Die Spaziergängerin von Sans-Souci

(Frankreich 1982, Originaltitel: „La passante du Sans-Souci“) Regie: Jacques Rouffio, mit Romy Schneider, Michel Piccoli, Helmut Griem u.a.

 

ab -Jahre
 ca. 94 Min.

Filmklassiker.

"Die Saziergängerin von Sans-Souci"

In der Reihe "Jour fixe" des französischen Films im Original läuft als Matinée der Film "Die Spaziergängerin von Sans-Souci" (OmU) aus dem Jahr 1982.

"Schneiders letzter Film "Die Spaziergängerin von Sans-Souci" ist nicht ihr größtes Werk - zeigt aber, warum sie die Größte war." (Daniel Sander, spiegel online)

Seit über 37 Jahren ist Romy Schneider tot - und immer noch ist die Welt besessen von ihr. Als brillante Schauspielerin hat sie es genauso zum Mythos gebracht wie als tragische Existenz; der frühe Tod mit 43 Jahren ließ sie endgültig zur Legende werden. Aus künstlerischer Sicht ist das Drama von Jacques Rouffio keiner der wichtigeren Romy-Schneider-Filme wie "Der Swimmingpool", "Trio Infernal" oder "Das Verhör". Aber es ist ihr letzter, und schon wegen der Widmung am Anfang ein Faszinosum für Schneider-Verehrer in aller Welt: "Für David und seinen Vater" steht da - für ihren vierzehnjährigen Sohn, der 1981 bei dem Versuch, über einen Eisenzaun zu klettern, aufgespießt wurde und ums Leben kam, und für ihren Ex-Mann, der sich zwei Jahre zuvor umgebracht hatte.

"Die Spaziergängerin von Sans-Souci" ist damit das letzte Dokument des viel zitierten "gebrochenen Herzens", an dem Schneider aus Sicht vieler Fans kurz nach der Premiere starb. Vor allem aber ist der Film ein Dokument ihrer schaupielerischen Einzigartigkeit.

In einer Doppelrolle spielt Schneider einerseits die Frau von Max Baumstein (Michel Piccoli), dem Leiter einer Hilfsorganisation, der ohne jede Vorwarnung und scheinbar motivationslos den Botschafter von Paraguay erschießt. In den ausschweifenden Rückblenden in die Nazi-Zeit ist sie dann Elsa Wiener, eine elegante Deutsche, die den damals zwölfjährigen Max bei sich aufnimmt, nachdem seine Eltern umgebracht worden sind. Als ihr Mann verhaftet wird, flieht sie mit Max nach Paris und kämpft von dort aus für die Entlassung ihres Mannes. Wofür sie einen grausamen Handel mit dem deutschen Diplomaten Ruppert von Leggaert (Mathieu Carrière) eingehen muss. Dem Mann, der viele Jahre später als südamerikanischer Botschafter von Max getötet werden wird.

...In "Die Spaziergängerin von Sans-Souci" lässt sie die Kamera einfach ihr Gesicht lesen und vertraut darauf, dass der Zuschauer schon verstehen wird, was in dieser Figur vorgeht. Niemand konnte Traurigkeit so überzeugend in ihre Augen legen wie Romy Schneider, und gleichzeitig so ehrlich strahlen, wenn ihrer Figur ein Moment des Glücks erlaubt war. Sie war eine der großen Künstlerinnen unter den Schauspielerinnen, allein das macht auch "Die Spaziergängerin von Sans-Souci" zum Kunstwerk." (Daniel Sander)

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