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2026-08-04

Programm vom 7. - 10. August 2026 !

Kinowerkstatt St. Ingbert: Programm vom 7. - 10. August 2026 !
"Ein Nobody gegen Putin"(Fr. 7. Aug., 19 Uhr; Mo.10. Aug. 19 Uhr)
"Once" (Sa. 8. Aug. 19 Uhr)
"Der Marsch" (So. 9. Aug. 19 Uhr)

Ein Nobody gegen Putin
Nach dem Einmarsch in die Ukraine war Pawel „Pasha“ Talankin, ein Lehrer und Schulvideograf in der russischen Bergbaustadt Karabasch im Ural von der Regierung verpflichtet, die auferlegte paramilitärische Ausbildung an seiner Schule zu dokumentieren. Pawel zeigt der ganzen Welt mit seinen aus Russland heimlich ausgeführten Aufnahmen wie mit einem instrumentalisierten Begriff von Patriotismus bei Schülern Hass erzeugt wird.
Der Film wurde als Bester Dokumentarfilm mit dem Oscar ausgezeichnet und zeigt ungeschönt, wie das russische Bildungswesen militarisiert wird. Zu sehen sind unter anderem Grundschüler bei Märschen, Schießübungen und Granatwurf-Wettbewerben sowie Besuche der paramilitärischen Wagner-Gruppe, die Kinder auf den Krieg einschwört.
Gleichzeitig ein Apell, Jugendoffiziere der Bundeswehr aus den saarländischen Klassenzimmern zu verbannen und jegliche Werbung für den Wehrdienst an Schulen konsequent zu stoppen. 
Schulen müssen neutrale Orte des Lernens sein und dürfen nicht als Rekrutierungsstätten für den Wehrdienst zweckentfremdet werden.
Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/12725/
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Once
"Once" - ein kleiner Film aus Irland aus dem Jahre 2007 - vor dem einer der ganz großen Hollywoodregisseure den Hut zog. "Dieser kleine Film hat mir genügend Inspiration geschenkt, um damit durchs ganze Jahr zu kommen", gestand Steven Spielberg der Zeitung USA Today, als "Once" 2007 in Amerika anlief und unaufhaltsam zum Erfolg wurde. 
Glen Hansard - der Hauptdarsteller des Films - er spielt einen talentierten Straßenmusiker, der in Dublin von der großen Karriere träumt, während er im Geschäft seines Vaters Staubsauger repariert. Eines Tages wird er von einer jungen Pianistin (Markéta Irglová) angesprochen, die sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt. Ihr gefallen seine Lieder und sie hat einen Staubsauger, der dringend repariert werden muss. Da wissen beide noch nicht, dass man nur einmal im Leben die richtige Person trifft: Eine bezaubernde, aber unmögliche Liebesgeschichte beginnt...Erhielt den Publikumspreis beim Sundance - Filmfestival.

Glen Hansard kam letzte Woche mit nur 56 Jahren bei einem Motorradunfall ums Leben, ein Grund, dieses Filmjuwel noch einmal zu zeigen.
Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/10181/

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Der Marsch
DER MARSCH wurde 1990 produziert und galt seinerzeit als düstere Zukunftsvision. 35 Jahre später, im Jahre 2015, und jetzt wieder 2026, sind die Geschehnisse dieses Films von unserer Realität eingeholt worden: Tausende notleidende Menschen macht sich auf den Weg nach Europa, um ein besseres Leben zu finden. 
Der Film wird inzwischen von rassistisch motivierten Politkern benutzt, um ihre menschenverachtende Migrationspolitik zu begründen und Ängste zu schüren, ist aber zu diesem Zweck völlig ungeeignet, da er sehr gut Ursachen und Hintergünde aufzeigt: In weiten Teilen Afrikas ist durch die Klimaveränderung eine ökologische und humanitäre Katastrophe ausgebrochen.  Von den Autoren als humanitärer Hilferuf gedacht, appelliert "Der Marsch" an die Mitmenschlichkeit und fordert dazu heraus, nach humanitären Lösungen zu suchen: Hilfsprogramme mit den für sinnlose Kriege aufgewendeten Mitteln wären z.B. ein Weg, der längst hätte beschritten werden sollen. 
Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/11080/
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