Demnächst auf dem Spielplan

Ausstellung des Universitätsarchivs

Ausstellung des Universitätsarchivs in der Kinowerkstatt: „Vor 50 Jahren – ’68 auf dem Campus“ und -SR- Film: "Das Erbe der 68er Als die Revolte ins Saarland kam" !

Eröffnung: 29. März 2019, 19 Uhr !

Daniel Cohn-Bendit gibt eine Erklärung ab. Der Versuch des Studentenführer Daniel Cohn-Bendit, am 24.05.1968 trotz eines Einreiseverbots über den Grenzübergang
Daniel Cohn-Bendit im Mai 1968 (picture alliance / dpa / Roland Witschel)


Ausstellung des Universitätsarchivs in der Kinowerkstatt: „Vor 50 Jahren – ’68 auf dem Campus“ und -SR- Film: "Das Erbe der 68er Als die Revolte ins Saarland kam" !

Zur Ausstellungseröffnung und anschließendem Film laden Uni-Archiv und Kinowerksatt St. Ingbert, am Freitag, den 29. März, um 19 Uhr in die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, ein. Der Eintritt ist frei.

50 Jahre ist es schon her, das Jahr der Studentenrevolten 1968. Auch im Saarland war der Umbruch sichtbar. An der Universität des Saarlandes gab es Sit-Ins, Proteste gegen die Notstandsgesetze sowie heftige hochpolitische Auseinandersetzungen. An dieses Geschehen erinnerte im letzten Sommer an der Universität des Saarlandes die vom Universitätsarchiv und dem AStA-Referat für politische Bildung organisierte Ausstellung. Diese Präsentation zu „68 auf dem Campus“ ist jetzt ab 29. März in der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zu sehen. Bei der Eröffnung führt Universitätsarchivar Dr. Wolfgang Müller in die Thematik ein. Anschließend wird der von Sven Rech produzierte Film "Das Erbe der 68er - Als die Revolte ins Saarland kam" gezeigt. Sven Rech wird anwesend sein.

Die Ausstellung bietet anhand zeitgenössischer Fotos, Plakate, Flugblätter und Presseberichte einen Überblick über das Umbruchjahr 1968 an der Universität des Saarlandes. Die Exponate erinnern unter anderem an die Kundgebungen mit Daniel Cohn-Bendit in der Aula und an der Goldenen Bremm, die Proteste gegen die Notstandsgesetze sowie die damit verbundenen publizistischen Kontroversen mit Rektor Prof. Werner Maihofer und dem Saarbrücker Politikwissenschaftler Prof. Christian Graf von Krockow. Ebenso werden die hochschulpolitischen Auseinandersetzungen um die Universitätsreform, die Demonstrationen gegen die neue Universitätsverfassung und die kurzzeitige Besetzung des Rektorats am 11. Dezember 1968 dokumentiert.

In seinem Film "Das Erbe der 68er Als die Revolte ins Saarland kam" hat sich Sven Rech mit einem Kamerateam im Rahmen der SR-Reihe "Saarthema"auf Spurensuche begeben: Am 24. Mai 1968 schaute ganz Europa nach Saarbrücken – genauer gesagt zum Grenzübergang "Goldene Bremm". Denn dort standen auf französischer Seite 700 schwerbewaffnete CRS-Soldaten, um einem Pariser Studenten die Rückreise nach Frankreich zu verwehren: Daniel Cohn-Bendit. Der Autor Sven Rech begibt sich auf Spurensuche nach damaligen 68ern und ihrem Vermächtnis: Wie sehen die "68er" die damalige Ära im Rückblick? Wie war das damals mit der Revolte im Saarland? Bei Demos gegen Fahrpreiserhöhungen konnten die Aktivisten auch auf die Solidarität der "Normalos" zählen. Aber bei Ideen vom politischen und sozialen Umsturz sah das schon anders aus. Was hat sie umgetrieben? Was haben sie erreicht? Wie weit haben sie es beim "Marsch durch die Instanzen" gebracht und was haben sie aus dieser Zeit herübergerettet? Roter Faden des Films ist eine Fahrradtour zu den Saarbrücker Stätten der 68er-Revolte.

 

An einer Kundgebung gegen die Notstandsgesetze auf dem Theaterplatz beteiligen sich am 29. Mai 1968 auch der Rektor der Universität des Saarlandes Prof. Dr. Werner Maihofer (mit Hut) und der Politikwissenschaftler Graf von Krockow.
Foto: Gerd Schulthess

 





Kinowerkstatt - Seniorenkino 1. Halbjahr 2019 !

Seniorenkino Januar - Juni 2019

 





Publikumsfilme

Es gibt Filme, die sind Ihnen in bleibender Erinnerung: Sie würden sie gerne weiterempfehlen oder auch selbst noch einmal sehen. Diese Wünsche wollen wir mit der Reihe "Die schönsten Filme aller Zeiten" erfüllen. Freuen Sie sich also auf ein Wiedersehen dieser Filme, die sich Ihnen ins Gedächtnis eingebrannt haben, sei es wegen großartiger Schauspieler, einer packend erzählten Geschichte oder ungewöhnlicher Form. Teilen Sie uns mit, welcher Film nach Ihrer Meinung in diese Reihe gehört.
Schreiben Sie eine e-mail an uns, an kinowerkstatt@gmx.de mit Ihrem schönsten Film aller Zeiten!

