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DI,  17.03. MI,  18.03. DO,  19.03. FR,  20.03. SA,  21.03. SO,  22.03. MO,  23.03.
19:00
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Chronos – Fluss der Zeit (nur im Kino)

Land: Deutschland | Jahr: 2026 | ca. 198 Minuten | FSK: ab 12 Jahre

R: Volker Koepp. B: Volker Koepp. P: Volker Koepp. V: Salzgeber. Mit: Volha Hapeyeva, Anetta Kahane, Tanja Kloubert, Ana Felicia Scutelnicu.

Der ehemalige DEFA-Regisseur Volker Koepp bereist und dokumentiert seit 1972 die Region, die er Sarmatien nennt. Dieses Gebiet östlich der Weichsel zwischen der Ostsee im Norden und dem Schwarzen Meer im Süden ist Volker Koepps filmisches Zuhause - ein weitläufiges Areal auf der Landkarte, in das sich die Kamera nicht allzu oft verirrt. 

Dass Volker Koepp in seinen Dokumentarfilmen immer wieder zu denselben Orten und Menschen zurückkehrt, ist für den 1944 geborenen Regisseur nichts Ungewöhnliches. „Chronos“, der neue Film von Volker Koepp ist eine mehr als dreistündige Reise nach Osteuropa, eine Wiederbegegnung mit Landschaften und Menschen und eine Kontemplation über den Zustand des Kontinents. Absolut sehenswert! Passenderweise heißt sein jüngster Film „Chronos“. Dieser Titel bezieht sich auf den aus der antiken Mythologie entlehnten altgriechischen Namen für seinen Lieblingsfluss Memel, "Chronos", wie der Gott der Zeit. Wie bei vielen Filmen Koepps, muss man aber auch bei diesem Film Zeit ins Kino mitbringen. „Seit 1972 bin ich für Filme neben meinen Dreharbeiten zwischen Elbe und Oder, wie etwa in Wittstock, auch in Sarmatien unterwegs“, sagt Koepp über Chronos, der viele Ausschnitte aus Koepps alten Filmen enthält. Denn der in Stettin geborene und in Ost-Berlin aufgewachsene Dokumentarist ist nicht nur ein weiteres Mal an die Orte früherer Filme zurückgekehrt, er verschränkt die alten und die neuen Aufnahmen auch meisterhaft miteinander. Mehr als drei Stunden dauert dieser Dokumentarfilm, 198 Minuten, um genau zu sein. Und doch ist keine einzige davon zu viel. Der Film wird als die Summe seines Lebenswerks betrachtet.

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