Casablanca

(USA 1942) Regie: Michael Curtiz - Darsteller: Ingrid Bergman, Humphrey Bogart, Paul Henreid, Claude Rains, Peter Lorre, Conrad Veidt, Sydney Greenstreet, S.Z. Sakall, Madeleine LeBeau, Dooley Wilson, Joy Page, John Qualen - Länge: 102 min.

Für viele Flüchtlinge führt während des Krieges der einzige Weg, den Nazis zu entkommen, über Casablanca. So auch für Widerstandskämpfer Victor Laszlo und seine Frau Ilsa.

Während des Zweiten Weltkriegs betreibt der zynische Amerikaner Rick Blaine (Humphrey Bogart) eine Bar in Casablanca, in der eines Tages der vor den Nazis geflohene Widerstandskämpfer Victor Laszlo (Paul Henreid) mit seiner Frau Ilsa (Ingrid Bergman) auftaucht. Von Nazi-Major Strasser (Conrad Veidt) verfolgt hoffen sie, dass ihnen Rick zur Flucht in die USA verhelfen kann. Rick, der immer noch darunter leidet, dass ihn seine frühere Geliebte Ilsa in Paris sitzen ließ, zögert zunächst, ihnen die begehrten Ausreisevisa zu übergeben...

Für viele DER Film schlechthin - das romantische Meisterwerk von Michael Curtiz, in dem Humphrey Bogart in seiner Paraderolle als zynischer, aber trotzdem herzensguter Einzelgänger glänzt.


Mit drei Oscars ausgezeichnet (u.a. als bester Film), ging "Casablanca" als Kultfilm in die Filmgeschichte ein, der nicht nur Widerhall in anderen Werken (z.B. Woody Allens "Mach's noch einmal, Sam") fand, sondern mit seiner Fülle an klassisch gewordenen Dialogen auch den Zitatenschatz eines jeden Filmfans bereichert.

Vordergründig handelt es sich bei Casablanca um eine „Liebesromanze“. Es finden sich aber auch Stilelemente aus verschiedenen Genres wie Elemente des Zeitgeschichts- und des Kriminalfilms. „Casablanca“ war auch ein US-amerikanischer Propagandafilm gegen das nationalsozialistische Deutschland. Neben Chaplins 'Der große Diktator' und Ernst Lubitschs 'Sein oder Nichtsein' ist 'Casablanca' einer der drei im deutschen Sprachraum bekannten Hollywood-Filme, die den Nationalsozialismus zum Thema hatten. Während Charlie Chaplin und Ernst Lubitsch den komödiantischen Ansatz wählten, zeigt Casablanca die Situation der Flüchtlinge als Thriller. Die Dreharbeiten begannen am 25. Mai 1942 und wurden am 3. August 1942 beendet. Die Premiere von 'Casablanca' fand am 26. November 1942 im Hollywood-Theater von Warner in New York statt. Eine Reihe von Filmzitaten (manchmal leicht verfälscht zitiert) haben große Bekanntheit erlangt, und die Hauptdarsteller Humphrey Bogart und Ingrid Bergman verbindet man heute vor allem mit ihrer Rolle in Casablanca, obwohl sie davor und danach in vielen anderen Filmproduktionen mitspielten. Das AFI (American Film Institute) wählte „Casablanca“ zum zweitbesten US-Film aller Zeiten.

Vorlage für den Film war ein Theaterstück mit dem Titel „Everybody Comes to Rick's“ von Murray Burnett und Joan Alison, dessen Rechte die Filmgesellschaft Warner Bros. für 20.000 US-Dollar kaufte. Das Stück, auf deutsch „Jeder geht in Ricks Bar“, handelte von europäischen Emigranten, einem Amerikaner mit dem Namen Rick und spielte im damals noch unbesetzten Südfrankreich. Erst 1991 wurde es in London auf eine Bühne gebracht und nach einem Monat wieder abgesetzt.

Während der Filmvorbereitung wurde auch Südfrankreich von deutschen Truppen besetzt. Deswegen entschloss man sich, die Handlung des Films in die nicht besetzte französische Kolonie, nach Casablanca in Marokko zu verlegen.


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