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BONEY M. - Disco. Macht. Legende. (derzeit online)

Land: Deutschland | Jahr: 2026 | ca. 1:29:12 Minuten | FSK: ab 12 Jahre

NDR Doku von Regisseur Oliver Schwehm

„BONEY M. – Disco. Macht. Legende.“ ist ein im Mai 2026 veröffentlichter, 90-minütiger Dokumentarfilm von Regisseur Oliver Schwehm. Die ARD-Dokumentation blickt hinter die glitzernde Fassade der weltberühmten Disco-Formation Boney M. und beleuchtet das Spannungsfeld zwischen globalem Pop-Erfolg, Ausbeutung und Alltagsrassismus.Die Kernthemen des Dokumentarfilms:Der Welterfolg: Die Doku würdigt die Band, die rund 150 Millionen Tonträger verkaufte und Welthits wie „Rivers of Babylon“, „Ma Baker“ und „Rasputin“ landete. Letzterer erlebte 2021 mit über 22 Milliarden Aufrufen auf TikTok ein massives globales Comeback.Das System Frank Farian: Der Film zeichnet ein detailliertes Psychogramm des 2024 verstorbenen, erfolgreichsten deutschen Musikproduzenten. Erstmals werden weite Teile seines letzten großen Fernsehinterviews gezeigt, das er vor seinem Tod in Miami gab. Farian wird als genialer Hit-Macher, aber auch als absoluter Kontrollfreak mit fragwürdigen Vermarktungsstrategien dargestellt.Rassismus und Ausbeutung: Die beiden Originalsängerinnen Liz Mitchell und Marcia Barrett kommen exklusiv zu Wort. Sie berichten eindringlich von ihren Erfahrungen mit Alltagsrassismus im Deutschland der 1970er-Jahre. Zudem thematisiert die Kulturwissenschaftlerin Prof. Natasha A. Kelly, wie die vier Schwarzen Performer als „exotische“ Projektionsfläche gezielt vermarktet und durch unvorteilhafte Verträge wirtschaftlich ausgebeutet wurden.Blick hinter die Kulissen: Neben unveröffentlichtem Archivmaterial des Fotografen Didi Zill äußert sich erstmals Vanessa, die als Kind zur Adoption freigegebene leibliche Tochter des ikonischen Tänzers Bobby Farrell. Auch Wegbegleiter wie Thomas Anders ordnen das Phänomen historisch ein.

 

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