Dancer in the Dark

Lars von Trier mit Björk Gudmundsdottir, Catherine Deneuve, David Morse, Peter Stormare, Jean-Marc Barr, Udo Kier u. a.

eine Passionsgeschichte mit Musik von Lars von Trier mit Björk Gudmundsdottir, Catherine Deneuve, David Morse, Peter Stormare, Jean-Marc Barr, Udo Kier u. a.  "Dancer in the Dark" gewann beim Filmfestival in Cannes 2000 gleich zwei der Hauptpreise. Lars von Triers Leinwand-Musical erhielt die "Goldene Palme" als bester Film, und Hauptdarstellerin (und Sängerin) Björk wurde als beste Schauspielerin geehrt.
Der Film spielt in Amerika in den 1960er Jahren. Die tschechische Einwanderin Selma droht zu erblinden. Ihr einziger Trost ist die Musicalwelt, in die sie sich hineinträumen kann, „weil in Musicals nie etwas Schreckliches geschieht“. Um ihrem zwölfjährigen Sohn, dem sie die Krankheit vererbt hat, das gleiche Schicksal zu ersparen, arbeitet sie Tag und Nacht in einer Metallfabrik, um das Geld für eine rettende Augenoperation zu verdienen. Aus Scham und Stolz verschweigt sie dies jedoch ihren engen Freunden Jeff und Kathy.

Nur ihrem Vermieter und Nachbarn Bill, einem Polizisten, vertraut sie ihr Geheimnis an, nachdem er ihr gestanden hat, dass er sich für den Lebensstil seiner Ehefrau Linda hoch verschuldet hat. Er bittet Selma, ihm Geld zu leihen, doch sie lehnt ab. Wegen besserer Bezahlung macht Selma schließlich zusätzliche Nachtschichten in der Fabrik, wo sie aufgrund ihrer Erblindung eine Produktionsmaschine beschädigt und daraufhin entlassen wird.
Kurz darauf findet Selma die Dose, in der sie ihr mühsam Erspartes versteckt hat, leer vor. Sie eilt sofort zu Bill und fordert ihre Ersparnisse zurück. Dessen Frau sieht die beiden um das Geld ringen und glaubt, Selma wolle ihrem Mann sein Vermögen stehlen. Im Handgemenge löst sich ein Schuss aus Bills Dienstpistole. Der Polizist bricht schwer verletzt zusammen und beschwört Selma, ihn endgültig zu töten. Sie schießt weinend mehrmals auf ihn.
Lars von Trier drehte Dancer in the Dark als dritten Film einer Golden Heart Trilogy. Die ersten beiden Filme dieser Trilogie waren Breaking the Waves und Idioten. In allen Filmen, so von Trier in einem Interview, stehe eine „tragische Frauengestalt im Mittelpunkt, die sich für andere aufopfert und deren Liebe nicht davon abhängt, wie sie – vom Schicksal oder von den Menschen – behandelt wird.“ Lars von Trier in einem anderen Interview dazu: „Zuerst einmal leben wir in einer Kultur, hier, in diesem Teil der Erde, wo es ein Mann ist, der am Kreuz hängt, der sich opfert. Aber ist es nicht toll, dass es auch Frauen gibt? Sind es denn wirklich nur Männer, die sich opfern?“

Besprochen wird "Dancer in the dark" im Filmkolleg mit Matthias Ziegler am Mittwoch, den 28. April, um 19:30 Uhr.


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