Höhle der vergessenen Träume
The Tree of Life
7 Psychos
Barbara
Die Reise nach Tokio
Die Stille vor Bach
Knistern der Zeit(x)
Le Havre(x)
Manhattan
Midnight in Paris(x)
Moonrise Kingdom
Nachtzug nach Lissabon
Once
The Broken Circle(x)
The Straight Story
Wader Wecker Vater Land
Dead Man (Jim Jarmusch)

König der Fischer"(The Fisher King)

(x) bereits noch einmal gespielt.

Neuer Termin: Sonntags-Matinée um 11 Uhr! Mit den Publikumsfilmen und dem aktuellen Programm. Jeder Film ein Ereignis!



Schattenwelt

Nach über zwanzig Jahren wird Widmer, ein früheres Mitglieder der RAF, aus dem Gefängnis entlassen. Er bezieht eine neue Wohnung und lernt seine junge Nachbarin Valerie kennen. Sie interessiert sich für den Einzelgänger. Und bald wird auch deutlich warum: Ihr Vater kam bei einem Anschlag der RAF ums Leben... Ulrich Kriest vom Filmdienst meint, Schattenwelt laboriere durchaus an ein paar "empfindlichen Schwächen", aber er liefere "der 'never ending story' der filmischen Auseinandersetzung mit diesem Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte einige produktive neue Impulse, insofern der Panzer des Politischen originell aufgebrochen wird und Fragen nach persönlicher Verantwortung oder Schuld virulent werden". Dass Connie Walter "kein wohlfeiles, affirmatives oder gar nachtarockendes Sieger-Entertainment" anbiete, sondern "mit ernsthaften moralischen Fragen in der gebotenen Schärfe umgeht", ehre diesen "kleinen, aber unbequemen und rücksichtslosen Film".


Der rote Punkt

Erhielt den PUBLIKUMSPREIS 2009 beim 5. Festival des deutschen Films! (D/J 2008) von Marie Miyayama mit Yuki Inomata, Hans Kremer, Orlando Klaus, Zora Thiessen, Imke Büchel, Shinya Owada. Die junge Japanerin Aki Onodera (Yuki Inomata) wird von Träumen aufgewühlt, die aus den lange verschütteten Erinnerungen an ihre frühen Kindheitstage aufsteigen. In ihrem Elternhaus entdeckt sie ein altes Paket aus einem fremden Land. Ein alter Fotoapparat, in dem noch ein Film steckt, und ein vergilbter Umschlag mit einem Brief und einer ausländischen Landkarte, auf der ein roter Punkt eine Stelle markiert, scheinen die Schlüssel zu ihren Träumen zu sein. Sie macht sich auf den Weg nach Deutshland. Es gehe in Der rote Punkt "nicht um die Suche nach Aufklärung, sondern um Trauerarbeit, aber auch um Schuld und die Sehnsucht nach Vergebung". Dem Kritiker gefiel, dass es "reichlich Zeit und Raum für Atmosphärisches" gebe, für eine "ganz und gar unspektakuläre Poesie, die Figuren, Landschaft und unterschiedliche Mentalitäten aufeinander bezieht". Cosima Lutz von der Welt meint, dieser Film passe gut zu einer "derzeit recht prominenten kulturellen Strömung in Deutschland", wo Japan "so etwas wie das Griechenland, Italien oder 'innere Afrika' der Gegenwart geworden ist, wenn es um die Befragung von Dauer und Vergänglichkeit menschlichen Seins geht". Mit 'Der rote Punkt' scheine nun ein "neuer Level dieser Sinnsuche" erreicht.


Heimat 1 - eine deutsche Chronik

Heimat 1 erzählt die berührende Geschichte der Familie Simon im Hunsrückdorf Schabbach. Im Mittelpunkt der Jahrhundertsaga steht die Bürgermeister-Tochter Maria, deren Schicksal eng mit den politischen Geschehnissen der Zeit verbunden ist. Als sie den aus dem ersten Weltkrieg heimgekehrten Paul Simon heiratet, glaubt sie, das Glück gefunden zu haben. Doch eines Tages verschwindet Paul ohne ein Wort... Geschickt werden in dieser großartigen Trilogie zeitgeschichtliche Ereignisse mit dem persönlichen Schicksal der Familie verwoben. Der erste Teil porträtiert auf einfühlsame Weise das Leben in Schabbach von 1919 bis zu Marias Tod 1982.



Lorna's Schweigen

Film von Jean-Pierre und Luc Dardenne. Ob lettisch, estnisch oder bulgarisch: Der Film "Lornas Schweigen" soll künftig in 23 Sprachen der Europäischen Union untertitelt werden. Der Streifen der belgischen Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne ist mit dem Lux-Filmpreis des Europaparlaments ausgezeichnet worden. (22.10.2008)



 
Kinowerkstatt
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66386 St. Ingbert

Tel: 06894 36821 (Büro)
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Noch bis Ende April:



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14. - 25. Mai 2019 !

Das offizielle Poster: Agnes Varda bei ihrem ersten Film!

Die Filme !
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Quelle: programmkino.de

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Die wolf-kinos!
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Freddy Krüger auf dem Weg in die Kinowerkstatt!
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Bernhard Wicki-Friedensfilmpreis für "Elser"!
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Roland Klick:
Außenseiter des deutschen Films

Zwei Filme:
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Filmpolitik:

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Auf Einladung von Béla Tarr haben sich Festival-Verantwortliche von Cannes und Berlin sowie Arte-France-Chef Michel Reilhac bei einer Pressekonferenz für die Verteidigung des ungarischen Kinos eingesetzt. News »

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"Wenn wir einen Film von Kaurismäki gesehen haben, sind wir jedesmal wieder froh!" (Ulrich und Erika Gregor im Interview)
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