The Green Wave

Deutschland 2010 - Regie: Ali Samadi Ahadi mit Pegah Ferydoni, Navid Akhavan, Dr. Shirin Ebadi, Prof. Dr. Payam Akhavan, Dr. Mohsen Kadivar, Mehdi Mohseni, Mitra Khalatbari - (FSK: ab 12 - Länge: 80 min. - Start: 24.2.2011)


Deutsch-iranische Perspektiven

abJahre
ca. 80 min.


"The Green Wave" holt die Zeit der Großdemonstrationen im Iran, der Hoffnung auf einen Regierungswechsel, den Wahlbetrug und die Verbrechen der Folgezeit eindringlich wieder zurück und nimmt den Faden der Iran-Reihe der Kinowerkstatt von 2009 mit Filmen vor den Wahlen ("Persepolis", "Letters to the President") auf.
Der in Deutschland lebende Exil-Iraner Ali Samadi Ahadi hatte nach seiner Liebeskomödie Salami Aleikum offenbar das Bedürfnis, sich in ernsthafter Weise mit seiner zweiten Heimat auseinanderzusetzen – und er tut das mit den Mitteln, die ihm als außenstehend Beteiligter und Filmemacher zur Verfügung stehen: Facebook-Nachrichten, Twitter-Botschaften und eingestellte Internetvideos flossen in die Gestaltung des Filmes ein, und Hunderte echte Blogeinträge dienten als Vorlage für die Erlebnisse und Gedanken zweier junger Studenten, deren Geschichte sich als roter Faden durch den Film zieht.

Wie ein begieriges Aufatmen, wie eine unaufhaltsame Welle breitete sich im Sommer 2009 der Wunsch nach mehr Freiheit im Iran aus. Die Farbe "Grün" der Anhänger von Präsidentschaftskandidat Mir Hossein Mussawi wurde zum allgegenwärtigen Symbol eines möglichen Wandels. Doch die friedliche Revolution scheiterte am Wahltag, und das Regime unter Ahmadineschad ging mit kaum vorstellbarer Gewalt gegen Oppositionelle, Aktivisten und Demonstranten vor.

"Ali Samadi Ahadis Dokumentarfilm ist eine hochaktuelle Chronik der "grünen Revolution" und ein Denkmal für all jene, die an mehr Freiheit glaubten und dafür ihr Leben ließen.
Daß diese Ereignisse zwar aus der Tagespresse verschwunden sind, im Bewußtsein des iranischen Volkes aber einen nachhaltigen Schock ausgelöst haben, transportiert der Film glaubhaft. Ebenso wie den Umstand, daß dieser Schock zurzeit zwar eher im Verborgenen wirkt, sich aber eines Tages wieder Bahn brechen wird." (filmz.de)

Interview mit dem Filmemacher Ali Samadi Ahadi


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