Ist das Leben nicht schön?

(USA 1946) Regie: Frank Capra, Musik von: Dimitri Tiomkin mit James Stewart, Donna Reed, Lionel Barrymore, Thomas Mitchell, Henry Travers.



ab  Jahre
ca. 125 min.


'Ist das Leben nicht schön?', oder wie es im Original heisst 'It's a Wonderful Life' gehört ohne Frage zu den besten Filmen aller Zeiten und ist inzwischen zum Klassiker und zum ultimativen Weihnachtsfilm geworden. Ein Märchen!

Weihnachtsabend in der Kleinstadt Bedford Falls. Ein gewisser George Bailey wünscht sich, er wäre nie geboren. Lebensmüde wie er ist, ist er drauf und dran, Selbstmord zu begehen. Der Fall wird dem Himmel gemeldet. Sofort wird eine "Rettungsaktion" gestartet: Clarence, der diensthabende Engel, der sich noch seine Flügel verdienen muß, soll ihm helfen und wird über Georges Probleme informiert. Doch Clarence hat seine Mühe mit George, dem Leiter der kleinen, vom Vater geerbten Bausparkasse. Gegen den Widerstand des reichen Mr. Potter hatte der menschenliebende George Häuser für besonders bedürftige Familien finanziert. Als durch ein Missgeschick der zur Einzahlung bestimmte Geldbetrag von 8.000 Dollar verloren geht und in die Hände von Mr. Potter gerät, sinnt dieser auf Rache. Eine Buchprüfung steht ins Haus, und George droht wegen Veruntreuung ins Gefängnis zu kommen. Da taucht Engel Clarence in Gestalt eines älteren Herren auf und versucht, George wieder neuen Lebensmut zu geben. Nachdem er von seinem Schutzengel gerettet wird, erfüllt dieser ihm den Wunsch, er wäre nie geboren worden, und zeigt ihm die Welt, wie sie ohne ihn geworden wäre...

Kriiken:

Time..nannte ihn einen „ziemlich wunderschönen Film“  und wertete ihn neben "Die besten Jahre unseres Lebens" als besten Film des Jahres (1947). Insbesondere wurden Frank Capras Ideenreichtum, sein Sinn für Humor und Menschlichkeit von der Time herausgehoben.(aus Wikipedia)

 „Ein typischer Capra-Film. Typisch in seinem optimistischen Glauben an das Gute im Menschen und die Kraft der Solidarität; typisch auch in der einfallsreichen Machart, die realistische und märchenhafte Motive mit Geschick und Geschmack verbindet. Dabei hat Capra seine Geschichte wieder auf dem schmalen Grat zwischen Humor und Gefühl angesiedelt, wobei er reine Sentimentalität geschickt vermeidet, indem er gefühlvolle Szenen fast immer mit einem ironischen Gag gleichsam augenzwinkernd beendet.“

– Dieter Krusche und Jürgen Labenski (Reclams Filmführer)

 „Regisseur Frank Capra stellte mit diesem Film einmal mehr seine Meisterschaft bei schwungvollen Komödien mit sozialkritischen Untertönen unter Beweis. Der gebürtige Sizilianer begann in Hollywood als Regieassistent und Drehbuchautor und überzeugte seit Beginn der Dreißigerjahre mit überdurchschnittlichen Komödien, darunter Highlights wie ‚Es geschah in einer Nacht‘ (1934) oder ‚Arsen und Spitzenhäubchen‘ (1944). Mit der sentimental-intelligenten Geschichte ‚Ist das Leben nicht schön?‘ knüpfte Capra noch einmal als Propagandist der unter Roosevelt als ‚New Deal‘ bekanntgewordenen Politik an, indem er Ausbeutung und Machtstreben anprangerte. Seine Attacken verpackte der Regisseur geschickt in unterhaltsame Filmgeschichten, in denen sich sentimentale Passagen mit bissiger Ironie genial mischen." (Prisma-online)

Zeitweise geriet der Film ins Visier des FBI, welches ihn aufgrund seiner Kapitalismuskritik begutachtete und im Mai 1947 in einem Memorandum schrieb: „It’s a Wonderful Life“ macht recht offensichtliche Versuche, Bankiers zu diskreditieren, indem man Lionel Barrymore als „Scrooge-Typus“ zum meistgehassten Mann des Filmes macht. Das ist laut diesen Quellen .."ein üblicher Trick von Kommunisten." Außerdem macht seiner Meinung nach dieser Film absichtlich die Oberschicht schlecht, indem er zu zeigen versuche, dass Leute, welche Geld haben, gemeine und verachtenswerte Charaktere hätten.“ (ebenfalls Wikipedia)

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