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Rose (nur im Kino)
Land: Österreich/Deutschland | Jahr: 2026 | ca. 94 Minuten | FSK: ab 12 Jahre
R: Markus Schleinzer. B: Markus Schleinzer, Alexander Brom. P: Johannes Schubert, Philipp Worm, Tobias Walker, Karsten Stöter. K: Gerald Kerkletz. Sch: Hansjörg Weißbrich. M: Tara Nome Doyle. A: Olivier Meidinger. V: Piffl Medien. Mit Sandra Hüller, Caro Braun, Marisa Growaldt, Godehard Giese, Robert Gwisdek, Maria Dragus, Annalisa Hohl, Augustino Renken, Maurice Leonhard, Anni Molke, Emma Bahlmann, Bastian Trost, Sven-Eric Bechtolf, Rainer Egger, Anne Klein, Marius Huth.
Es ist die Geschichte um eine Frau (großartig gespielt von Sandra Hüller), die sich im 17. Jahrhundert als Mann ausgibt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) taucht ein ehemaliger Soldat in einem abgelegenen protestantischen Dorf auf. Er behauptet, der rechtmäßige Erbe eines seit langer Zeit verlassenen und verfallenen Gutshofs zu sein. Seinen Anspruch macht er mit einem Dokument geltend. Den Fremden umgibt ein Geheimnis – tatsächlich ist er eine Frau namens Rose, die die Identität eines im Krieg gefallenen Soldaten angenommen hat, um sich frei zu fühlen und ihr Glück zu finden.
Zugetragen wurde Regisseur Markus Schleinzer diese Geschichte von einer befreundeten Historikerin, die in Gerichtsakten auf eine Frau stieß, die sich in Halberstadt als Mann ausgegeben hatte. Bei ausgiebigen Recherchen stieß Schleinzer auf Hunderte Frauen, die sich für bessere Chancen als Mann ausgaben, um Vergewaltigung und Zwangsheiraten zu entgehen oder Zugang zu Bildung oder Arbeit zu bekommen.
Beim Schreiben des Drehbuchs hatte der Regisseur Schleinzer bereits Sandra Hüller vor Augen. Auch sie macht den Film zum atemraubenden Ereignis und wurde dafür auf der Berlinale zu Recht zur besten Darstellerin gekürt.
Ein Film, der berührt: Was ihn besonders macht ist die poetische Sprache in Erzählertext und Dialogen (ein bisschen Büchner darin), die Zeichnung der Landschaft, die vielsprechenden Gesichter und Körper der Hauptdarstellerinnen.
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