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Die Gilge (jederzeit online)

- Flussfahrt in Ostpreußen -

Land: Deutschland | Jahr: 1998 | ca. 74 Minuten | FSK: ab 12 Jahre

Regie: Volker Koepp. Drehbuch: Volker Koepp (Konzept). Kamera: Gunther Becher. Schnitt: Angelika Arnold. roduktionsfirma: Südwestrundfunk (SWR) (Stuttgart).

Das nördliche Ostpreußen kam nach dem Zweiten Weltkrieg als "Kaliningrader Gebiet" zur Sowjetunion und ist heute, nach deren Zerfall, eine russische Exklave zwischen Litauen und Polen. Wenige Kilometer hinter Tilsit verliert die Memel ihren Namen: Die Hauptarme ihres Deltas heißen nun Ruß und Gilge. Durch die Elchniederung fließt die Gilge bis ins Kurische Haff. Der Autor beschreibt eine trotz ihrer Einzigartigkeit weitgehend unbekannte Flusslandschaft

„Strom – immer kann ich dich lieben nur“ zitiert Volker Koepp den sarmatischen Dichter Johannes Bobrowski im Prolog. Seine Dokumentation „Die Gilge – Flussfahrt in Ostpreußen“ ist ein melancholisches Porträt einer wunderschönen Landschaft, die heute wie immer wieder in ihrer Geschichte durch willkürlich gezogene Grenzen geteilt ist. Und zugleich ein nicht ganz so pessimistisches Porträt von Menschen, die auch ohne Perspektive auf wirtschaftliche Prosperität in und mit der Natur leben.

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