27èmes journées du film français (JFF) | 27. Französische Filmtage (FFT)
27èmes journées du film français (JFF) | 27. Französische Filmtage (FFT)
Weiter lesen ...| DI, 03.03. | MI, 04.03. | DO, 05.03. | FR, 06.03. | SA, 07.03. | SO, 08.03. | MO, 09.03. | |
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Au revoir là-haut |
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Interdit aux chiens et aux Italiens |
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White Material |
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Hiroshima, mon amour |
20:00
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La Grande Vadrouille |
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Ernest & Célestine |
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Disco Boy |
19:00
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Les Fantômes |
19:00
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19:00
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In dem preisgekrönten Film "Au revoir là-haut" (deutscher Titel: "Wir sehen uns dort oben") geht es um zwei ungleiche französische Soldaten, die nach dem Ersten Weltkrieg versuchen, sich in einer korrupten Gesellschaft zu behaupten. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Pierre Lemaitre.
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Pierre Lemaitre (deutscher Titel: „Wir sehen uns dort oben“, der 2013 mit dem renommierten Prix Goncourt ausgezeichnet wurde, erzählt der Film von einem Ereignis aus den letzten Tagen des Ersten Weltkriegs: Kurz vor dem Waffenstillstand 1918 rettet der bescheidene Buchhalter Albert Maillard dem jungen, talentierten Zeichner Édouard Péricourt das Leben. Dabei wird Édouard durch eine Granate schwer entstellt.
Édouard weigert sich, zu seiner wohlhabenden Familie zurückzukehren, und lässt sich offiziell für tot erklären. Er verbirgt sein zerstörtes Gesicht hinter kunstvollen, surrealen Masken.
Der große Schwindel: Um in der Nachkriegszeit zu überleben und sich an der Gesellschaft zu rächen, die ihre Kriegshelden vernachlässigt, planen die beiden einen monumentalen Betrug. Sie verkaufen fiktive Entwürfe für Gefallenendenkmäler an trauernde Familien und Gemeinden, ohne diese jemals bauen zu wollen.
Ihr gemeinsamer Feind ist der sadistische ehemalige Vorgesetzte Lieutenant Pradelle, der seinerseits versucht, durch skrupellose Geschäfte mit den Gräbern gefallener Soldaten reich zu werden.
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14:00
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In dem preisgekrönten Stop-Motion-Animationsfilm „Interdit aux chiens et aux Italiens“ (deutscher Titel: Für Hunde und Italiener verboten) erzählt der Regisseur Alain Ughetto die bewegende Migrationsgeschichte seiner eigenen Familie.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verlassen Luigi Ughetto und seine Brüder ihr karges Heimatdorf Ughettera im Piemont (Norditalien), um der Armut und dem Hunger zu entkommen.
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Maria (Isabelle Huppert) lebt in einem afrikanischen Land und führt als weiße Frau eine Kaffeeplantage. In letzter Zeit haben sich Übergriffe auf die weiße Bevölkerung vermehrt, was einen Großteil der Betroffenen zur Flucht und zur Aufgabe ihrer Existenz gezwungen hat. Nicht so Maria. Sie ist fest entschlossen, die Ernte noch einzufahren, auch wenn eine große Zahl ihrer Arbeiter aus Angst vor den Aufständischen geflüchtet ist. Die kämpferische Frau will sich nicht von dem Ort vertreiben lassen, an dem schon ihr Vater und Großvater gelebt haben. Doch ihr Ex-Mann (Christopher Lambert), mit dem sie noch immer zusammenarbeitet, macht sich große Sorgen und bereitet gegen ihren Willen die Flucht der Familie zurück nach Frankreich vor.
Der Film porträtiert Maria nicht als klassische Heldin, sondern als eine Frau, deren tiefe Verbundenheit mit dem Land sie blind für die politische Realität und für die Gefährdung ihrer Familie macht.
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Der Film gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter der Nouvelle Vague (Neue Welle), da er radikal mit den traditionellen Erzählweisen des Kinos brach.
