Jiyan

Regie: Süheyla Schwenk / Deutschland 2019 / Farbe / 71 Min. / Türk., Kurd., Dt. mit dt. Ut / dt. Erstaufführung / Cast: Halima Ilter, Füsun Demirel, Baran Sükrü Babacan, Nizam Namidar, Ali Ekber / freigegeben ab 12

 ab  Jahre
 ca. 71 Min.
 


"Jiyan"

Die hochschwangere Hayat hat ihre Heimat Syrien verlassen. Gemeinsam mit ihrem Mann Harun wohnt sie in Berlin bei dessen Onkel, der ihnen mit den Asylanträgen hilft. Seine Frau hingegen kann ihre Abneigung gegenüber Hayat, die kurdische Wurzeln hat, nicht verbergen. Hayats Alltag wird zum Spießrutenlauf. Erst als ihr Sohn das Licht der Welt erblickt und Harun einen Job findet, scheint sich alles zum Guten zu wenden – bis Harun plötzlich verschwindet.

Hayat (Halima Ilter) hat ihre Heimat Syrien verlassen, doch die Albträume an die schrecklichen Erlebnisse verfolgen sie noch immer. Gemeinsam mit ihrem Mann Harun (Baran Sükrü Babacan) ist sie nach Deutschland gekommen, um ihrem ungeborenen Kind eine sichere Zukunft bieten zu können.
Doch der Neubeginn gestaltet sich schwieriger als gedacht. In Berlin wohnen sie in einem kleinen Zimmer bei Haruns Onkel Irfan (Nizam Namidar), der ihnen mit den Asylanträgen und bei den Behördengängen unter die Arme greift. Seine Frau Gülsüm (Füsun Demirel) hingegen kann ihre Abneigung gegenüber Hayat, die kurdische Wurzeln hat, nicht verbergen. Hayat fühlt sich gefangen in ihren paar Quadratmetern Deutschland und muss Gülsüms abfällige Bemerkungen und das bewusste Ignorieren der Privatsphäre ertragen. Aber als ihr Sohn das Licht der Welt erblickt und Harun einen Job auf einer Baustelle findet, scheint sich alles zum Guten zu wenden – bis Harun plötzlich verschwindet.

 

mehr: Regiekommentar, Regisseur/in

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MAX OPHÜLS PREIS: PREIS DER ÖKUMENISCHEN JURY

Ausgezeichnet wird ein Film aus dem Wettbewerb Spielfilm, dem es mit wirklicher künstlerischer Begabung gelingt, die Zuschauer für spirituelle, menschliche oder soziale Fragen und Werte zu sensibilisieren. Der Preis von INTERFILM und SIGNIS ist mit 2.500 Euro dotiert und wird von der Katholischen Erwachsenenbildung Saarland-Landesarbeitsgemeinschaft e.V. und der Landesarbeitsgemeinschaft für Evangelische Erwachsenenbildung im Saarland e.V., vertreten durch die Evangelische Akademie im Saarland, gemeinsam gestiftet.

 

Der MAX OPHÜLS PREIS: PREIS DER ÖKUMENISCHEN JURY 2020 geht an JIYAN von Süheyla Schwenk.

Begründung:

Ein eindringliches Kammerspiel, das durch das Zusammenwirken von Kamera und Szenenbild noch verstärkt wird. Sowohl der Umgang mit den Vorurteilen im System Familie als auch entwürdigende gesellschaftliche Realitäten werden vor Augen geführt. Gerade die Verweigerung unnötiger größerer dramatischer Bögen zugunsten des Fokus auf die alltäglichen Sorgen und Nöte im Privaten, bringt uns die Protagonistinnen und Protagonisten als Menschen nahe.

Klug geschrieben, erzählt der Film präzise das Leben einer jungen syrisch/kurdischen Familie bei ihren Verwandten in Deutschland.

Am Ende steht die Frage: Was ist ein Menschenleben wert?

 

Jurymitglieder: Dr. Hermann Kocher, Théo Peporté, Birgit Persch-Klein, Marisa Winter


 

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