Programm vom 2. - 6. Juli 2020 !


   Kinowerkstatt St. Ingbert: Der spannendste Kinoort im Saarland !
 
 

++aktuell,+ Erneut Kinopreis für das Kinowerkstatt-Programm ! Kinemathekenverbund zeichnet bundesweit Kinos aus !! +++ Zum Geburtstag von Percy Adlon haben wir seinen bekanntesten Film noch einmal aus dem Archiv geholt: "Out of Rosenheim" ("Bagdad Cafe") nur am Donnerstag, den 2. Juli, um 20 Uhr ! +++ Oscar - Film "Jojo Rabbit" jetzt ab Freitag ! +++ Richard David Prechts Kindheitserinnerungen in "Lenin kam nur bis Lüdenscheid" - nur bei uns am Sonntag und Montag, jeweils um 20 Uhr! +++ Alle unsere Filme beginnen immer 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer beim Kinder- und Seniorenfilm und Max- Ophüls - Filmen 5 Minuten) !


    

Liebe Gäste,

liebe Kinofreund*innen,

Aus gegebenem Anlass und zu Ihrer Sicherheit beginnen wir unser Programm bis auf Weiteres mit begrenzten Sitzplätzen (ca. 15 -20) u
m entsprechende Sicherheitsabstände einhalten zu können.

Wir bitten Sie daher, vor Ihrem Besuch bei uns telefonisch unter der 06894/36821 zu reservieren. 

Unser Büro ist von Montag bis Freitag von 9 - 13 Uhr besetzt.

Alternativ können Sie Ihre Reservierungen auch gerne bis zum jeweiligen Freitag um 13 Uhr per Email an  kinowerkstatt@gmx.de senden.

Bitte geben Sie bei der Reservierung Ihren Namen an und eine Möglichkeit, wie wir Sie für eventuelle Rücksprachen erreichen können.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und bedanken uns für Ihre Mithilfe und ihr Verständnis.

Wichtig: Aus Rücksicht auf die Gesundheit anderer Gäste und unseres Personals bitten wir alle darum, von einem Kinobesuch noch abzusehen, wenn typische Covid19 - oder unspezifische Erkältungssymptome bestehen. Vielen Dank für Ihr/Euer Verständnis und Ihre/Eure Mithilfe.

Vorerst findet aus Sicherheitsgründen kein Getränkeausschank statt, sie können gerne etwas mitbringen.

Viele herzliche Grüße

Ihr Kinowerkstatt-Team

 

Danke für die vielen Glückwünsche zum neuen Kinopreis!



 


Wir sind auf PLURIO-net:
Kultur in der Großregion |
culture dans la grande région


 "We are made to communicate and express.
That's what film is about"!

Alejandro G. Inarritu

 

 

Zum Kinder- und Familienkino

Zum Seniorenkino


* Alle unsere Vorstellungen beginnen grundsätzlich 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer So. 16 Uhr, beim Senioren- und beim Kinderkino) Bei Unstimmigkeiten u. ä. bitte Mail an kinowerkstatt@gmx.de schreiben!  

   Do.2.7.  Fr.3.7.  Sa.4.7.  So.5.7.  Mo.6.7.

Out of Rosenheim

 20:00 !        

Jojo Rabbit

   20:00  20:00    

Lenin kam nur bis Lüdenscheid

       20:00  20:00

   Do.2.7.  Fr.3.7  Sa.4.7.

 Out of Rosenheim

 20:00    

 

ab  Jahre
ca. 104 min.

"Out of Rosenheim"
(Deutschland, Vereinigte Staaten 1987) Regie: Percy Adlon, mit Marianne Sägebrecht, CCH Pounder, Christine Kaufmann und Jack Palance.

Am 1. Juni feierte der deutsche Regisseur Percy Adlon seinen 85. Geburtstag: Längst hat sein Film "Out of Rosenheim" Kultstatus erlangt: Die bezaubernde, heiter-melancholische Geschichte einer ungewöhnlichen Frauenfreundschaft um das zunächst heruntergekommene Bagdad Café an einer öden Landstraße in US-Amerika.

Mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet, einem erfolgreichen Soundtrack mit dem eingängigen Titelsong „Calling you“ von Bob Telson und seinen wunderbaren Akteuren hat "Out of Rosenheim / Out of Rosenheim – Bagdad Café" die Herzen des Publikums und der Experten gleichermaßen erobert. Selten ist es einem Film auf so authentische und leichte Art gelungen, die Annäherung zweier völlig unterschiedlicher Frauen und Kulturen darzustellen.

"Out of Rosenheim" war als "Bagdad Café" ein Hit in amerikanischen Programmkinos, in Deutschland lockte er knapp eine Million Zuschauer in die Kinos. Der Film ist sehr ruhig, fast schon mystisch, aber immer wieder sehr realistisch, mit herrlichen Landschaftsaufnahmen. Wie sich die Besitzerin des Cafes, eine schwarze Frau, und die Rosenheimerin Mrs. Münchgstettner näher kommen, die (sehr komisch dargestellten) Vorurteile überwinden und Freundinnen im Herzen werden, wird jeden Zuschauer garantiert am Ende des Films zu Tränen rühren !

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  Fr.3.7 Sa.4.7.

 Jojo Rabbit

 20:00  20:00

 

ab  Jahre
ca. 108 min.

"Jojo Rabbit"
(USA/D/Tschechien 2019) - Regie und Buch: Taika Waititi. Kamera: Mihai Malaimare Jr. mit Roman Griffin Davis, Waititi, Sam Rockwell, Scarlett Johansson.

Der Film erhielt den Publikumspreis des Filmfestivals von Toronto 2019, hatte sechs Nominierungen bei der Oscarverleihung und erhielt den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch 2020. 

Der kleine Jojo, ein verwirrter 10-jähriger Junge, ist ein überzeugter Nazi, der in der liebevollen Obhut seiner Mutter Rosie (Scarlett Johansson) aufwächst. Er kann es gar nicht erwarten, Mitglied der Partei zu werden. Und er hat sogar einen besten Freund: Adolf Hitler persönlich. Wenn Jojo mit seiner Mutter (Scarlett Johansson) am Familientisch sitzt, ist Hitler auch mit dabei!

So lustig ist der deutsche Diktator im Kino noch nie gewesen und das hat folgenden Grund: Es gibt ihn gar nicht – oder genauer, es gibt ihn nur im Kopf von Jojo Betzler (hervorragend gespielt von Roman Griffin Davies) in irgendeiner namenlosen Stadt im Deutschen Reich in den letzten Monaten des »Dritten Reichs« lebend, der einfach nur dazugehören will. 
Imaginäre Freunde stehen Kindern oft in harten Zeiten bei: Sie helfen ihnen, sich einen Reim auf eine unverständliche Welt zu machen. So hat Jojo oft niemand anders, der mit ihm redet, als diesen Fantasie-Hitler. Angeleitet und angefeuert von dem imaginären väterlichen Freund will er bei der Hitlerjugend beweisen, dass auch er ein ganz harter Junge ist, scheitert aber schon an der Forderung, einen kleinen Hasen zu töten, was ihm den höhnischen Spitznamen "Jojo Rabbit" einbringt.

Fazit: Güte und Menschlichkeit als Waffen gegen das Übel des Nationalismus, das ist allemal eine Botschaft des Films, die über ein knappes Jahrhundert hinweg noch immer erschreckend zeitgemäß ist.

Natürlich werden das Germanentum, der Totalitarismus, der Rassismus und damit auch der imaginäre Adolf im Lauf der Komödie entzaubert, sie zeigen ihr wahres, eifersüchtiges, todbringendes Gesicht.

"Es wird offensichtlich, dass es sich bei „Jojo Rabbit“ um große Kinokunst handelt."(Hannes Stein, DIE WELT)

Die Farben sind kreischbunt, die Nazis laufen als Karikaturen in kackbraunen Uniformen herum. Und der von Regisseur Waititi gespielte hüpfende - im Übrigen natürlich vollkommen blödsinnige – Über-Hitler ist mindestens so lustig wie der keifende, hustende Diktator, den einst Charlie Chaplin mit dem großen Diktator der Welt vermacht hat.

