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06.02.2010

14. Französische Filmtage
- Literaturverfilmungen -
12.-15. Februar 2010

unter der Schirmherrschaft von  Monsieur le Consul Général de la République française en Sarre.

… „Wer liest heute noch « La Princesse de Cleves » Verstaubt und überholt, pädagogisch ungeeignet“...

 





Das folgende Programm wurde zusammengestellt in Zusammenarbeit und mit der Unterstützung des Bureau du Cinéma in Berlin, des Institut d’études françaises  Saarbrücken, des Romanistischen Instituts der Universität des Saarlandes und des Generalkonsulats der Französischen Republik im Saarland

 

Freitag,  12.02.2010

Eröffnung                                     
20:00 h

La princesse de Clèves von Jean Delannoy et  Jean Cocteau (1961, 101 Min.)    OV ohne UT

mit  Marina Vlady (la princesse),  Jean Marais (M. de Clèves),  Jean-François Poron ( M. de Nemours),…nach dem gleichnamigen Roman von Mme de La Fayette.

Frankreich im Jahr 1559. Der Hof Henris II. feiert im Louvre die Hochzeit des 40- jährigen Prinzen von Clèves mit der blutjungen und schönen Mademoiselle de Chartres, eine der besten Partien Frankreichs. Auf Aufforderung des Königs tanzt die Prinzessin mit dem Duc de Nemours, dem schönsten Mann am Hofe, in den alle Frauen verliebt sind. Sie weiß nicht, mit wem sie tanzt, aber für beide ist es Liebe auf den ersten Blick. Dem Prinzen ist die Verwirrung seiner Frau nicht entgangen. Um der höfischen Intrigen und einer wahrscheinlichen Entdeckung zu entgehen, überredet die Prinzessin ihn, sich auf dem Land niederzulassen. Während einer Treibjagd setzt sich Nemours ab und reitet zur Residenz seiner Angebeteten. Im Schlosspark wird er Zeuge eines Geständnisses: Die Prinzessin offenbart ihrem Mann ihre Gefühle, ohne einen Namen zu nennen...

Das Drehbuch zu diesem historischen Liebesdrama schrieb Jean Cocteau nach dem gleichnamigen Roman von Madame de La Fayette, der, erschienen 1678, ein Bestseller war und als Schlüsselroman gelesen wurde. Madame de La Fayette wusste selbst einiges über Liebe und Leidenschaft. Durch eine Vernunftheirat an den Grafen La Fayette gebunden, war sie über zehn Jahre die Geliebte La Rochefoucaulds (Autor der "Maximes"), nach dessen nie verwundenem Tod sie ein zurückgezogenes Leben führte. Der Film war die zweite Zusammenarbeit zwischen Cocteau und Delannoy (nach "L'Eternel retour", einer modernen Version von "Tristan und Isolde"). Jean Marais, Cocteaus Muse, übernahm die Rolle des Prinzen.
Im Anschluss an den Film sind Sie eingeladen zu einem vin d’honneur des Herrn Generalkonsuls.

 

Samstag, 13.02.2010

19:00 h

Germinal  von Claude Berri (1992, 2 h 40)  deutsche Fassung

mit Miou-Miou (Maheude), Renaud (Etienne Lantier), Jean Carmet (Vincent Maheu dit Bonnemort), Judith Henry (Catherine Maheu) Jean-Roger Milo (Chaval), Gérard Depardieu (Toussaint Maheu), ...
Der Film hält sich relativ streng an den Roman von Emile Zola.

Hungrig und müde durchstreift der arbeitslose Mechaniker Lantier die winterliche Kälte des nordfranzösischen Kohlereviers. In den Gruben von Voreux nimmt er eine beschwerliche und schlecht bezahlte Arbeit unter Tage an. Lantier schließt Freundschaft mit dem altgedienten Bergmann Maheu, der den Neuen bei sich wohnen lässt. Die unmenschliche Arbeit in den Kohlegruben bringt trotz des Einsatzes fast aller Familienmitglieder nicht genug Geld in die Kasse, um Maheus Frau und seine sieben Kinder satt werden zu lassen.

Der Hunger überschattet auch Lantiers stille Liebe zu Maheus Tochter Catherine. Trotz ihrer Zuneigung zu dem Mechaniker entscheidet Catherine sich für den besser situierten Bergarbeiter Chaval, der es sich leisten kann, die Gefühle einer Frau zu kaufen. Unter den argwöhnischen Augen der Grubenleitung überredet der von sozialistischen Idealen bewegte Lantier die Arbeiter dazu, eine Streikkasse zu gründen. Nach einer verdeckten Lohnkürzung wiegeln Lantier und Maheu gemeinsam die Bergmänner zur Niederlegung der Arbeit auf. Die erbitterten Auseinandersetzungen mit den Streikbrechern eskalieren in einer offenen Arbeiterrevolte, die von Gendarmen blutig niedergeschlagen wird.
Lantier verlässt den Ort mit der Vision, dass "Menschen erstehen würden, eine schwarze Rächerarmee, die langsam in den Furchen keimte, für die Ernten des künftigen Jahrhunderts emporwachsend, deren Keimen alsbald die Erde durchbrechen sollte". Das Symbol des Keimens ist titelgebend für den Roman, denn "Germinal" ist die Bezeichnung eines Monats im Republikanischen Kalender der französischen Revolution, abgeleitet vom französischen Wort für Keim, "le germe".

Das komplette Buch online: deutsch
                                                   französisch

 


Sonntag 14. 02. 2010

11:00 h

La Lettre von Manoel de Olivera (1999 107 minutes, OV mit engl. UT)
mit Chiara Mastroianni (Mme de Clèves, Pedro Abrunhosa (Pedro Abrunhosa), Antoine Chappey (M. de Clèves), Silveira (la religieuse), Françoise Fabian (Mme de Chartre)

Diese Umsetzung des Romans in unsere Zeit ist insofern eigenartig als Manuel de Oliveira einen Sänger für die Rolle des Herzogs von Nemours  gewählt hat. Ansonsten hält er sich streng an die Romanvorlage.

Nach der Vorstellung können Sie an einem Frühstück (vin-pain-fromage…) teilnehmen.

 

 

Sonntag 14. 02. 2010

19:00 h               

Frau Prof. Dr. P. Oster-Stierle referiert über die verschiedenen Möglichkeiten der Verfilmung literarischer Texte.

anschließend
:
La belle personne de Christophe Honoré (2008, 95 minutes, OV mit engl. UT),
mit Léa Seydoux (Junie), Louis Garrel (Nemours), Grégoire Liprince-Ringuet (Otto)

Die Geschichte  der Princesse de Clèves spielt in einem Gymnasium des vornehmen 16. Arrondissements in Paris. Die Beziehungen der jungen Menschen sind so wechselhaft wie am Hofe von Henri II. Junie findet genau wie ihre Mitschülerinnnen den Italienischlehrer, Nemours, sehr attraktiv. Aber...












Montag 15. 02. 2010

20:00 h
Der Graf von Monte Christo, deutsche Fassung
von Josee Dayan nach dem Roman von Alexandre Dumas (Erster von vier Teilen 96 min.) mit Gérard Depardieu, Ornella Muti, Jean Rochefort, Pierre Arditi, Florence Darel.
Edmond Dantès hat bereits zwanzig Jahre im Château d’If  als Gefangener verbracht, als ein Mitgefangener ihm erzählt, wo er einen Schatz finden könne. Es gelingt ihm zu fliehen und mit einer neuen Identität, nämlich als Graf von Monte Christo ein neues Leben zu beginnen...                                                             












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