Aber das Leben geht weiter

Regie: Karin Kaper, Dirk Szuszies - Darsteller: (Mitwirkende) Edwarda Zukowska, Maria Wojewoda, Gabriela Matniszewska, Ilse Kaper, Hertha Christ, Karin Kaper.


8. März, Internationaler Frauentag: Regisseurin zu Gast

ab - Jahre
ca. 90 min.

"Aber das Leben geht weiter"

Zum Internationalen  Frauentag am 8. März haben wir die Regisseurin Karin Kaper eingeladen. Karin Kaper wird an diesem Tag, um 19 Uhr, zusammen mit der Hauptdarstellerin, ihrer Mutter Ilse Kaper, den Film "Aber das Leben geht weiter" (Deutschland 2011) vorstellen.  Anschließend besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit beiden.
Drei polnische und drei deutsche Frauen aus mehreren Generationen, deren Familiengeschichte sich nach Ende des Zweiten Weltkrieges auf dramatische Art kreuzte, setzen bewusst persönlich zum Thema "Flucht und Vertreibung" ein Zeichen der Annäherung.

Wer kennt sie nicht, die Geschichten älterer Familienmitglieder? Meist sind es Fragmente, einprägsam zugespitzte Anekdoten, die bei Festen die Runde machen. Manchmal bleiben diese für immer unvollständig erzählt und verbergen ihren oft dramatischen geschichtlichen Zusammenhang. Karin Kaper und Dirk Szuszies gehen in ihrem Dokumentarfilm "Aber das Leben geht weiter" zwei Familiengeschichten nach. Ihr roter Faden findet in dem polnischen Ort Platerówka seinen Knoten. Platerówka, früher Niederlinde, liegt im deutsch-polnischen Grenzgebiet, östlich von Görlitz. Hierher verschlägt es die Filmemacherin mit ihrer Mutter Ilse sowie der Tante Hertha und es kommt unter anderem zu Begegnungen mit Menschen aus deren Jugend. So lernt der Zuschauer drei polnische und drei deutsche Frauen aus mehreren Generationen kennen, die in vertrauter Runde ihre Familienschicksale erzählen, die sich kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in diesem Dorf kreuzten. Geprägt sind ihre Erzählungen vor allem durch Kriegserfahrungen, Flucht, Vertreibung, aber auch Solidarität.
Der Film berücksichtigt nicht nur die erschütternden Vorkommnisse in den Kriegswirren bis zur endgültigen Vertreibung der deutschen Familie aus ihrem niederschlesischen Dorf Niederlinde im Sommer 1946. Er wirft auch ein Licht auf die Entwicklungen der Nachkriegszeit sowie spätere Jahrzehnte bis heute.
Dem Schicksal der Deutschen wird das der polnischen Familie gegenübergestellt, die ihrerseits 1940 von der sowjetischen Armee aus Ostgebieten Polens nach Sibirien verschleppt wurde. Nach einer unglaublichen, sogar bis Kirgistan führenden Odyssee, bekam sie schließlich im Sommer 1945 den Hof der Deutschen zugesprochen.

Ein Film über Heimat, Krieg, über das Überleben in der Fremde, darüber wie die große Geschichte in das Dasein der Menschen hineinblitzt und die Lebensbahnen durcheinanderwirbelt. (filmz.de)

"Aber das Leben geht weiter" ist eine Geschichtsdokumentation im Stile einer Oral History, die durch die  Präsenz der Regisseurin und ihrer Mutter und durch die intime Erzählweise der Figuren ihren familiären Charakter beibehält. Der Film ist klassisch aufgebaut und arbeitet mit Interviews, die mit Fotos, altem Super-8-Material oder Zugreisebildern unterschnitten werden. Diese Dokumentation versucht nicht neue Formen der Geschichtsdarstellung auszuloten. Vielmehr gibt sie ihren Zeitzeuginnen den Raum, ihr Schicksal vollständig zu erzählen. (fluter.de)



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