Das brandneue Testament

(Belgien/Frankreich/Luxemburg 2015), der neue Film von Jaco Van Dormael, Drehbuch: Jaco Van Dormael und Thomas Gunzig, Kamera: Christophe Beaucarne, Darsteller: Pili Groyne, Benoît Poelvoorde, Yolande Moreau, Catherine Deneuve, François, Damiens, Laura Verlinden.




ab  Jahre
ca. 113 min.



In allen Kinos läuft zur Zeit mit großem Zuspruch "Das brandneue Testament", der neue Film von Jaco Van Dormael, die SZ-Kritiker gaben 5 Sterne!

Was für ein Spaß!  Regisseur Jaco Van Dormael erzählt von einer eher untypischen Kleinfamilie: Sie besteht aus Gottvater, Gottmutter und Gotttochter Éa, die zehn Jahre alt ist und ihrem herrschsüchtigen Daddy mal so richtig eins auswischen will. Sie will nicht mehr mitansehen, wie er die Menschheit mit Kriegen und Katastrophen quält. Deshalb haut sie von Zuhause ab, sammelt eigene Apostelinnen und Apostel um sich und beginnt damit, ein neues Neues Testament zu schreiben.

Gott existiert. Er lebt in Brüssel. Doch der Allmächtige ist kein weiser Weltenlenker, sondern ein Familienvater, der frustriert im Bademantel durch die Wohnung schlurft und Frau und Tochter Éa tyrannisiert. Bis Éa die Nase voll hat, sie Gottes alten Computer hackt und mit einer kurzen Botschaft eine Kettenreaktion auslöst…
Wie geht man damit um, wenn man unverhofft erfährt, wie lange man noch zu leben hat? Einfach so weitermachen wie bisher? Oder die verbleibende Zeit sinnvoll nutzen? Das sind einige der Fragen, die Belgiens Ausnahmeregisseur Jaco Van Dormael mit seinem vierten Film "Das brandneue Testament" stellt (und beantwortet).

 Kino vom feinsten: einfallsreich und unterhaltsam, mit tollen Darstellern (darunter Benoît Poelvoorde und Catherine Deneuve), und oben drauf gibt’s – wenn man möchte – eine ordentliche Portion Tiefgang: Der Film zeigt, wie selten Menschen ihr Leben nach ihren Herzenswünschen gestalten und wie groß das Glück ist, wenn sie es denn endlich wagen. Aber auch ohne philosophischen Touch ist die Komödie ein echter Kino-Leckerbissen: mit leichter Hand sehr unterhaltsam inszeniert und proppenvoll mit unfassbar guten Gags. Der Film schafft die Balance zwischen Polemik und Poesie - mithin ein Geschenk für wirklich die ganze Filmfamilie. Ein himmlisches Vergnügen!


Warum lässt Gott, wo er angeblich doch allmächtig ist, immer wieder Leid und Übel zu? Eine Kernfrage des sogenannten 'Theodizee- Problems', das Philosophen seit Jahrhunderten beschäftigt. Der belgische Regisseur Jaco Van Dormael findet in seiner Komödie "Das brandneue Testament" eine einfache, freilich nicht ernst gemeinte Antwort: Weil es der Schöpfer (Benoît Poelvoorde) nun mal so will! Dem Weltenlenker macht es Spaß, die Menschen zu verärgern, Unheil zu verbreiten und ihren Alltag zu erschweren.

Herausgekommen ist ein surrealistisches Märchen, das religiöse Zeichen und Erzählungen lustvoll und respektlos persifliert, gleichzeitig aber auch christliche Werte wie Mitmenschlichkeit und bedingungslose Liebe feiert. Hoffnung und Zuversicht stiftet hier ausgerechnet das weibliche Geschlecht, das vor allem in der katholischen Kirche noch immer eine schwache Stimme hat. In gewisser Weise lässt sich "Das brandneue Testament" also auch als kritischer Kommentar auf die patriarchalischen Strukturen der Glaubensapparate lesen. Erst recht, wenn man sich die schöne kleine Wendung vor Augen führt, die der Film zum Ende hin für Gottes Frau bereithält... (artechock.de)

"...glücklich macht auch diese verspielte und absurde, zu Herzen gehende und durch und durch humanistische Filmfantasie aus der fabelhaften Welt des Jaco van Dormael." (taz)

...nicht so weit weg vom Film: Zum lesen. Das Interview mit Lemmy Kilmister von MOTÖRHEAD zu Kirche, Religion, Bach und Abba!


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