Eine Französin (Emmanuelle Riva) hält sich für Dreharbeiten zu einem Antikriegsfilm in Hiroshima auf. Dort trifft sie auf einen Japaner (Eiji Okada), der den Atombombenabwurf überlebt hat.
Zwei Städte, zwei Schicksale: Während ihres kurzen Verhältnisses vermischen sich die Gegenwart in Hiroshima und die traumatische Vergangenheit der Frau in ihrer Heimatstadt Nevers.
Die Frau offenbart ihre schmerzhafte Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg: Sie war in einen deutschen Besatzungssoldaten verliebt, der am Tag der Befreiung getötet wurde. Als Strafe wurde ihr der Kopf kahl geschoren und sie wurde von ihrer Familie in einem Keller eingesperrt.
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Der 1966 erschienene Film unter der Regie von Gérard Oury gilt als einer der größten Klassiker des französischen Kinos. Mit über 17 Millionen Kinobesuchern hielt er über 40 Jahre lang den Rekord als erfolgreichster französischer Film an den heimischen Kinokassen.
In der französischen Filmkomödie "La grande vadrouille" (deutscher Titel: "Die große Sause" oder "Drei Bruchpiloten in Paris") geht es um die turbulente Flucht dreier britischer Piloten aus dem besetzten Frankreich während des Zweiten Weltkriegs.
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In dem zauberhaften Animationsfilm "Ernest & Célestine" (2012) geht es um die ungewöhnliche und eigentlich verbotene Freundschaft zwischen dem großen, hungrigen Bären Ernest und der kleinen, mutigen Maus Célestine.
In der Geschichte leben Bären in Städten oberhalb der Erde, während Nagetiere in einer geheimen Unterwelt unter den Kanälen hausen. Beide Völker haben Angst voreinander und pflegen tiefe Vorurteile: Mäusen wird beigebracht, dass Bären sie fressen, während Bären Mäuse als lästiges Ungeziefer betrachten.
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19:00
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Der Film feierte seine Premiere auf der Berlinale 2023, wo die Kamerafrau Hélène Louvart für ihre Arbeit mit dem Silbernen Bären für eine herausragende künstlerische Leistung ausgezeichnet wurde.
Zunächst wohnen wir der Flucht zweier Freunde aus Belarus bei. Mikhail und sein Freund Aleksei (Franz Rogowski) fahren mit einem Bus voller Fussballfans nach Polen und setzen sich bei der ersten Gelegenheit Richtung Frankreich ab. Die letzte gefährliche Flussüberquerung überlebt Mikhail nicht, Aleksei schlägt sich nach Paris durch und heuert bei der Fremdenlegion an.
Bei seinem ersten Einsatz als Fremdenlegionär, dem Versuch einer Geiselbefreiung im Niger-Delta, bringt er im Fluss im nächtlichen Zweikampf den charismatischen Anführer der lokalen Befreiungsbewegung um.
Später trifft er in Paris auf dessen Schwester, die nichts weiß von der Last, die ihn fast erdrückt, und die er auch nicht kennt.
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Der einstige Literaturdozent Hamid, der Frau und Kind bei einem Bombenanschlag verlor, geriet in die Fänge des Assad-Systems und glaubt, in Straßburg seinen ehemaligen Peiniger aus dem berüchtigten Sednaya-Gefängnis wiedererkannt zu haben. Da er dessen Gesicht während der Folter jedoch nie sehen konnte, stützt er sich bei der Identifizierung auf andere Sinne wie den Geruch oder die Stimme.
Das Spielfilmdebüt von Jonathan Millet wurde von wahren Begebenheiten inspiriert.
Der Film feierte 2024 Premiere bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes und startete unter dem deutschen Titel "Die Schattenjäger" in den Kinos.
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Danke für die vielen Glückwünsche zum neuen Kinopreis! Der Kinopreis des Kinematheksverbundes wird seit 2000 jedes Jahr vom Kinematheksverbund im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) an die kommunalen und nicht-gewerblichen Kinos für das Filmprogramm des Vorjahres vergeben.
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