Viel passiert

(BRD 2001) Regie und Drehbuch: Wim Wenders; Darsteller: BAP, Joachim Król, Marie Bäumer, Willi Laschet, Anger 77, Wolf Biermann; Produktion: Screenworks, Travelling Tunes;


Der BAP-Film

ohne Altersbeschränkung
ca. 101 min.



Wolfgang Niedecken besucht die Lichtburg in Essen und beobachtet sich selbst und seine Band BAP auf der Bühne. Er erinnert sich zurück an seine Kindheit in Köln, an Hintergründe für Liedtexte und an die entscheidenden Stationen in der Bandgeschichte. Der Film folgt Niedeckens Gedanken und Kommentaren, den Liedern der Band, mit Bildern aus Archiven und selbstgedrehtem Material. Entstanden ist dabei eine Kollage aus Konzertaufnahmen und Archivbildern und ein Hohelied auf die Kölner Lebensart.
Es ist in der Tat 'Viel passiert' in der Karriere von BAP. Was die Band aus dem Rheinland zwischen den Anfängen Mitte der 70er-Jahre und dem Album 'Aff un zo' im Jahre 2001 alles erlebt hat, wird jetzt in einer Filmbiografie noch einmal höchst informativ und zugleich sehr unterhaltsam zusammengefasst. Wie Starregisseur Wim Wenders (Paris, Texas, Der Himmel über Berlin) die Kölschrocker dabei vorstellt, das geht freilich weit über das übliche Bandporträt hinaus. Hier werden nicht, wie man es sonst kennt, lediglich Fakten mehr oder weniger chronologisch aneinander gefügt. Wenders verknüpft stattdessen Songs, Schauspieleinlagen mit Joachim Król und Marie Bäumer, Interviews, Impressionen aus dem Rheinland und Köln, Kommentare von Wolfgang Niedecken und Gastauftritte von Willy Millowitsch, Literatur-Nobelpreisträger Heinrich Böll, Wolf Biermann, der Gruppe Anger 77 etc. zur Filmcollage.

"Wim Wenders umrahmt diesen Blick in die Vergangenheit sinnfällig mit alten Wochenschauberichten und anderen Zeitdokumenten. So bindet er BAP in den größeren Zusammenhang der bundesdeutschen Geschichte ein und malt ein Bild von der Band, wie man es bislang noch nicht gesehen hat. Indem Wenders die Songbotschaften von BAP im historischen Kontext betrachtet, dringt er zum Wesenskern der Gruppe vor wie kein anderer vor ihm. Ein Musikfilm der ganz besonderen Art!" --Harald Kepler

"An dieser Stelle könnte man jetzt die unverwüstliche Phrase "Fans kommen hier voll auf ihre Kosten" einfügen. Aber auch Leute, die keinen Kölner Heimvorteil oder BAP bisher gehasst haben, können am Ende durchaus berührt sein. Die Texte der Songs werden als hochdeutsche Untertitel eingeblendet. Und zusammen mit der Filmform, der komprimierten Fassung einer langen Karriere eines oft auch missverstandenen Besserwissers bekommt man plötzlich ein wohliges Verständnis für Wolfgang Niedecken."(DER SPIEGEL)




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