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Die Frau des Nobelpreisträgers

Land: USA | Jahr: 2017 | ca. 101 Minuten | FSK: ab  12 Jahre

Direktor: Björn Runge Autor der Filmgeschichte: Meg Wolitzer mit Glenn Close, Jonathan Pryce, Christian Slater, Max Irons, Annie Starke, Harry Lloyd, Elizabeth McGovern

Seit fast 40 Jahren sind Joan und Joe Castleman verheiratet. Joe, einer der wichtigsten amerikanischen Autoren der Gegenwart, genießt voll und ganz die Aufmerksamkeit anderer Menschen. Dazu gehören auch diverse Affären. Seine charmevolle Frau Joan besitzt einen scharfen Sinn für Humor und ist äußerst intelligent. Sie scheint die perfekte Unterstützung im Hintergrund zu sein. Als Joe für seine Literatur mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden soll, ändert sich jedoch alles.

Mit den Castlemans mit nach Schweden gereist ist auch der Autor Nathaniel Bone (Christian Slater). Nathaniel hegt seit geraumer Zeit den Wunsch, eine Biografie über Joe zu schreiben, wird von diesem jedoch stets zurückgewiesen. Doch diesmal will sich Nathaniel nicht so einfach abschütteln lassen, er wendet sich an Joan und auch an David. Seine Hartnäckigkeit droht schliesslich ein Geheimnis zu offenbaren, das ein völlig neues Licht auf die Ehe von Joe und Joan, aber vor allem auch auf Joes Verdienste als Schriftsteller wirft. In einer Hotellobby in Stockholm – kurz vor der Preisverleihung – fasst Joan deshalb einen radikalen Entschluss.

«Die Frau des Nobelpreisträgers» ist ein aufwühlendes und pointiertes Drama, das den Weg zur Selbstbestimmung seiner Protagonistin thematisiert. Mit ihrem nuancierten Spiel gelingt Glenn Close in der Verfilmung von Meg Wollitzers Bestseller eine grossartige Leistung, die ihr eine Oscarnomination einbrachte. Mit der Oscarnomination für «Hillbilly Elegy» bei den Academy Awards 2021 wurde Close in ihrer ausserordentlichen Karriere bis jetzt insgesamt achtmal nominiert, doch die Goldstatue nach Hause nehmen konnte sie noch nie.

 

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