Die geliebten Schwestern

(Deutschland 2014) Darsteller: Hannah Herzsprung, Florian Stetter, Henriette Confurius, Claudia Messner, Ronald Zehrfeld, Länge: 140 Min.

 

..frisch, originell, witzig: Der Liebesfilm des Sommers!

ab  Jahre
ca. 140 min.

"Die geliebten Schwestern"

Die Geschichte einer mehrfach „unerhörten“ Liebe um Friedrich Schiller erzählt Dominik Grafs Kino-Comeback „Die geliebten Schwestern“. Ein intensives Melodram, das nie den Staub eines Historienfilms ansetzt. Die Ménage-à-trois von früher, die sehr lebendig Liebesweisen ausprobiert, überzeugte auf der diesjährigen Berlinale als einer von vier Wettbewerbsfilmen.

"Für seine Verhältnisse bildsprachlich konventionell erzählt der Regisseur in "Die geliebten Schwestern" von der historisch kaum verbürgten (alles andere hätte ihn vermutlich auch nicht interessiert) Dreiecksgeschichte zwischen Friedrich Schiller und den beiden Schwestern Karoline und Charlotte von Lengefeld.
Vom audiovisuellen Exzess, den der Regisseur in den letzten Jahren vor allem in zahlreichen Fernseharbeiten auf die Spitze getrieben hat, zeugen zu Beginn nur noch zwei eigentlich eher subtile Irritationen: zum einen die seltsam schraffiert durchs Bild fliegenden Credits, die in ihrer Verspieltheit fast wie eine Parodie auf die klare Schlichtheit zeitgenössischer Titeltrends wirken; zum anderen die einführende Erzählstimme (gesprochen vom Regisseur selber), die, geruhsam vor sich hin nuschelnd, kaum auf leichte Verständlichkeit aus zu sein scheint. Später tauchen sie noch einmal auf, diese die Sprachlichkeit aufbrechenden Graf-Momente – zum Beispiel wenn das Tosen eines Wasserfalls die dramatischen Reden sowohl Charlottes als auch Karolines verschluckt....'Die geliebten Schwestern' ist beinahe zu jedem Zeitpunkt seiner Erzählung eine Abhandlung über Kommunikationsformen, deren Beschaffenheit und Gebrauch von ähnlichen Fäden der Macht und Ohnmacht durchzogen sind wie jene in Zeiten von Social Media und NSA. Die Grenze von Privatheit und Öffentlichkeit ist ständig prekär, egal ob gesprochenes oder geschriebenes Wort. Der adelige Gossip durchdringt auch Schriftstücke, alles ist im Gespräch." (Danny Gronmaier, critic.de)

Pressestimmen:

"Dominik Graf erzählt diese hervorragend gespielte Dreiecksgeschichte überraschend frisch, originell und witzig." STERN

"Ein genialer Stoff für einen temporeichen Liebesdiskurs: 140 Minuten Weimarer Klassik, die die Figuren in ihrem historischen Kontext belassen und doch sehr modern anmuten." (ARD titel thesen temperamente)

"Eine bewegende Dreiecksgeschichte über den Dichter Friedrich von Schiller. ...der Liebesfilm des Sommers." DIE ZEIT

"Dominik Graf findet die Freiheit der Liebe im 18. Jahrhundert und holt die Klassiker Goethe und Schiller vom Sockel, macht sie für uns lebendig, authentisch gedreht an Originalschauplätzen. Und mit Hannah Herzsprung und Henriette Confurius hat er zwei großartige Schauspielerinnen zum Glühen gebracht. Ein Film so heiß wie kurz vor dem Sommergewitter." (ZDF Heute Journal)

"Der Dreck des Lebens an den Schuhen" – Interview mit dem Regisseur Dominik Graf. (zum hören!)

"Der Dreck des Lebens an den Schuhen" - Interview zum Lesen!

  


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