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  So.5.7 Mo.6.7.

Lenin kam nur bis Lüdenscheid

 20:00  20:00

 

ab  Jahre
ca. 88 min.

"Lenin kam nur bis Lüdenscheid"
(BRD 2008) Regie: André Schäfer, Buchautor: Richard David Precht, Kamera: Bernd Meiners, Schnitt: Fritz Busse, Martin Schomers, Musik: Ritchie Staringer, Ton: Jörg Johow, Sven Phil Lentzen, Produktionsleitung: Oliver Bätz, Uwe Herpich, Produktion: Florianfilm GmbH.

"Lenin kam nur bis Lüdenscheid" ist eines der ersten Bücher von Richard David Precht, das die Kindheit des inzwischen sehr bekannten Philosophen(„Wer bin ich, und wenn ja, wie viele?“) behandelt.

Die Verfilmung des Buches, einen liebevoll-ironischen Dokumentarfilm mit den humorvollen und wehmütigen Kindheitserinnerungen des Autors Richard David Precht, zeigt die Kinowerkstatt St. Ingbert am Sonntag und Montag, jeweils um 20 Uhr: Geboren in einer Zeit, die von politischen Umwälzungen in Deutschland und der ganzen Welt geprägt ist, erinnert sich Richard David Precht an den sozialistischen Kosmos seiner Kindheit: Seine Solinger Familie erschafft ein kleines linkes Universum inmitten kapitalistischen Feindeslandes. Vater Precht liest Marx und Engels, während Sohn Richard diese Rauschebärte mit Tiervater Brehm verwechselt. Der Junge entwickelt eine ganz eigene Weltsicht, in der etwa die DDR ein riesiger und paradiesischer, durch eine hohe Mauer geschützter Zoo ist. Mutter Precht trennt scharf zwischen Gut und Böse, Sozialismus und Kapitalismus: So ist Coca-Cola zu Hause ebenso verpönt wie Raumschiff Enterprise. Richard und seine Geschwister, von denen zwei aus Vietnam adoptiert wurden, dürfen aber Asterix lesen, weil das französisch, also irgendwie subversiv ist und die Römer die Besatzer sind, also ähnlich wie die Amerikaner.
"Im 40. Jubiläumsjahr der 68er rückt der kindliche, unverklärte Blick des Kindes die Bewegung der 68er in ein neues, ebenso unterhaltsames wie erhellendes Licht. Der Film ist eine liebevolle Auseinandersetzung mit der Wucht ideologischer Erziehung, die zwar fortschrittlich daherkam, aber ein Kind nicht wirklich auf die Zukunft vorbereitete. Mit ironischem und selbstironischem Blick zeichnen der Autor Richard David Precht und der Kölner Dokumentarfilmregisseur André Schäfer eine Kindheit in der westdeutschen Provinz nach und bringen die großen Ereignisse jener Jahre in ganz andere, kleinere und sehr private Zusammenhänge." (Der Regisseur) 

Pressetext als pdf

 

 

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 Für die Klimatisierung während der heissen Tage danken wir der Fa. Pfeifer, Blieskastel!


 

 

 


 
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"Take over - voll vertauscht" - der neue Film von Florian Ross, ab Donnerstag im Regina!

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..filmreif 2020 kommt !


30.7. - 2.8. 2020!
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Wir gratulieren!
Filmpreis Andreas Dresen für "Gundermann"!

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Quelle: programmkino.de

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Die wolf-kinos!
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Freddy Krüger auf dem Weg in die Kinowerkstatt!
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Bernhard Wicki-Friedensfilmpreis für "Elser"!
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Roland Klick:
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Zwei Filme:
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"Roland Klick - The Heart
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Filmpolitik:

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Auf Einladung von Béla Tarr haben sich Festival-Verantwortliche von Cannes und Berlin sowie Arte-France-Chef Michel Reilhac bei einer Pressekonferenz für die Verteidigung des ungarischen Kinos eingesetzt. News »

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Welche Filme laufen wo im Saarland

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"Wenn wir einen Film von Kaurismäki gesehen haben, sind wir jedesmal wieder froh!" (Ulrich und Erika Gregor im Interview)
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