Mein Name ist Sabine

Die Dokumentation der französischen Schauspielerin Sandrine Bonnaire (Kann das Liebe sein?, Je crois que je l’aime, 2007; Die Schachspielerin) über ihre jüngere Schwester beleuchtet das Thema Autismus jenseits von Rain Man-Kitsch.
Eine junge Frau tanzt zu Musik von Joe Cocker und schaut dabei immer wieder direkt in die Kamera. Ihr Blick ist eindringlich und hellwach. Mit 38 Jahren sitzt dieselbe Frau erschöpft und 30 Kilo schwerer auf einem Sofa und kann ihre trüben Augen kaum offen halten. Sie bewegt sich schleppend und ungern. Bereits die erste Parallelmontage verdeutlicht, dass Sandrine Bonnaires Dokumentation über ihre ein Jahr jüngere autistische Schwester Sabine eigentlich von zwei Leben handelt: einem aktiven und selbst bestimmten vor einem fünfjährigen Psychiatrieaufenthalt und dem hiervon gezeichneten, in dem hoch dosierte Medikamente Sabines Ängste und Aggressionen dämpfen, allerdings auch ihre frühere körperliche und geistige Vitalität einschränken.
So wie Bonnaire in ihrer Inszenierung Bilder der Vergangenheit und Gegenwart nebeneinander stellt und vergleicht ist ihre erste Regiearbeit zu einer sozialkritischen Anklage und einem persönlichen Abschied von der jugendlichen Sabine geworden. Am Ende fragt die Regisseurin, Drehbuchautorin und Kamerafrau aus dem Off, ob sie je wieder mit ihrer kleinen Schwester verreisen wird.
Bonnaires respektvolle und feinfühlige Dokumentation plädiert für die Notwendigkeit angemessener Behandlungen von Autisten und veranschaulicht die Wichtigkeit sozialer Kontakte.
Mit anschließender Diskussion | Diskussionsleitung: Frau Anne-Rose Kramatschek-Pfahler, Geschäftsführerin des Autismus-Therapie-Zentrums gGmbH, Saarlouis

Interview mit Sandrine Bonnaire


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