Und morgen Mittag bin ich tot

(Deutschland / Schweiz 2013), Regie: Frederik Steiner, Darsteller: Liv Lisa Fries (Lea), Lena Stolze (Mutter Hannah), Sophie Rogall (Rita), Max Hegewald (Moritz), Bibiana Beglau (Michaela Orff), Johannes Zirner (Heiner), Kerstin de Ahna (Oma Maria), Minh-Khai Phan-Thi (Frau Wu), Robert Hunger-Bühler (Dr. Joseph Seydlitz) u.a.;


Max-Ophüls-Film 2014

ab   Jahre
ca. 102 min.
 


Die Hauptdarstellerin Liv Lisa Fries erhielt den  Preis als Beste Nachwuchsdarstellerin.

"Und morgen Mittag bin ich tot" – der Titel von Frederik Steiners Film ist ein spannender Auftrag an seine Geschichte: Wie gestaltet eine 22-Jährige die letzten Stunden ihres Lebens?
Lea ist auf dem Weg nach Zürich. Frech lehnt sie sich aus dem Autofenster und erklärt dem Grenzbeamten, sie sei Extremsportlerin und wolle deshalb in die Schweiz. Doch aus ihrer Nase hängen Beatmungsschläuche. Ihr Atem geht schwer, den ganzen Film über wird man ihn hören. Lea leidet an Mukoviszidose, ihre Lunge ist zu stark geschädigt, als dass ihr eine Operation noch helfen könnte. Sie will den unausweichlichen, qualvollen Tod durch Ersticken verhindern und an ihrem Geburtstag mit professioneller Hilfe sterben. 

Steiners Film zeigt, was es für einen von einer schweren Krankheit betroffenen Menschen bedeuten kann, selbstbestimmt und würdevoll zu sterben, sich nicht den Maschinen, den Schmerzen auszuliefern. Auch nicht den Verwandten, die sich einmischen und verpflichtet fühlen.
"Und morgen Mittag bin ich tot" ist ein anrührender Film. Seine stärksten Szenen hat er, wenn er zeigt, wie das Leid den Rest der Familie aus dem Gleichgewicht bringt. Leas Verwandte können mit ihrer Entscheidung nicht umgehen, die Mutter (Lena Stolze) kann nicht akzeptieren, dass sie ihrer Tochter beim Sterben zusehen soll.
Schön ist es, wenn Leas Lebenslust noch einmal kurz hervorbricht. Zum Beispiel als sie mit einem Jungen, der ebenfalls am liebsten sterben würde, über den Zürichsee fährt. Eine stille, romantische Szene. " (DER SPIEGEL)

"Über das Thema Sterbehilfe kann man verschiedener Meinung sein – wie der Film umgesetzt ist, ist hervorragend, nahezu perfekt – "Und morgen Mittag bin ich tot" muss man anerkennend loben, da der Film nicht Partei für die Sterbehilfe ergreift, sondern einfach erzählt: Vom Leiden einer jungen Frau, die sich, auch wenn es anderen nicht passt, zu helfen weiß." (Michael Dlugosch)

Liv Lisa Fries in der Hauptrolle der Lea gewann verdientermaßen sowohl den Bayerischen Filmpreis als auch den Max Ophüls Preis als Beste Nachwuchsdarstellerin. Liv Lisa Fries ist vielleicht die Entdeckung des Filmjahres kurz nach ihrer Hauptrolle in "Staudamm" - der letztes Jahr beim Max-Ophüls-Wettbewerb lief.


  


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