Dr. Seltsam

Originaltitel: Dr. Strangelove or How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb - Regie: Stanley Kubrick - Drehbuch: Stanley Kubrick, Terry Southern und Peter George, nach dem Roman "Red Alert" von Peter George - Kamera: Gilbert Taylor - Schnitt: Anthony Harvey - Musik: Laurie Johnson - Darsteller: Peter Sellers, George C. Scott, Sterling Hayden, Slim Pickens, Peter Bull, Keenan Wynn, Frank Berry u.a. - 1963; 95 Minuten

Kalter Krieg

ab  Jahre
ca. 95 min.


Die atomare Bedrohung ist ein Dauerthema in der Politik, Stanley Kubricks Satire "Dr. Seltsam oder Wie ich lernte die Bombe zu lieben" hat also eine immerwährende Aktualität.
Dem Film "Dr. Seltsam oder Wie ich lernte, die Bombe zu lieben", liegt der Thriller "Red Alert" (1958) von Peter George zugrunde. Darin geht es um die Gefahr eines durch eine unglückliche Verkettung banaler Zufälle ungewollt ausgelösten Atomkriegs. Stanley Kubrick beschloss, daraus eine rabenschwarze Satire zu machen. Es wurde eine albtraumhafte Groteske, ein Pandämonium des Irrsinns. Auf zynische Weise führt Kubrick vor, wie störanfällig das Gleichgewicht des Schreckens in der Zeit des Kalten Krieges war. Perfektioniert hatte man nur die Unumkehrbarkeit einmal in Gang gesetzter Angriffspläne und Vernichtungsmaschinen. Zugleich mokiert er sich über den Bürokratismus, soldatische Tugenden, die hysterische Angst vor den Kommunisten in Moskau und einiges mehr.
Die Welt zur Zeit des kalten Krieges. Ein durchgeknallter amerikanischer Luftwaffengeneral (Jack D. Ripper) drückt den "roten Knopf" und sendet eine Armada an Atombombern auf Russland. Der amerikanische Präsident versucht Kontakt mit Jack D. Ripper aufzunehmen, jedoch nimmt sich Ripper in seinem Luftwaffenstützpunkt das Leben - und damit auch das Codewort zum Rückruf der Bomber mit ins Grab. Nun muss der amerikanische Präsident sich wohl oder übel mit dem russischen Machtapparat in Verbindung setzen. Vom anderen Ende des heissen Drahtes heisst es unmissverständlich, dass ein nuklearer Angriff der USA auf die UdSSR automatisch einen atomaren Gegenschlag auslösen würde, der alles Leben auf der Erde vernichten würde. Doch dann tritt Dr. Seltsam in Erscheinung ....

Der Kalte Krieg ist in vollem Gange, als auf einem amerikanischen Atomwaffenstützpunkt der amtierende Kommandant, US-General Jack D. Ripper (Sterling Hayden), durchzudrehen beginnt. Er trinkt nur noch destilliertes Wasser und meint, die Russen würden kein Wasser, nur Wodka saufen. Warum? Sie hätten das Wasser vergiftet – Teil einer kommunistischen Weltverschwörung. Die Bedrohung wird in Rippers Vorstellungswelt immer klarer, und so ordnet er eines Tages den „Code Red“ an (was eigentlich nur der Präsident darf, falls ein unmittelbarer Angriff auf die USA bevorsteht) und schickt atomar bestückte B-52-Bomber Richtung Sowjetunion. Dem Erzfeind soll der endgültige Todesstoß versetzt werden. Der auf dem Stützpunkt anwesende britische Captain Mandrake (Peter Sellers – zum Ersten) ist entsetzt, kann die Katastrophe aber auch nicht abwehren...

Besprochen wird „Dr. Seltsam“ am Mittwoch, den 18. April, um 19:30  Uhr von  Matthias Ziegler im Rahmen des St. Ingberter Filmkollegs „filmreif“. Unkostenbeitrag: 7.- Euro/Schüler,Studenten 5.- Euro.

 
 


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