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19:00
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Dry Leaf (nur im Kino)

Land: Deutschland, Georgien | Jahr: 2025 | ca. 186 Minuten | FSK: ab 12 Jahre

Regie: Alexandre Koberidse. Drehbuch: Alexandre Koberidse. Produktion: Alexandre Koberidse, Luise Hauschild, Mariam Shatberashvili. Musik: Giorgi Koberidze. Kamera: Alexandre Koberidse. Mit David Koberidze: Irakli. Otar Nijaradze: Levans Stimme. Irina Chelidze: Nino. Giorgi Bochorishvi.

"Dry Leaf" ist außergewöhnlich: Regisseur Alexandre Koberidze wählte für „Dry Leaf“ eine der radikalsten technischen Methoden der modernen Kinogeschichte: Er drehte den gesamten Kinofilm mit einem alten Sony Ericsson W595 Mobiltelefon (einem Walkman-Handy aus dem Jahr 2008)!
Die berührende und surreale Geschichte handelt vom Verschwinden der jungen Sportfotografin Lisa. Sie ist spurlos verschwunden und hinterläßt einen Brief mit der ausdrücklichen Bitte, nicht nach ihr zu suchen. Ihr letztes Projekt war es, verlassene, improvisierte Fußballplätze in den ländlichen Regionen Georgiens zu dokumentieren. Ihr Vater Irakli missachtet die Bitte und begibt sich auf eine Reise durch die georgische Provinz, um seine Tochter zu finden.

Irakli reist nicht allein. Er wird von Levan begleitet, dem besten Freund seiner Tochter. Das Besondere dabei: Levan ist für das Publikum unsichtbar.
Der Film feierte seine Weltpremiere auf dem renommierten Locarno Film Festival.

Was beduetet "Dry Leaf"?

Der Begriff "Dry Leaf" beschreibt eine Flugbahn des Balles, die auch als „Flatterball“ bekannt ist. Die Technik geht auf den brasilianischen Fußballspieler Didi zurück, der in den 1950er- und 1960er-Regen Weltmeister wurde. Bei diesem Schuss fliegt der Ball zunächst normal, fällt dann aber kurz vor dem Tor unberechenbar und plötzlich ab – eben genau wie ein fallendes, welkes Blatt im Wind. : Im Roadmovie des Regisseurs Alexandre Koberidze symbolisiert der Titel den unvorhersehbaren und kurvenreichen Verlauf der Reise des Vaters. Die Handlung schlägt, genau wie die Flugbahn des Balles, ständig überraschende und magische Haken.
 
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