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47. MOP: Der tote Winkel der Wahrnehmung (im Kino)
Land: Österreich | Jahr: 2025 | ca. 79 Minuten | FSK: ab 12 Jahre
Regie: Michael Gülzow. Buch: Michael Gülzow. Kamera: Arthur Summereder. Montage: Michael Gülzow. Ton: Francesco Tacoli, David Seitz. Ausstattung: Theresa Kraus. Kostüm: Sabine Ebner Mit Anna Rieser, Jakob Egger, Philipp Hauß, Anke Zillich, Julia Posch, Hannes Bickel. Produzenten: Michael Gülzow. Produktion.: Michael Gülzow. Weltvertrieb: sixpackfilm.
In dem Film "Der tote Winkel der Wahrnehmung" (2025) von Regisseur Michael Gülzow geht es um zwei Studentinnen in Wien im Jahr 1996, die der Verschwörungstheorie über Echsenmenschen (Reptiloiden) nachgehen.
Die TU-Studentinnen Alina und Flora untersuchen mit einem MiniDV-Camcorder bewaffnet, ob Reptiloiden bereits die Menschheit unterwandert haben.
Es handelt sich um eine Mockumentary (eine fiktive Dokumentation), die die mediale Logik und die Verbreitung von Verschwörungsideologien persifliert.
Was als studentisches Forschungsprojekt mit Interviews (u. a. mit "Aluhutträgern" und einer Soziologieprofessorin) beginnt, entwickelt sich zu einem obsessiven Abgleiten in das Narrativ, während sich seltsame Indizien in der Popkultur häufen.
Der Film nutzt die Ästhetik von MiniDV-Camcordern aus den 90ern, um Authentizität vorzutäuschen. Er parodiert dabei die klassische Fernsehdokumentation und zeigt, wie leicht mediale Bilder die Realität verzerren können.
Die Handlung spielt 1996 in Wien. Dies erlaubt dem Regisseur Michael Gülzow, die Wurzeln heutiger Internet-Verschwörungsmythen in einer Zeit vor Social Media zu untersuchen.
Der Film greift die Theorie auf, dass außerirdische Echsenwesen (Reptiloiden) in menschlicher Gestalt die Weltregierung übernommen haben.
Gezeigt wird das Abgleiten von harmloser Neugier in den Wahn. Die Studentinnen treffen auf klassische "Aluhut-Charaktere" und versuchen, "Beweise" in Popkultur-Fragmenten zu finden.
Anstatt die Theorie ernst zu nehmen, nutzt der Film sie als Werkzeug, um die Mechanismen von Verschwörungsideologien und den Verlust der Vernunft humorvoll zu kritisieren.
"Wien, 1996. Die beiden TU-Studentinnen Alina und Flora forschen zu paranormalen Phänomenen. Mit einem MiniDV-Camcorder bewaffnet gehen sie der Frage nach, ob es wirklich Echsenmenschen gibt. Dazu führen sie Interviews mit kiffenden Aluhutträgern, einer skeptischen Soziologieprofessorin oder dem Autor eines Echsenverschwörungs-Bestsellers. Seltsamerweise häufen sich die Indizien – und auch das Wühlen in den Archiven der Popkultur untermauert die These: Die Reptiloiden sind längst unter uns." (MOP - Programm)
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