Das Mädchen Wadjda

(Wadjda, Saudi-Arabien/Deutschland, 2012), Regie, Buch: Haifaa Al Mansour. Kamera: Lutz Reitemeier. Schnitt: Andreas Wodraschke. Musik: Max Richter, mit Waad Mohammed, Reem Abdullah, Abdullrhman Al Gohani, Ahd, Sultan Al Assaf, 97 Minuten, FSK: o. Al., ff. FBW: besonders wertvoll


Mut und Witz - eine kleine Sensation


ohne Altersbeschränkung
ca. 97 min.

"Das Mädchen Wadjda"

"Das Mädchen Wadjda" ist der erste saudi-arabische Kinospielfilm überhaupt. Dass er in einem Land, in dem Frauen ein großer Teil des öffentlichen Lebens verwehrt ist, wo strikte Geschlechtertrennung herrscht und Frauen nicht einmal Auto fahren dürfen, von einer Frau inszeniert wurde, ist eine kleine Sensation.
Saudi-Arabien ist ein Land ohne Kinos. Und auch Frauen sollen hier weder zu sehen noch zu hören sein. Haifaa Al Mansour hat diese Regeln einfach alle gebrochen - für einen wirklich guten Film.

Grün ist die Farbe des Propheten, die Farbe der Hoffnung und des Lebens. Und grün ist auch das Fahrrad, das dem Mädchen Wadjda (Waad Mohammed) erscheint, scheinbar schwebend, auf der offenen Ladefläche eines vorbeifahrenden Lkws. Es ist ein Bild reiner Bewegung, die Dynamik des Films ergibt sich daraus. Nachdem dieses Fahrrad wie ein Pfeil ins Herz des Mädchens gerauscht ist, treibt die Sehnsucht nach ihm die Handlung voran. Wadjda will unbedingt Geld verdienen, um das Rad zu kaufen, meldet sich sogar zum Koranrezitier-Wettbewerb ihrer Schule an.
Die Jury der Evangelischen Filmarbeit empfiehlt den arabischen Film "Das Mädchen Wadjda", der jetzt in die Kinos kommt, als "Film des Monats September 2013". In der Begründung heißt es: "Praktisch im Alleingang zieht „Das Mädchen Wadjda“ den Schleier von einem Land, über das wir im Westen immer noch viel zu wenig wissen." Wadjda - ein pfiffiges, intelligentes und selbstbewusstes Mädchen widersetzt sich der traditionellen religiösen Erziehung und Rolle - Mädchen dürfen nämlich in Saudi-Arabien nicht Fahrrad fahren - und verwirklicht ihren Traum.


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