Die amerikanische Nacht

 

"Ein Film für Menschen, die Filme lieben",
so stand es ganz oben auf dem Plakat von FrancoisTruffaut's "Die amerikanische Nacht".
Im eigentlich relativ unbedeutenden Kinojahr 1973 schuf Francois Truffaut (er spielt auch eine der Hauptrollen) diesen überzeugenden Film. Er erzählt die Entstehungsgeschichte eines dramatischen Spielfilms, der in Nizza gedreht wird. Plötzlich verschmelzen Motive des Films mit der Realität.
Eine dramatische, satirische, humorvolle und kurzweilige Hommage an das Kino und Truffauts frühere Werke. Zu Recht ein Klassiker und ein 'Muss' für jeden Cieansten.

LA NUIT AMERICAINE (1972) ist einer der persönlichsten Filme von Frankreichs viel zu früh verstorbenem Starregisseur Francois Truffaut (1932-1984), der auch selbst die Hauptrolle - einen Filmregisseur - spielt.
Regisseur Ferrand (Truffaut) dreht in einem Studio in Nizza ein international besetztes Melodram um die Liebesaffäre einer jungen Frau mit ihrem Schwiegervater. Die Dreharbeiten werden von zahlreichen Schwierigkeiten - alkoholabhängige Hauptdarstellerin (Valentina Cortese), Mittelpunktkomplex und Liebeskummer eines Hauptdarstellers (Jean-Pierre Leaud), Nervenkrise des weiblichen Stars (Jacqueline Bisset), schließlich tödlicher Autounfall eines Hauptdarstellers (Jean-Pierre Aumont) - fortwährend beeinträchtigt. Bereits am Anfang des Films sagt Ferrand: "Einen Film zu drehen, das ist wie eine Kutschenfahrt durch den Wilden Westen. Zu Beginn hofft man noch auf eine schöne Reise. Und sehr bald fragt man sich, ob man wohl am Ziel ankommen wird." Immer öfter hat Ferrand sehr berechtigt Zweifel, ob er - der vom Medium Film Besessene - diesen Film auch zu Ende bringen kann.
Francois Truffaut hat in wenigen Filmen gespielt - u.a. in Spielbergs CLOSE ENCOUNTERS OF THE THIRD KIND (Unheimliche Begegnung der dritten Art/1977) und seinem eigenen Film L' ENFANT SAUVAGE (Der Wolfsjunge/1969, als DVD neu bei MGM). Die Rolle des Regisseurs ist für ihn quasi eine Selbstdarstellung und seine ganz persönliche Liebeserklärung und das Medium Film.
Der Titel AMERIKANISCHE NACHT ist die französische Bezeichnung für Aufnahmeverfahren, bei denen Nachtaufnahmen am Tag gedreht werden können. Truffaut will damit auf die Täuschungsmöglichkeiten des Mediums verweisen.

Sehr schöne interaktive Animation von ARTE zu Truffaut.


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