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10.04.2011

Trauer um US-Regisseur Sidney Lumet

40 Mal wurde er für den Oscar nominiert; 2005 bekam er ihn für sein Lebenswerk und sagte:
" Verdammt, ich wollte ihn und ich finde, ich habe ihn auch verdient". Sidney Lumet, Regisseur von "Die zwölf Geschworenen" und "Serpico" starb mit 86 Jahren in New York.



Der amerikanische Regisseur Sidney Lumet

Der Name Lumet reichte, um Stars wie Al Pacino, Anna Magnani, Ingrid Bergman, Marlon Brando, Richard Burton und Katharine Hepburn an den Drehort eilen zu lassen. Sidney Lumet war einer der Großmeister des amerikanischen Kinos. Sein Debütfilm wurde gleich zu einem seiner bekanntesten: In "Die zwölf Geschworenen" inszenierte Lumet 1957 die Beratungen einer Jury zu einem packenden Kammerspiel. Auch sein Polizei-Thriller "Serpico", die Agatha- Christie- Verfilmung "Mord im Orient-Express", "Hundstage" und "Network", eine bissige Satire auf das amerikanische Fernsehen, wurden zu Filmklassikern.
"Er schien immun zu sein gegen das Alter", schrieb die New York Times in ihrem Nachruf auf den Filmemacher, der noch 2007 für seinen Thriller "Tödliche Entscheidung" gefeiert worden war. Im Jahr davor hatte er die Umstände eines großen Mafiaprozesses in dem Film "Find Me Guilty" beleuchtet. Woody Allen würdigte seinen Kollegen in einem Nachruf als den "Inbegriff des New Yorker Filmemachers".
Lumets beste Filme befassen sich mit den Folgen von Vorurteilen, Korruption und Betrug. Besonders faszinierten ihn Verstöße gegen das Gesetz in den Reihen der Polizei. Sein auf wahren Begebenheiten basierender Film "Serpico" löste umwälzende Reformen im System der New Yorker Ordnungshüter aus.
Lumet wurde rund 40 Mal für einen Oscar nominiert, gewann die goldene Statuette aber nie. Als ihm Hollywood 2005 schließlich die höchste Ehre in Form eines Lebenswerk-Oscars zuteil werden ließ, gab er zu: "Verdammt, ich wollte ihn und ich finde, ich habe ihn auch verdient". Außerdem wurden ihm ein Goldener Bär, der Pasinetti-Preis in Venedig, mehrere Golden Globes und gut zwei Dutzend weiterer Auszeichnungen überreicht.

Dass ein Film zum Nachdenken anregen soll, daran hatte Lumet sein Leben lang festgehalten. "Er soll Zuschauer anregen, verschiedene Facetten des eigenen Gewissens genau zu betrachten, sich Gedanken zu machen und das Gehirn stimulieren." (ZEIT-online)


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