Systemsprenger

Regie: Nora Fingscheidt, mit Helena Zengel, Albrecht Schuch, Gabriela Maria Schmeide, Lisa Hagmeister, Melanie Straub, Victoria Trauttmansdorff, Maryam Zaree, Tedros Teclebrhan

 

ab Jahre
 ca. 99 Min.

In St. Ingbert läuft jetzt der vielbeachtete Film !

"Systemsprenger" (Deutschland 2019)

Nora Fingscheidts mit einem Silbernen Bären ausgezeichneter Film erzählt von einer gewalttätigen Neunjährigen, die sich nach Geborgenheit sehnt und im Jugendhilfesystem durch alle Raster fällt. Benni rastet aus, wenn sie etwas im Gesicht hat: Als Baby hat jemand Benni (Helena Zengel) ihre vollen Windeln ins Gesicht gedrückt. Sie schreit, wirft Bobbycars gegen eine Scheibe, dass das Sicherheitsglas bricht, oder schlägt den Kopf eines »Angreifers« so lange auf den Boden, bis Blut fließt.
Bennis Wut ist die Wut der Verzweiflung. Eigentlich will sie Liebe, Geborgenheit und wieder bei ihrer Mama wohnen, die von ihrer Tochter aber so überfordert ist, dass sie sie weggegeben hat.

»Systemsprenger« ist ein Begriff aus der Jugendhilfe. Kinder und Jugendliche werden so genannt, bei denen alle Hilfsmaßnahmen scheitern. Aus jedem Heim und jeder Wohngruppe fliegen sie raus, landen häufig in der Psychiatrie. Nora Fingscheidt kommt vom Dokumentarfilm, für ihr jetziges Langspielfilmdebüt hat sie fünf Jahre recherchiert: Bennis Geschichte ist absolut realistisch. Und doch ist schon in den ersten Filmminuten klar, dass »Systemsprenger« kein Sozialdrama ist und der Begriff hier vor allem auch eine poetische Dimension hat. Dass Benni nicht klarkommt mit sich und der Welt, liegt nicht an den Menschen, die sich von Berufs wegen um sie kümmern. Nora Fingscheidt zeigt lauter engagierte Menschen, etwa die Jugendarbeitsmitarbeiterin Frau Bafané (Gabriela Maria Schmeide), die mit viel persönlichem Einsatz nach Lösungen für Benni sucht.
"Der Film 'Systemsprenger' Regie: Nora Fingscheidt, mit Helena Zengel, Albrecht Schuch, Gabriela Maria Schmeide, Lisa Hagmeister, Melanie Straub, Victoria Trauttmansdorff, Maryam Zaree, Tedros Teclebrhan, ist ein seltener Glücksfall: ein deutscher Film zu einem relevanten Thema, mit einer sorgfältig erzählten Geschichte und einer kraftvollen eigenen Handschrift." (epd Film).

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