Der Tangospieler

(Deutschland, Schweiz 1991) von Roland Gräf, mit: Michael Gwisdeck, Corinna Harfouch, Hermann Beyer, Peter Prager, Peter Sodann.

ab Jahre
ca. 96 min.

"Der Tangospieler"

Corinna Harfouch und der kürzlich verstorbene Schauspieler Michael Gwisdek sind die Hauptdarsteller in "Der Tangospieler". Sie waren von 1985 bis 2007 verheiratet.

„Der Tangospieler“ entstand unter der Regie von Roland Gräf nach der gleichnamigen Erzählung von Christoph Hein.

Gedreht 1990, spielt der Film Ende der 60er Jahre in der DDR. In den Hauptrollen brillieren Michael Gwisdek, Corinna Harfouch und Hermann Beyer. Der Film gewann 1991 das Filmband in Silber des damaligen Bundesfilmpreises und Michael Gwisdek in demselben Jahr das Filmband in Gold.

"Der Tangospieler" ist nach Auffassung des Regisseurs wohl der letzte echte DDR-Film. Nach Erscheinen der gleichnamigen Erzählung von Christoph Hein im Frühjahr 1989 bemühte sich Gräf umgehend um die Filmrechte und begann mit der Konzeption des Films, der sich kritisch mit dem intellektuellen Milieu im Leipzig des Jahres 1968 beschäftigte und dessen "Held" Hans-Peter Dallow durchaus opportunistische Züge trägt. Wegen des Klavierspiels in einem kritischen Studentenkabarett-Programm 2 Jahre inhaftiert und nunmehr wieder entlassen, bemüht er sich anfangs recht ziellos, sein gewohntes Leben wieder aufzunehmen. Am Ende verhilft Dallow ausgerechnet der Zufall in Form des Eingreifens der Warschauer-Pakt-Armeen in den Prager Frühling dazu, seine Dozentenstelle an der Leipziger Karl-Marx-Universität wieder zu erhalten…

Michael Gwisdek erzählte in einem Interview: "Schauspieler wollte ich schon als Teenager werden". Er ging in Ost-Berlin zur Schule, half seinen Eltern, die in Weißensee ein Tanzlokal betrieben, und ging oft im Westen ins Kino. "Meine erste Zigarette habe ich so geraucht wie Alain Delon. Das fand ich am besten". Nach dem Fall der Mauer erfüllte sich sein Traum, über den roten Berlinale-Teppich zu gehen: 1999 erhielt Gwisdek einen Silbernen Bären als bester Hauptdarsteller in Andreas Dresens "Nachtgestalten".


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