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Ernst Ludwig Kirchner: Zeichnen bis zur Raserei

Land: Deutschland | Jahr: 2001 | ca. 76 Minuten | FSK: ab  12 Jahre

Direktor: Michael Trabitzsch Musik komponiert von: Michael Rodach Produzent: Michael Trabitzsch Drehbuch: Michael Trabitzsch Besetzung: Martina Reuter, Monika Richter, Bernd Brenner, Britta Zorn, Maria Brak, Ernst Ludwig Kirchner

In der museumslosen Zeit, nach der Schließung der Albert-Weisgerber-Museums im Landratsamt  (2012) gab die Kunsthistorikerin Andrea Fischer M.A. im Rahmen einer kurzen Einführung Einblick in Werk und Vita der vorgestellten Künstler/innen. Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) ist einer der wichtigsten Maler des Expressionismus, er steht heute gleichbedeutend neben Klee, Kandinsky, Ernst und Picasso. Er ist auch ein Mitbegründer der Künstlervereinigung Brücke. Seine Straßenszenen und die Schilderung der Großstadtmenschen bilden Höhepunkte der modernen Malerei des 20. Jahrhunderts. Seine Biografie aber macht ihn darüber hinaus zu einem der Archetypen dieses Jahrhunderts: Wie James Dean ist er der einsam streunende Hund in den Straßenschluchten der Großstadt, er ist der Baal im Asphaltdschungel, er ist der Mensch in der Revolte wie bei Camus. Michael Trabitzschs Film folgt dem Leben Ernst Ludwig Kirchners anhand seiner Kunstwerke und nachgestellter Szenen. Damit entstand ein spannend erzähltes, filmisches Portrait einer außergewöhnlichen Künstlerpersönlichkeit. "Ich muss zeichnen bis zur Raserei, nur zeichnen. Nur arbeiten, arbeiten und an sonst nichts denken!" (Ernst Ludwig Kirchner)
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