Unerkannte Heldinnen

Original: "Hidden figures" (USA, 2016) Regie: Theodore Melfi, Darsteller: Taraji P. Henson (Katherine Johnson), Octavia Spencer (Dorothy Vaughan), Janelle Monáe (Mary Jackson), Kevin Costner (Al Harrison), Mahershala Ali, Jim Parsons, Kirsten Dunst u. a.


ab - Jahre
ca. 127 min.

"Unerkannte Heldinnen"

Spannend, unterhaltsam, intelligent, ergreifend, berührend - in jeder Beziehung sehenswert! Eine Entdeckung!

John Glenn - den Namen des ersten US-Astronauten, der die Erde umrundet hat - kennt man. Die Namen der Mathe-Cracks dahinter (noch) nicht: Katherine Johnson, Dorothy Vaughn und Mary Jackson. Der Film würdigt ihren Beitrag zur Eroberung des Weltraums und ihren Kampf um die Eroberung der gleichen Rechte, als Frauen und als Schwarze - damals eine fast noch schwierigere Mission, als einen Menschen ins All zu schießen.


Die drei Mathematikerinnen berechneten Anfang der 1960er Jahre die Voraussetzungen für die erste bemannte US-Mission ins Weltall - und ebneten so den Weg für bekannte (männliche) Namen wie Neil Armstrong, John Glenn und Buzz Aldrin.
Die heute 98-jährige ehemalige NASA-Mathematikerin Kathrine Johnson wurde im Dezember von Barack Obama für ihr Lebenswerk geehrt. Es ist wirklich höchste Zeit für die Geschichte dieser unerkannten farbigen Heldinnen.

"Unerkannte Heldinnen (Hidden figures)" wurde gerade für drei Oscars nominiert.

"Sie waren kluge, afroamerikanische Frauen, aber ihre Geschichte war komplett unbekannt", sagt Schauspielerin Janelle Monae. "Ich will helfen, dass diese Geschichte erzählt und Teil des nationalen Gedächtnisses wird. Die haben buchstäblich die Welt verändert."
Das Drehbuch zum Film entstand angelehnt an das gleichnamige Sachbuch von Margot Lee Shetterly über afroamerikanische Mathematikerinnen bei der amerikanischen Weltraumbehörde NASA in den Zeiten des Weltraum-Wettrüstens. Regisseur Theodore Melfi und seine Co-Autorin Allison Schroeder haben sich auf drei Akteurinnen konzentriert und ein zwar filmisch konventionelles, aber von den Charakterzeichnungen überdurchschnittliches Drehbuch geschrieben. Die Menschenrechtsbewegung spielt dabei ebenso eine Rolle wie die kleinen Alltagsbeobachtungen, die die damals herrschende Rassentrennung illustrieren. So muss Dorothy von ihrem neuen Arbeitsplatz aus mehr als einen Kilometer auf dem NASA-Gelände zurücklegen, um eine Toilette zu finden, die sie als schwarze Frau benutzen darf. Ihre überlangen Abwesenheitszeiten fallen den Vorgesetzten natürlich unangenehm auf. Doch keine der drei Frauen lässt sich auf Dauer einschüchtern, sie fordern ihre Rechte ein. So erweist sich „Hidden Figures“ als interessantes Stück Zeitgeschichte und kann darüber hinaus mit seinen herzerwärmenden Heldinnen hervorragend unterhalten.

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