Verdammnis (Kárhozat)

Béla Tarr, Ungarn 1988; 120' OV/d Mit Gábor Balogh, János Balogh, Péter Breznyik Berg, Imre Chmelik, György Cserhalmi, Zoltán

Das Kino des Tarr Béla


ab  Jahre
ca. 120 min.

Verdammnis (Kárhozat)
Béla Tarr, Ungarn 1988; 120' OV/d
Mit Gábor Balogh, János Balogh, Péter Breznyik Berg, Imre Chmelik, György Cserhalmi, Zoltán

Karrer, ein melancholischer Alkoholiker, hadert mit sich und dem Leben. Sein einziger Lichtblick im Dorf, einem Ort, in dem es ständig regnet und die Tristesse mit Händen greifbar scheint, ist die dortige Bar, Titanik, und darin vor allem die attraktive Sängerin des Klubs, mit der er ein Verhältnis hat. Der Umstand, dass die Sängerin verheiratet ist und die Affäre beenden will, stürzt Karrer in eine noch tiefere Melancholie. Als ihm vom Barbesitzer ein Schmuggelauftrag angeboten wird, vermittelt er diesen an den Mann der Sängerin. In den drei Tagen, in denen der Gatte unterwegs ist, versucht Karrer die Sängerin wiederzugewinnen. Als er darin scheitert, zeigt Karrer den Ehegatten bei der Polizei an, um sich als logischer Nachfolger zu positionieren. Die Schlusszene zeigt Karrer auf einer Mülldeponie, in der er mit den Hunden um die Wette bellt, endlich einer von Ihnen wird und im Regen versinkend eins mit dem Morast wird.


"Filme vom Béla Tarr stehen als einsame Monumente in der aktuellen Filmlandschaft. Mir ist kein einziger lebender Regisseur bekannt, grosse Namen wie beispielsweile David Lynch eingeschlossen, die einen derartig ausgeprägten persönlichen Stil haben. Tarrs Filme treiben die Möglichkeiten des Mediums auf einen völlig ungewohnten Gipfel und zwar seltsamerweise genau deshalb, weil sie sich in den Möglichkeiten des Mediums zunächst einmal äusserst stark zurücknehmen. Denn was man in "Verdammnis - Damnation" zum ersten Mal perfektioniert und dann in vielen weiteren Beispielen grandios weiterentwickelt zu sehen bekommt, gleich stellenweise eher einer Aneinanderreihung mehrerer sorgfältig komponierter Stilleben als dem klassischen Konzept, der Dynamik der weltlichen Aktion die Dynamik des Schnittes entgegen zu setzen." (
Alexander in www.blogger.com)



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