Programm vom 16. - 20. Juli 2026 !
Kinowerkstatt St. Ingbert: Programm vom 16. - 20. Juli 2026 !
"Das hohe Haus" (Do.16. Juli, 19 Uhr; Mo +.++ 20. Juli, 19 Uhr)
"Dry Leaf" (Fr. 17. Juli, 19 Uhr; Sa. 18. Juli, 19 Uhr)
"Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen" (So. 19. Juli, 19 Uhr)
Roger Willemsen "Das hohe Haus"
"Das hohe Haus" ist die szenische Umsetzung des Bestsellers von Roger Willemsen, der sich im Jahre 2013 ein Jahr lang in den Bundestag setzte und protokollierte, was er erlebte: Er stellt fest, dass echte, lebendige politische Debatten im Plenum kaum noch stattfinden. Stattdessen dominieren oft leere Phrasen, vorgefertigte und abgelesene Reden sowie ein rüder, teils respektloser Umgangston.
Die szenische Lesung kam beim Publikum und der Kritik hervorragend an, weil sie die politische Analyse in ein unterhaltsames, fast kabarettistisches Format goss, ohne die Ernsthaftigkeit des Themas zu verraten.
Roger Willemsen gestaltete den Abend nicht als klassische Solo-Lesung, sondern holte sich zwei feste Partner an die Seite: Er selbst übernahm den Part des Erzählers und Beobachters, der seine messerscharfen Analysen, Reflexionen und humorvollen Kommentare vortrug. Annette Schiedeck (Sprecherin und Regisseurin) und Jens-Uwe Krause. Das Werk versteht sich als eine sprachlich präzise und oft ironische Bestandsaufnahme der deutschen Demokratie. Es liefert einen tiefen Einblick in das politische System und zeigt anschaulich, warum in der Bevölkerung eine gewisse Politik- und Politikerverdrossenheit herrscht. Die Aufzeichnung läuft am Donnerstag, den 16. Juli und am Montag, den 20. Juli, jeweils um 20 Uhr.
Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/12739/
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Schusstechnik im Fußball "Dry Leaf"
Die Liebesgeschichte "Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen" des georgischen Regisseurs Alexandre Koberidze lief in der Kinowerkstatt und ist eine der poetischsten und außergewöhnlichsten Liebesgeschichten des modernen Kinos.
Sein neuester Film "Dry Leaf" ist ebenso außergewöhnlich: Regisseur Alexandre Koberidze wählte für „Dry Leaf“ eine der radikalsten technischen Methoden der modernen Kinogeschichte: Er drehte den gesamten Kinofilm mit einem alten Sony Ericsson W595 Mobiltelefon (einem Walkman-Handy aus dem Jahr 2008)!
Die berührende und surreale Geschichte handelt vom Verschwinden der jungen Sportfotografin Lisa. Sie ist spurlos verschwunden und hinterläßt einen Brief mit der ausdrücklichen Bitte, nicht nach ihr zu suchen. Ihr letztes Projekt war es, verlassene, improvisierte Fußballplätze in den ländlichen Regionen Georgiens zu dokumentieren. Ihr Vater Irakli missachtet die Bitte und begibt sich auf eine Reise durch die georgische Provinz, um seine Tochter zu finden.
Irakli reist nicht allein. Er wird von Levan begleitet, dem besten Freund seiner Tochter. Das Besondere dabei: Levan ist für das Publikum unsichtbar.
Der Film feierte seine Weltpremiere auf dem renommierten Locarno Film Festival und läuft jetzt in der Kinowerkstatt, am Freitag, den 17. Juli und am Samstag, den 18. Juli, jeweils um 19 Uhr !
Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/12740/
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"Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen"
„Ein wunderschönes modernes Märchen über Liebe, Fußball und die Geheimnisse des Lebens.“ New York Times. Ausgezeichnet auf der 71. Berlinale 2021 !
Anstelle von klassischem Hollywood-Kitsch erwartet dich hier jedoch eine ganz besondere Erzählweise: Liebe auf den ersten Blick: Die Apothekerin Lisa und der Fußballer Giorgi stoßen in der georgischen Stadt Kutaissi zufällig zusammen. Es funkt sofort so heftig, dass sie vergessen, nach ihren Namen zu fragen. Sie verabreden ein Date für den nächsten Abend.Der böse Fluch: In der Nacht werden sie vom „bösen Blick“ verflucht. Sie wachen am nächsten Morgen in völlig anderen Körpern auf und verlieren zudem all ihre besonderen Fähigkeiten (sie kann keine Arzneien mehr mischen, er nicht mehr kicken).Das tragische Verpassen: Am Abend sitzen beide im selben Café am selben Tisch, erkennen sich wegen ihres veränderten Aussehens jedoch nicht und warten vergeblich aufeinander.
Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/11779/
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