Le libertin - Liebeslust und Freiheit

(F 1999) Le Libertin (franz Original mit engl. Untertiteln) Regie: Gabriel Aghion, mit Vincent Perez: Denis Diderot; Fanny Ardant: Madame Therbouche; Josiane Balasko: Baronin d’Holbach; Michel Serrault: Kardinal; Arielle Dombasle: Marquise de Jerfeuil; Christian Charmetant: Marquis de Jerfeuil; Françoise Lépine: Madame Diderot; François Lalande: Baron d’Holbach; Bruno Todeschini: Marquis de Cambrol; Arnaud Lemaire: Marquis de Lutz; Audrey Tautou: Julie d’Holbach.


ab  Jahre
ca. 100 min.

Im Rahmen der Reihe „Philosophie im Kino“ präsentiert die Kinowerkstatt St. Ingbert an jedem Montag im Monat August, um 20 Uhr, einen Spielfilm. Die Filme, die in keinem systematischen Zusammenhang stehen, sollen den Besucher auf höchst unterhaltsame Weise zum Nachdenken über unterschiedliche philosophische Themen anregen. Da sich gerade philosophische Einsichten oft nur schwer verbal vermitteln lassen, kann der Film das geeignetere Mittel sein, insbesondere für jemanden, der sich bisher nicht oder nur sehr wenig mit Philosophie beschäftigt hat.

Die Filmreihe wird gemeinsam mit dem Philosophiekurs der Biosphärenvolks-hochschule St. Ingbert veranstaltet. Siegfried Thiel, Leiter des Kurses, wird eine kurze Einführung vortragen und auf philosophisch interessante Aspekte der Filme hinweisen.


Liebeslust und Freiheit


Frankreich in den letzten Jahren des Absolutismus. Der Aufklärungsphilosoph Denis Diderot (Vincent Pérez) hat sich durch seine aufrührerischen Thesen bei Hof und Kirche unbeliebt gemacht. Vor allem in seiner Enzyklopädie sieht die Staatsmacht eine Gefährdung ihres Wissensmonopols und lässt die Schrift prompt verbieten. Diderot findet mit seiner Familie Unterschlupf auf dem Anwesen des Baron d'Holbach (François Lalande), der, versteckt in der weitläufigen Krypta seiner Kapelle, den illegalen Druck der Enzyklopädie fortführt. Der Autor selbst hingegen ist, ermuntert von den freizügigen Sitten unter dem Regiment der Baronin (Josiane Balasko), zunehmend an amourösen Abenteuern interessiert. Erfüllung und Inspiration sucht er bei der geheimnisvollen Malerin Madame Therbouche (Fanny Ardant), die sein Weltbild ebenso ins Wanken bringt wie die unerwiderte Liebe seiner Tochter (Vahina Giocante) zu dem weitaus älteren Chevalier de Jerfeuil (Christian Charmetant). Mit der Ankunft des Kardinals (Michel Serrault), ein Bruder des Hausherrn, ist die bis dahin fröhliche Harmonie auf dem Landschloss bald vorbei. Denn schließlich stört sich der heilige Mann nicht nur am ausschweifenden Lebensstil, der auf dem Anwesen gepflegt wird; er hegt auch einen sehr konkreten Verdacht bezüglich der Herstellung einer gewissen Enzyklopädie... (Film.at)
Das Lexikon des internationalen Films beschreibt Liebeslust und Freiheit als „erotisch aufgeladenes Sittengemälde einer vor der Auflösung stehenden Gesellschaftsordnung, dessen Geschichte mit Esprit und satirischen Spitzen erzählt wird“. Durch die gute Besetzung und „die feinfühlige Regie, die allerdings auch frivole Töne einfließen lässt“, sei eine „unterhaltsame Komödie“ entstanden.

Die Filme und Termine der Reihe "Philosophie im KIno"!




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