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City Lights - Lichter der Großstadt

Land: USA | Jahr: 1931 | ca. 87 Minuten | FSK: ab  6 Jahre

Regie, Drehbuch, Produktion, Musik, Schnitt: Charles Chaplin. Mit Charlie Chaplin: Landstreicher, Virginia Cherrill: ein blindes Mädchen, Florence Lee: ihre Großmutter.

Um dem Mädchen Geschenke machen zu können, nimmt der Tramp eine Stelle als Straßenkehrer an. Als er erfährt, dass ihr Vermieter die ausstehende Miete einfordert und dass sie durch eine Augenoperation in Wien wieder sehen könnte, verspricht er, alles zu bezahlen: Doch ausgerechnet an diesem Tag verliert er seine Arbeitsstelle. Er versucht sich als Boxkämpfer, doch er unterliegt. Als er in derselben Nacht wieder einmal den betrunkenen Millionär trifft, dieser ihn zu sich nach Hause einlädt und ihm das benötigte Geld schenkt, scheinen alle Probleme gelöst, aber zwei Einbrecher überfallen die beiden und schlagen den Millionär nieder. Der Tramp wird der Komplizenschaft bezichtigt, weil sich sein reicher Freund in nüchternem Zustand erneut nicht an ihn erinnern kann. Ihm gelingt jedoch die Flucht, und er kann dem Blumenmädchen das Geld übergeben. Während sie nach Europa reist, wird der Tramp verhaftet.

Sechs Monate später führt das inzwischen geheilte Blumenmädchen einen eigenen Blumenladen und wartet sehnlichst auf das Erscheinen des großzügigen Millionärs, den sie liebt. Der Tramp wird aus dem Gefängnis entlassen und läuft zufällig an ihrem Geschäft vorbei. Das Mädchen erkennt den Tramp zunächst nicht, behandelt ihn aber trotz seines schäbigen Aussehens freundlich und schenkt ihm eine weiße Rose. Erst als sie ihm zusätzlich ein Geldstück schenkt, berührt sie seine Hand und erkennt ihn, ihren lang ersehnten Geliebten.....

Buchtipp:
I can see now
Stefan Ripplinger
Broschur, 80 Seiten
Preis: 11,00 €
ISBN: 9783940426185

Der Autor Stefan Ripplinger stammt aus St. Ingbert und kam nach dem Abitur in den 80er Jahren in die Kinowerkstatt und wirkte bei der Programmauswahl mit, veranstaltete ein Experimentalfestival, und lebt heute in Berlin.

Dieses anregende Buch schließt mit dem schönen Satz über den Kinozuschauer: „Das Filmbild ist kein Gegenstand seiner Welt, es fliegt auf einer Leinwand an ihm vorüber. Um es sich aneignen zu können, muss er vorübergehend blind für alles Eigene werden.“
Michael Althen / FAZ

 

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