M- eine Stadt sucht einen Mörder

(Deutschland 1931) mit Peter Lorre, Gustaf Gründgens, Otto Wernicke.


ab - Jahre
ca. 117 min.





Berlin in den 1930er Jahren: Die ganze Stadt spricht von den bestialischen Untaten eines Kindermörders. Die Bevölkerung sieht in jedem Fremden einen Verdächtigen. Trotzdem fällt ein Kind nach dem anderen Hans Beckert (Peter Lorre) zum Opfer. Die Polizei unter dem Kommando von Kommissar Karl Lohmann (Otto Wernicke) steht machtlos einem Phantom gegenüber. Da auch die übrige Verbrecherwelt unter der erhöhten Polizei-Präsenz leidet, schließt sich die Unterwelt der Suche nach dem Mörder mit ihren eigenen Mitteln an. Unter der Leitung des Schränkers (Gustaf Gründgens) wollen sie den Mörder vor ihr eigenes Tribunal stellen, um ihre Vorstellung von Gerechtigkeit durchzusetzen.

Tatsächlich ging in Europa 1930 der reale Fall des Serienmörders Peter Kürten durch die Zeitungen, der als „Vampir von Düsseldorf“ in die Kriminalgeschichte einging und drei Wochen vor der Premiere des Films hingerichtet wurde. Für seinen Film recherchierte der Regisseur ausgiebig. Er ging in Gefängnisse, Psychatrien, und Kontakte zur Berliner Kripo erlaubten es ihm sogar, in die Akten realer Fälle Einsicht zu nehmen.

Für "M – Eine Stadt sucht einen Mörder", nutzte Fritz Lang erstmal den Tonfilm. Viele Regisseure neigten dazu, mit dem aufregenden neuen Stilmittel unüberlegt die alten Vorgehensweisen zu ersetzen. Fritz Lang hingegen ergänzte und verbesserte die in den vorhergegangenen Jahren etablierten Stummfilmtechniken. Lange Passagen der gespenstisch bedrückenden Stille zerreißt jäh ein schriller Soundeffekt – die Wirkung ist heute wie damals ausgesprochen stark. Und bekanntlich wird auch der Mörder anhand des Tons identifiziert. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass es letztlich ein blinder Ballonverkäufer ist, der das Pfeifen erkennt, mit dem der wunderbar psychopatisch spielende Peter Lorre seine Schandtaten ankündigt: er pfeift „In der Halle des Bergkönigs“ aus der Peer-Gynt-Suite von Edvard Grieg.


Zurück
 
Kinowerkstatt
Pfarrgasse 49
66386 St. Ingbert

Tel: 06894 36821 (Büro)
Mobil: 0176 54461046
Fax: 06894 36880

E-Mail: kinowerkstatt@gmx.de




Aktuell

...


40 Jahre Kinowerkstatt !
Di. 17. Oktober:
Rudolf Thome war zu Gast!

Zwei Filme von ihm am Wochenende:



und..



..mit Bruno Ganz, Hans Zischler !

----------------


...coming soon!



----------------



-------------------

Reihe: "Jazz im Film"!
Programm als pdf
----------------


Quelle: programmkino.de

--------------


----------------




----------------------


----------------------



Freddy Krüger auf dem Weg in die Kinowerkstatt!
-------------------



Bernhard Wicki-Friedensfilmpreis für "Elser"!
weiter..

-------------------


...probelesen - abonnieren!

----------------------



-----------------------


Neue Rubrik: Fundsachen:



...klicken und finden!

--------------------

Aktuelles Programm!


-------------------



Roland Klick:
Außenseiter des deutschen Films

Zwei Filme:
Deadlock und
White Star
+ Sandra Prechtels Porträt
"Roland Klick - The Heart
is a Hungry Hunter"
zu
 seinem 75. Geburtstag!
..in der Mediathek 3sat!

------------------

Filmpolitik:

drop-out-cinema- Gründer Jörg van bebber

Drop-out cinema-Verleih gegründet!


------------------





Auf Einladung von Béla Tarr haben sich Festival-Verantwortliche von Cannes und Berlin sowie Arte-France-Chef Michel Reilhac bei einer Pressekonferenz für die Verteidigung des ungarischen Kinos eingesetzt. News »

--------------------

Welche Filme laufen wo im Saarland

Film und Kinosuche im Saarland

-------------------

Die Kinowerkstatt St. Ingbert wird gefördert von:










------------------


Das Programm der Cinemathèque Luxemburg!
-----------------
Zitat der Woche:
"Wenn wir einen Film von Kaurismäki gesehen haben, sind wir jedesmal wieder froh!" (Ulrich und Erika Gregor im Interview)
-----------------
Buch - Tipp!

---------------

Online - Kino



Im "online-Kino" sind Filme zu sehen, die nicht im Kino gezeigt werden dürfen!