König der Fischer

(USA - 1991) von Terry Gilliam, (138 Min., FSK: ab 16; Prädikat: besonders wertvoll, Darsteller: Robin Williams (Parry), Jeff Bridges (Jack), Amanda Plummer (Lydia), Mercedes Ruehl (Anne), Michael Jeter (alternder Sänger), Bradley Gregg, William Marshall, William Preston, Jayce Bartok, Dan Futterman, Tom Waits

Robin Williams, Mercedes Ruehl, Jeff Bridges, Amanda Plummer
Robin Williams, M. Ruehl, J. Bridges, A. Plummer

Robin Williams auf großer Leinwand in einem Film von Terry Gilliam

ab  Jahre
ca. 138 min.

"König der Fischer"
 
Einer der Filme, die bleiben werden, einer der wichtigsten Filme mit Robin Williams ist "König der Fischer", in dem er einen psychotischen Obdachlosen spielt, der hart an der Grenze zum Wahnsinn in New York vegetiert, und sich einbildet, den heiligen Gral in dieser Millionenstadt zu finden.

Alles beginnt mit einem dieser locker-flapsigen Sätze eines zynisch-aggressiven und deshalb erfolgreichen Radiosprechers. Jack Lucas sagt während der Sendung einem schüchternen Anrufer, er solle Schluß machen mit den Leuten, die ihn ablehnen und quälen. Gesagt, getan - Edwin schnappt sich ein Gewehr und erschießt die Besucher einer Yuppie-Bar.
Nicht nur Jacks Karriere, auch sein Leben ist ruiniert. Drei Jahre später ist er am Boden, als ihm ein seltsamer Penner das Leben rettet. Parry erkennt, daß Jack der Auserwählte ist, der den Gral finden wird. Jack entdeckt ebenso schnell, daß hier jemand spinnt und verdrückt sich.
Gilliams Film balanciert zwischen Drama und Komödie, ist zugleich aber auch Charakterstudie, Beziehungsdrama, zu weiten Teilen gesellschaftskritisch und streut in alles noch eine Prise Fantasy hinein. Damit dieser Mix von der an sich wirklich ausgefeilten, bewegenden Story getragen werden kann, bedarf es vor allem eines Pakets an überaus fähigen Hauptdarstellern. Eben diese fand Gilliam in Jeff Bridges und Robin Williams und am Ende kann man nicht sagen, wer von beiden einen mehr beeindruckt hat. Jeff Bridges, der später auch in Tideland für Gilliam vor der Kamera stand, überzeugt in der Rolle des Radiomoderators Jack Lucas, indem er es schafft, dem Zuschauer die Entwicklung seiner komplexen Figur glaubhaft zu machen.
Robin Williams und Jeff Bridges in der 5th Avenue
Robin Williams, Jeff Bridges
Robin Williams mimt den Parry gewohnt perfekt zwischen Witz und tragischer, bemitleidenswerter Figur, wobei er einmal mehr schier endlos charismatisch und sympathisch wirkt. Zu Recht wurde er für diese Leistung damals auch für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert.

Frank Johannsen auf SR2 in seinem Nachruf auf Robin Williams:
"König der Fischer" ist "..ein Fantasy - Abenteuer, das einen sehr berührt - jetzt in dem  Wissen um seine Abstürze mit Drogen und Alkohol begreift  man diese Figur besser. Alles von seiner Existenz steckte in seinen Rollen. Das macht seine Rollen so stark."

"Der Abspann beginnt zu laufen, und man kann nur denken: „Was für ein wundervoller Film, was für eine berührende Geschichte.“ „König der Fischer“ ist ein Film, voll von skurrilen Gestalten und warmem Humor. Was Terry Gilliam hier auf Zelluloid gebannt hat, ist wirklich Kino der besonderen Art. Die Geschichte von Jack und Perry berührt und amüsiert zugleich. Doch die beste Storyidee taugt nichts, ohne die passende Besetzung. Ob nun Robin Williams, Jeff Bridges oder Amanda Plummer: Alle spielen sich die Seele aus dem Leib und schaffen durch ihre Darstellung, dass der Streifen nicht ins Theatralische oder Lächerliche abrutscht. Ex-Monty-Python-Mitglied Terry Gilliam hat mit „König der Fischer“ einen visuell wie inhaltlich genialen Film geschaffen. Ein Stück unvergessliches Kino."" (Filmkritikerin Melanie Frommholz)

   


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