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Chéri, ich komme! – Die Erfindung der Lust
- Pour le plaisir -
Land: Frankreich | Jahr: 2026 | ca. 89 Minuten | FSK: ab 12 Jahre
R: Reem Kherici. B: Reem Kherici, Gari Kikoïne. P: Philippe Rousselet, Elsa Leeb, David. Solal. K: Dominique Fausset. Sch: Samuel Danési. M: Laurent Aknin. A: Yves Fournier. V: Neue Visionen Filmverleih. Mit Alexandra Lamy, François Cluzet, Mitty Hazanavicius.
Die Komödie „Chéri, ich komme! – Die Erfindung der Lust“ (Originaltitel: Pour le plaisir) im Juli 2026 gestartet, ist ein charmanter, leichtfüßiger und feinfühliger Sommerfilm, der trotz seines anzüglichen Titels überraschend stilvoll und emanzipiert mit dem Thema weibliche Lust umgeht. Die Chemie zwischen Alexandra Lamy (als Fanny) und François Cluzet (als Thomas/Tom) wird als absolute Stärke des Films gefeiert. Laut Filmstarts spielen sie echte Menschen mit Ecken und Kanten statt flacher Karikaturen.
Die elegante Komödie ist unterhaltsam, ein bisschen frivol, aber keineswegs ordinär oder pornografisch. Sie feiert die vielleicht schönste Erkenntnis einer langen Beziehung: dass selbst nach Jahrzehnten noch etwas Gutes entstehen kann – aus einem ehrlichen Gespräch oder aus einer verrückten Idee.
Regisseurin Reem Kherici verhandelt ein ernstes Thema auf leichte Weise: Fanny (Alexandra Lamy) Fanny gesteht ihrem Mann Tom (François Cluzet) nach 20 Jahren Ehe, dass sie noch nie einen Orgasmus hatte, den Höhepunkt immer nur vorgetäuscht hat.
Dieser ist erst mal empört. Doch dann fühlt er sich herausgefordert: Als arbeitsloser Erfinder tüftelt er aus eigenem Antrieb an der Lösung des Problems und baut ein revolutionäres Gerät.
"Deutschen Zuschauern beschert die Komödie, die so »typisch französisch« daherkommt, am Ende die beste Pointe: Als Inspiration diente nämlich die Geschichte des bayerischen Erfinders Michael Lenke, der, mit seiner Frau Brigitte als Testerin, 2013 den »Womanizer« auf den Markt brachte – einen Druckwellenvibrator, der heute zu einem der meistverkauften Sextoys der Welt zählt."(Birgit Roschy in epdfilm)
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