Das Boot

(BRD 1981) Regie: Wolfgang Petersen - Drehbuch: Wolfgang Petersen, nach dem Roman "Das Boot" von Lothar-Günther Buchheim - Kamera: Jost Vacano - Schnitt: Hannes Nikel - Musik: Klaus Doldinger - Darsteller: Jürgen Prochnow, Herbert Grönemeyer, Klaus Wennemann, Hubertus Bengsch, Martin Semmelrogge, Otto Sander, Bernd Tauber, Martin May, Uwe Ochsenknecht, Heinz Hoenig, Günter Lamprecht, Oliver Stritzel u.a.

 

Musik: Klaus Doldinger!

ab   Jahre
ca. 218 min.

"Das Boot" 

Die Musik zum Film ist von Klaus Doldinger - zu erleben am Sonntag beim Jazzfestival!

"Es gibt Musikstücke in der Zeit, die ewig bleiben. Neben den harten und sogleich melodischen Klängen des Terminators, gibt es auch diese sanft sich steigernde kraftvolle Melodie zu 'Das Boot'."
(deevaudee auf moviepilot.de)

Im Herbst 1941 läuft ein deutsches U-Boot von La Rochelle aus, um im Atlantik Jagd auf feindliche Schiffe zu machen.
Deutsche U-Boote haben die Aufgabe, Handelsschiffe zu versenken, die England, über den Atlantik, mit kriegswichtigen Gütern versorgen. Die Schlacht wird jedoch immer härter, da die Handelsschiffe immer stärker und effektiver von Zerstörern geschützt werden. Drei Wochen lang ereignet sich nichts. Die Langeweile ist kaum zu ertragen. Dann wird das Boot bei einem erfolgreichen Angriff auf einen Geleitzug beinahe versenkt. Das nächste Ziel ist La Spezia. Dazu muss das Boot erst die schwer bewachte Meerenge von Gibraltar passieren...

Hintergrund & Infos:
Das Boot basiert auf dem gleichnamigen Roman von Lothar-Günther Buchheim aus dem Jahr 1973. Auch wenn die Geschichte rein fiktional ist, wirkte der Kapitän des echten U-96 Heinrich Lehmann-Willenbrock als Berater am Film mit. Insgesamt wurde das Boot für sechs Oscars nominiert und ebnete den Weg des Regisseurs Wolfgang Petersen nach Hollywood, wo er Filme wie "Air Force One" und "Der Sturm" drehte.

Aus einem Interview mit Klaus Doldinger: 

Beim „Boot“ mussten Sie doch deutlicher auf das Sujet und die Szenen des Films eingehen. Ist die Musik gleichzeitig mit den Filmbildern entstanden?
Wolfgang Petersen hat mir mit ziemlicher Ausdruckskraft von dieser Unterwasserszenerie und dem geheimnisvollen Boot erzählt, das wie ein Lebewesen immer aus dem Wasser aufsteigt. Ich hatte den Roman von Lothar Günther Buchheim gelesen und habe dazu einen Entwurf gemacht. Es hat gar keine alternativen Vorschläge geben müssen, sondern genau dieser erste Einfall war der richtige (wie im Übrigen auch beim „Tatort“.) Heutzutage ist es ja oft so, dass bei Großprojekten viele Leute angesprochen werden und bis zu zwanzig unterschiedliche Versionen entstehen. Bei mir hat es immer nur eine Version gegeben.

Wenn man jetzt Ihre neue Platte mit dieser Version anhört, kommen einem sofort wieder Bilder von „Das Boot“ in den Sinn. Es gibt unglaublich suggestive musikalische Signale, die eigentlich die Gesamtstimmung wie in einem Nukleus zusammenfassen.
Das ist natürlich erst später entstanden, als die Bilder vorlagen. Ich sprach jetzt eigentlich nur von der reinen Melodie auf dem Klavier, mit einer Bassstimme und ein paar Akkorden. Dass die Feinarbeit, die Form und der Sound des Ganzen, das Arrangement von musikalischen Effekten erst entstehen kann, wenn der Film vorliegt, ist klar.

Das ganze Interview mit Klaus Doldinger

  


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