Briefe an Julia

USA 2010 - Originaltitel: Letters to Juliet - Regie: Gary Winick - Darsteller: Amanda Seyfried, Vanessa Redgrave, Gael García Bernal, Christopher Egan, Franco Nero, Oliver Platt, Luisa Ranieri, Ashley Lilley - FSK: ohne Altersbeschränkung - Länge: 105 min.

Die junge New Yorkerin Sophie (Amanda Seyfried) recherchiert Fakten für einen Verlag. Eigentlich möchte sie lieber selbst schreiben, doch ihr Boss (Oliver Platt) lässt sie nicht. Ihr Freund, der leidenschaftliche Koch Victor (Gael García Bernal), mit dem Sophie seit einem Jahr verlobt ist, richtet gerade sein eigenes italienisches Restaurant ein. Deswegen reist das Paar als 'Vorflitterwochen' nach Verona.


In der Stadt der shakespeareschen Romeo-und-Julia-Liebe ist Victor aber mehr daran interessiert, persönliche Beziehungen zu seinen italienischen Lieferanten aufzubauen. Er versucht, auch Sophie die Trüffel-, Käse- und Weinverköstigungen im Umland schmackhaft zu machen. Sophie hatte sich jedoch romantischere Urlaubstage in Verona vorgestellt. Deswegen geht sie schließlich allein auf Entdeckungstour.
 
Ein unbedingtes Muss ist dabei natürlich das Haus, in welchem Julia angeblich gewohnt haben soll, und der sagenumwobene Balkon. Sophie ist vollkommen überrascht, als sie entdeckt, wie Liebende und Liebeskranke aus aller Welt dort Briefe an Julia hinterlassen – und noch mehr, dass eine freiwillige Gruppe von Frauen, der 'Club di Giulietta', einen jeden dieser Briefe im Auftrag der Stadt beantworten.

Zufällig entdeckt Sophie einen seit 50 Jahren versteckten Brief. Lieber später als nie schreibt Sophie eine Antwort nach England. Tatsächlich erreicht der Brief die Adressatin und plötzlich steht der junge Brite Charlie (Christopher Egan) vor Sophie. Charlie ist wenig begeistert davon, dass seine verwitwete Großmutter Claire (Vanessa Redgrave) nach all den Jahren ihre Jugendliebe Lorenzo suchen will. Sophie hingegen unterstützt die romantische Suche.
Der Film greift eine Tradition auf, die in Verona seit den 1970er Jahren bis heute Bestand hat: Der "Club di Giulietta" existiert tatsächlich und beantwortet die Briefe unglücklich Verliebter.

Eine romantische Komödie als Sommerfilm für alle, die sich im Sommer keinen großen Auslandsurlaub gönnen konnten und eine Hommage an die grosse Schauspielerin Vanessa Redgrave. Man kann "Briefe an Julia" als kurzweilige Unterhaltung betrachten (die zwar nicht lange in Erinnerung bleibt) -  aber immerhin für knappe zwei Stunden zum Eintauchen in die wunderschöne Kulisse des
Veneto und der Toskana einlädt. Als absoluter Hingucker erweist sich mal wieder Vanessa Redgrave, die – egal in welchem Film sie auftritt, elegant zurückhaltend in ihrem Spiel, und trotzdem mit dem für einen Liebesfilm nötigen Schuss Sehnsucht und Leidenschaft in den blitzenden Augen - dem Ganzen einen Hauch großes Kino verleiht.


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