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17.02.2009

Claude Chabrol mit Berlinale-Kamera geehrt - Hommage à Claude Chabrol v. 6. - 9. März in der Kinowerkstatt!

Der französische Regisseur Claude Chabrol, Großmeister des Weltkinos, hat neben psychologischen Dramen immer wieder Kriminalfilme gedreht, in denen er das französische Bürgertum kritisch analysiert.
Auf Claude Chabrol, den Altmeister des französischen Autorenkinos, war stets Verlass. Wie sonst allenfalls noch Woody Allen liefert der Regisseur seit seinem Debüt 1958 mit «Die Enttäuschten» kontinuierlich nahezu Jahr um Jahr einen neuen Film. Am Sonntag wird dem 78-Jährigen für seine Verdienste um den Film die Berlinale Kamera verliehen.
Immer wieder war Chabrol im Laufe seiner Karriere mit seinen Filmen Gast auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin, unter anderem mit «Blutige Hochzeit» (1972) und «Die Blume des Bösen« (2003). Die begehrte Trophäe konnte er allerdings nur einmal erringen. Dies gelang ihm 1959 mit »Schrei, wenn du kannst«, dem ersten Film der »Nouvelle Vague«, der auf der Berlinale gezeigt worden war. Es wurde auch kommerziell zu einem seiner größten Erfolge.
Zuletzt hatte er 2006 mit »Geheime Staatsaffären« mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle am Wettbewerb der Berlinale teilgenommen. Beim diesjährigen Festival wird im Anschluss an die Preisverleihung sein jüngstes Werk »Bellamy« uraufgeführt werden. Gérard Depardieu spielt darin Kommissar Paul Bellamy. Er wird bei seinem Urlaub im Haus der Familie in Nimes nicht nur durch den Besuch seines Halbbruders Jacques (Clovis Cornillac) überrascht, auch ein geheimnisvoller Fremder und vermeintlicher Mörder sorgt für Verwirrung.
Immer wieder hat Chabrol in seinem umfangreichen filmischen Werk die Abgründe der französischen Bourgeoisie als Sozialsatiren und psychologische Kriminalfilme erzählt. Dass er überhaupt beim Film landen würde, war für den jungen Chabrol allerdings kaum zu erhoffen. Der Sohn eines Pariser Apothekerehepaares hatte zunächst Literaturwissenschaften, Jura und Pharmazie zu studieren begonnen.
Er wechselte allerdings schnell von der Universität zur Presseabteilung des Filmverleihs Twentieth Century Fox in Paris und machte sich als Kritiker der »Cahiers du Cinema« einen Namen. Gemeinsam mit Eric Rohmer schrieb er eine Monografie über Alfred Hitchcock.
Seine Karriere als Filmemacher wurde ihm zunächst von seinen Eltern vereitelt. Sie hatten ihn daran gehindert, zur Pariser Filmhochschule zu gehen oder eine Regieassistenz anzutreten. Dass er dennoch zum Regisseur wurde, hat er seiner vermögenden ersten Frau zu verdanken. »Wir haben im Grunde nichts anderes gemacht, als dekadente Partys zu veranstalten. Als sie dann auch noch ihre Oma beerbte, wussten wir gar nicht mehr, wohin mit dem Geld«, erzählte Chabrol in einem Interview. »Da beschloss ich, einen Film zu drehen, um wenigstens einen Teil der Kohle auszugeben.«
Mit diesem seinem Regiedebüt »Die Enttäuschten« wurde Chabrol gleich zum Internationalen Filmfestival von Locarno ausgewählt und ausgezeichnet. »Unglücklicherweise war der Film erfolgreich, und so sah ich mich gezwungen, einen zweiten zu machen», erzählt Chabrol rückblickend. Über 60 Filme sind es über die Jahre geworden. Bereits 2003 wurde Chabrol beim Europäischen Filmpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

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