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Father Mother Sister Brother (nur im Kino)

- Father Mother Sister Brother -

Land: USA/Frankreich/Irland | Jahr: 2025 | ca. 110 Minuten | FSK: ab 12 Jahre

R: Jim Jarmusch. B: Jim Jarmusch. P: Charles Gillibert, Joshua Astrachan, Carter Logan, Atilla Salih Yücer. K: Yorick Le Saux, Frederick Elmes. Sch: Affonso Concalves. M: Jim Jarmusch. D: Tom Waits, Adam Driver, Mayim Bialik, Charlotte Rampling, Cate Blanchett, Vicky Krieps, Sarah Greene, Indya Moore, Luka Sabbat, Françoise Lebrun.

Jim Jarmuschs neuer, extrem hochkarätig besetzter Film „Father Mother Sister Brother“ ist ein minimalistischer Episodenfilm, typisch für Jarmusch. Er feierte seine Premiere bei den Filmfestspielen von Venedig 2025, wo er mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde.
In drei eigenständigen Kapiteln untersucht Jarmusch die komplexen, oft distanzierten Beziehungen zwischen erwachsenen Kindern und ihren Eltern:

In der ersten Episode besuchen die Geschwister Jeff (Adam Driver) und Emily (Mayim Bialik) ihren verwitweten, etwas kauzigen Vater (Tom Waits) in einer abgelegenen Hütte.
In der zweiten Episode treffen sich die ungleichen Schwestern Lilith (Vicky Krieps) und Timothea (Cate Blanchett) zum steifen, jährlichen Teetermin bei ihrer dominanten Mutter (Charlotte Rampling), einer berühmten Autorin.
Die dritte Episode, »Sister Brother«, spielt in Paris: Das Zwillingspaar (Indya Moore und Luka Sabbat) räumt die Wohnung seiner bei einem Flugzeugabsturz verstorbenen Eltern aus und stellt dabei fest, wie wenig es eigentlich über sie wusste.
Soviel sei verraten: Die inhaltlich unabhängigen Geschichten sind durch visuelle und akustische Details verbunden, wie etwa in Zeitlupe vorbeigleitende Skater, eine Rolex-Uhr oder die Farbe Dunkelrot in der Kleidung der Figuren. Dabei geht es um Entfremdung, Sprachlosigkeit und die Erkenntnis, dass man lebenslang das Kind seiner Eltern bleibt, egal wie distanziert das Verhältnis ist...

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