medienladen Saarbrücken und Mitglied des Auswahlbeirats Kurzfilm. Zugesagt hat ihr Kommen auch die künstlerische Leiterin Gabriella Bandel, ebenfalls im Auswahlbeirat Kurzfilm. Beide werden die Filme kommentieren und auch über die Kriterien der Vorauswahl informieren. Dieser (ersten) Kurzfilm- Nachlese "Max-Ophüls-Preis" wird eine zweite Langfilm- und eine dritte Dokumentarfilmnachlese folgen.

Der Kurzfilmwettbewerb setzte sich aus kurzen Spielfilmen mit einer Länge von bis zu 30 Minuten zusammen. Auch hier gilt es, den Nachwuchs und innovative Tendenzen zu fördern.
Gezeigt werden folgende Filme

ABENDLIED
Regie: Frauke Thielecke;
Deutschland 2008, 35mm, Farbe, 22 Min.
Josef ist alt, verbittert und kommt im Haushalt allein nicht mehr zurecht. Sein Sohn stellt ihn vor vollendete Tatsachen: Er hat die Polin Nadja engagiert, die seinem Vater zur Hand gehen soll. Als die junge Frau am nächsten Tag vom Auto aus anruft, um sich für ihre Verspätung zu entschuldigen, kommt es zum Streit mit dem Alten. Plötzlich hat Nadja einen Unfall und ist schwer verletzt im Auto gefangen - Josef ist nun ihre letzte Verbindung zur Außenwelt.

EDGAR
Regie: Fabian Busch;
Deutschland 2008, 35mm, Farbe, 12 Min.
Nach dem Tod seiner Frau lebt Rentner Edgar einsam und zurückgezogen in seiner Berliner Wohnung. Täglich beschleicht ihn das Gefühl, nicht gebraucht zu werden. Als er sich auf die Suche nach einer Anstellung in einem Warenhaus macht, wird er abgewimmelt. Gedankenverloren nimmt er beim Hinausgehen einen Regenschirm mit. Der Kaufhausdetektiv stellt ihn, und gerade die anschließende Anzeige bringt Edgar seinem Ziel näher.

HUNDESÖHNE
Regie: Lena Liberta;
Deutschland 2008, HD-Cam, Farbe, 15 Min.
Der zehnjährige Juri lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter und seinem kleinen Bruder Jan in einer Plattenbausiedlung in Weimar West. Seine labile Mutter ist mit ihrer Lebenssituation vollkommen überfordert. Deshalb hat der geschickte Juri die Rolle des Familienoberhaupts übernommen und verteidigt seine kleine Familie mit allen Mitteln gegen jeden, der es wagt ihr wehzutun.

IL GIARDINO
Regie: Michael Ester;
Deutschland 2008, 35mm, Farbe, 11 Min. mit Dirk Bach
Ein dicker Mann wird von einem befreundeten Pärchen zum Essen in ein schickes Restaurant eingeladen. Er beklagt sich, dass es allen anderen besser geht, sein Schicksal ihm ein glückliches Leben verweigert und dass der liebe Gott offensichtlich eine persönliche Mobbing-Attacke gegen ihn führt. Von ihm unbemerkt kommt es an den Nachbartischen ebenfalls zu Spannungen, die auf ihre jeweils eigene tragikomische Art zu eskalieren drohen.

SCHAUTAG (Kurzfilmpreis Siegerfilm)
Regie: Marvin Kren;
Deutschland 2008, 35mm, Farbe, 22 Min.

Auf einer Brücke - ein Junge will seine Freunde von einer waghalsigen Mutprobe abhalten, in einem Keller stellt sich ein alter Mann seinen schmerzlichsten Erinnerungen und in einem Auto macht sich eine Familie auf den Weg, eine längst überfällige Begegnung mit dem Vater zu suchen. Dies ist der Tag, an dem sich ihre Schicksale für immer miteinander verbinden werden.

SOMMERSONNTAG
Regie: Siggi Kamml, Fred Breinersdorfer;
Deutschland 2008, 35mm, Farbe, 10 Min. mit Axel Prahl
Bruno Hansen ist Brückenmeister für eine mächtige stählerne Eisenbahn-Hubbrücke im Hamburger Hafen. Sein gehörloser Sohn besucht ihn auf der Arbeit und darf die Brücke einmal selbst hochfahren. Wegen eines technischen Defekts rast ein vollbesetzter Zug auf die Brücke zu. In Sekunden muss Bruno entscheiden, ob er den Zug abstürzen lässt, oder die Brücke senkt und so seinen Sohn opfert.

STILL
Regie: Rick Ostermann;
Deutschland 2008, 35mm, Farbe, 7 Min.,  Produktion: Jürgen Vogel
Während eines Überfalls von Soldaten auf einen Bauernhof am Ende des Zweiten Weltkriegs verstecken sich ein paar Kinder in einem Schuppen. Der drohenden Entdeckung ausgesetzt, verhalten sie sich ganz ruhig und belauschen die Geschehnisse draußen. Plötzlich bekommt eines der Kinder einen Hustenanfall, den es kaum unter Kontrolle bringen kann. Die Gefahr, dass das Husten die ganze Gruppe verraten könnte, bringt sie an ihre Grenzen.

TRY A LITTLE TENDERNESS
Regie: Benjamin Teske;
Deutschland 2008, DigiBeta, Farbe, 12 Min., mit Cosma Shiva Hagen
Wolfgang ist mittlerweile auch nicht mehr der Jüngste. Seine besten Jahre hat er auf alle Fälle schon hinter sich. Allein sitzt er nun in einer Bar und wartet und zwar auf eine junge, gut aussehende Unbekannte.

WITHERED FLOWERS BLOOMING
Regie: Martin Schreier;
Deutschland 2008, HD Cam, Farbe, 24 Min.
Mark, ein junger Deutscher, liebt die geheimnisvolle Französin Venus, die mit ihrer Sinnlichkeit die Männer verführt. Doch ihrer Liebe steht der Bordellbesitzer und Kriminelle Jean-Claude im Weg. Mark und Venus werden für ihre Liebe durch die Hölle geschickt, um letztendlich erkennen zu müssen, dass nicht immer alles so ist wie es scheint oder wie man es sich wünscht.

Und - die Sensation ist perfekt: Auch der diesjährige Oscar-Preisträger „Spielzeugland“ von Jochen Alexander Freydank wird gezeigt werden, er lief beim vorjährigen Max-Ophüls- Wettbewerb.

SPIELZEUGLAND
Regie: Jochen Alexander Freydank
Deutschland 2008, 14 Min.
Drehbuch: Johann A. Bunners, Jochen Alexander Freydank mit Julia Jäger, Cedric Eich, Tamay Bulut Özvatan, Torsten Michaelis, Claudia Hübschmann, David C. Bunners, Gregor Weber (SS-Mann Werner), Jürgen Trott, Klaus-Jürgen Steinmann, Heike W. Reichenwallner, Matthias Paul.
Der Film dreht sich um eine Mutter, die verzweifelt auf der Suche nach ihrem Sohn ist, der möglicherweise mit jüdsichen Nachbarn in ein Konzentrationslager gebracht wurde, weil ihm erzählt wurde, daß sie in das "Spielzeugland" fahren würde, in das er unbedingt mitfahren wollte.
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