Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)

(USA 2014), Regie: Alejandro G. Iñárritu, Darsteller: Michael Keaton, Emma Stone, Edward Norton, Zach Galifianakis, Amy Ryan, Naomi Watts, Andrea Riseborough.


Wunschfilm !

ab Jahre
ca. 119 min.



Seine größten Jahre als Schauspieler, die liegen bei Riggan Thomson (Michael Keaton) schon eine Weile zurück. Einst der gefeierte Star der Superheldenreihe "Birdman", geriet er nach seinem Ausstieg in die Vergessenheit, eine neue Rolle soll das ersehnte Comeback ermöglichen. Doch mit der geplanten Aufführung eines Theaterstücks am Broadway geht es nicht nur darum, wieder einen Platz im Lampenlicht zu erringen, sondern auch der Welt zu beweisen, dass er mehr kann, als in alberne Kostüme zu schlüpfen...

Was für einen grossartigen Film hat Regisseur Alejandro González Iñárritu daraus gemacht:
Der Film ist durchsetzt von Anspielungen, Zitaten, manchmal auch Seitenhieben. Ausgerechnet Michael Keaton für die Hauptrolle zu besetzen, war ein Geniestreich, denn der war durch seine Auftritte in "Batman" und "Batmans Rückkehr" vor 25 Jahren selbst dank eines Superhelden zum Superstar mutiert, anschließend jedoch etwas in der Versenkung verschwunden. Edward Norton wiederum ist – ebenso wie seine Figur – bei vielen Filmemachern für seine Launen und Eigensinnigkeit gefürchtet. Wo hört der Mensch auf, beginnt seine Rolle? Diese Frage stellt sich nicht nur innerhalb des Films, durch die Verflechtung mit der Außenwelt verschwimmen hier kontinuierlich die Grenzen zwischen Fantasie und Realität.


"Amüsant und traurig, schrill und nachdenklich: Auch hier setzt sich Iñárritu über alle Grenzen hinweg, versöhnt die Gegenpole zu einem wundervollen, ganz eigenen Film. Ob es für den prognostizierten Oscarregen reichen wird, erfahren wir Ende Februar. Doch unabhängig vom Ausgang sollte niemand dieses eigenwillige Kleinod verpassen, denn Iñárritus Interpretation des Superheldengenres ist pure Kinomagie, wie man sie im heutigen Effektgewitter nur noch selten erleben darf." (Rezension Oliver Armknecht)


"Skandiert von Tusch und Trommelwirbel des unermüdlichen Schlagzeugs von Antonio Sanchez, betätigt sich die Kamera von Emmanuel Lubezki indes als rastloser Dämon beider Welten: Scheinbar in einem einzigen Take ohne Schnitt, saugt sie in Windeseile die Ereignisse auf: penetrant wie der Film studiert sie die abblätternden Charakterfassaden, passenderweise dargeboten von drei Stars, die auch mit Blockbustern bekannt wurden. An Tempo und Tiefe, Poesie und Ironie kann man sich hier kaum satt sehen." (Andreas Günther auf kino-zeit.de)

Der Trailer gibt nichts über den Film wider, man muss ihn sehen. Alles ist drin: Liebe, Geliebt werden, Hass, Rache, Respekt, Demut, Angst, Humor, ja er ist satirisch, dunkel und hat viele Facetten auf unterschiedlichen Ebenen. Am Ende, wenn du denkst du weisst, wie es ausgeht, trifft es dich: Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit!


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