Berlin Chamissoplatz

(BRD 1980) Regie: Rudolf Thome, Drehbuch: Jochen Brunow, Rudolf Thome, Produktion: Hans Brockmann, Isolde Jovine, Musik: Ohppst, Evi und die Evidrins, Kamera: Martin Schäfer, Schnitt: Ursula West, mit Hanns Zischler: Martin Berger, Sabine Bach: Anna Bach, Wolfgang Kinder: Jörg, Gisela Freudenberg: Claudia, Alexander Malkowsky: Alex, Anna Klasse: Karin.

 
ab  Jahre
ca. 112  min.

40 Jahre Kinowerkstatt:

"Berlin Chamissoplatz"

„Berlin Chamissoplatz“ gehört zu den schönsten Liebesgeschichten, gedreht vom „größten Regisseur, den keiner kennt.“ (Hanns-Georg Rodek, DIE WELT)
 
Berlin Chamissoplatz ist ein Film von Rudolf Thome aus dem Jahr 1980. Die Uraufführung fand am 1. November 1980 bei den Hofer Filmtagen statt. Der Film erhielt 1982 den Gilde-Filmpreis in Silber von der Gilde deutscher Filmkunsttheater.
„Berlin Chamissoplatz“ beginnt 1980 mit einem Schwenk über die Dächer von Kreuzberg, wo sich Spekulanten und Besetzer bekriegen, eine Punkband spielt, und es geht um einen Haussanierer und eine Soziologiestudentin – aber das Wichtige sind die Szenen der Privatheit, wie wenn Hanns Zischler am Klavier ein Lied singt, ein Glas Roten auf dem Flügel, und wenn Sabine Bach ihre Haare trocknet, sich im Morgenmantel aufs Sofa setzt, auch nach einem Glas greift, ihm stumm zusieht und langsam zu lächeln beginnt. Da passiert etwas zwischen zwei Menschen, wie immer bei Thome etwas zwischen Menschen geschieht, und der Regisseur betrachtet es milde und liebevoll, ironisch und distanziert. „Berlin Chamissoplatz“ gehört zu den schönsten Liebesgeschichten, gedreht vom „größten Regisseur, den keiner kennt.“ (Hanns-Georg Rodek, DIE WELT)

Begeisterte Kritik von Hans C. Blumenberg

Buchtipp!

"Thome, von Ulrich Kriest als „Ethnograf“ deutscher Befindlichkeiten apostrophiert, ist vielleicht der französischste Filmemacher seiner Generation, in Stil, Themen, Ästhetik und Konsequenz an die Nouvelle Vague und dabei vor allem an Eric Rohmer und Jacques Rivette erinnernd, zumal er wie jene als Filmkritiker angefangen hat. In entsprechend nostalgisch-familiärem Ton lesen sich viele Beiträge des Buchs, dessen Autoren das Kino in der Spätphase des Neuen Deutschen Films entdeckt hatten, als Berlin Chamissoplatz (1980) herauskam. Und tatsächlich reflektiert der Band damit auch eine Epoche deutscher Kinogeschichte.


Cahiers du Cinéma: „Thome ist der wichtigste der deutschen Cinéasten, die in Frankreich noch unbekannt sind.“

Rudolf Thome schreibt täglich in seinen Blog.
Hier der Eintrag, in dem er die KInowerkstatt erwähnt!
Lieber Rudolf Thome, das hat uns sehr gefreut!






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