Programm.Dezember 2018! (krankheitsbedingt Weihnachtspause!)


Kinowerkstatt St. Ingbert - der spannendste Kinoort im Saarland !

Bilder Preisverleihung!


Danke für die vielen Glückwünsche zum neuen Kinopreis! 

++aktuell+++++  Auch nächste Woche: "Der Trafikant", am Sonntag! + "Der letzte Kaiser" zum Tode von Bertolucci am Freitag, 19 Uhr! + Alle unsere Filme beginnen immer 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer beim Kinder- und Seniorenfilm 5 Minuten) !



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Kultur in der Großregion |
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 "We are made to communicate and express.
That's what film is about"!

Alejandro G. Inarritu

Zum Kinder- und Familienkino

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  * Alle unsere Vorstellungen beginnen grundsätzlich 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer So. 16 Uhr, beim Senioren- und beim Kinderkino) Bei Unstimmigkeiten u. ä. bitte Mail an kinowerkstatt@gmx.de schreiben!
  Fr.7.12. Sa.8.12. So.9.12. Mo.10.12.

Der letzte Kaiser

 19:00 !      

Die Hälfte der Welt gehört uns !

   20:00  17:00  

Monsieur Klein (OmU)

    Fällt krankheitsbedingt aus  18:00 s.t.

Der Trafikant

     20:00  

Das schönste Mädchen der Welt

       20:00


  Fr.7.12. Sa.8.12. So.9.12. Mo.10.12.

Der letzte Kaiser

 19:00 !      

ab - Jahre
 ca. 162 Min.

Der Filmemacher Bernardo Bertolucci starb vorletzte Woche im Alter von 77 Jahren nach einer langen Krankheit in Rom.

"Der letzte Kaiser"
(GB, IT, CN 1987) Bertoluccis Meisterwerk als Director's Cut mit John Lone, Joan Chen, Peter O’Toole , Victor Wong u. a. 

Er war der Sohn des Himmels, der Herrscher der zehntausend Jahre - doch er durfte nie regieren: Bertolucci verfilmte die Biografie des Kaisers Puyi von China, der bereits als Zweijähriger den Thron besteigen, aber schon drei Jahre später wieder abdanken musste. Grundlagen erhielt Bertolucci einerseits durch die Biographie Puyis, andererseits von dessen damals noch lebenden Bruder Pujie († 1994).

An Originalschauplätzen in der Verbotenen Stadt in Peking entstand ein Film, der 1988 mit neun Oscars bedacht wurde. Es war eine Sensation, da der damals 40-Jährige Bertolucci als erster westlicher Regisseur überhaupt in der Verbotenen Stadt in Peking drehen durfte. Der Filmkritiker Dietrich Kuhlbrodt schrieb in epd Film: ""Der letzte Kaiser" ist unterhaltsam, weil er zuhört und hinsieht, und er ist spannend, weil das Resultat nicht gewiß ist. Bertolucci hat nicht schon alles vorher gewußt, und gerade das bringt die große Bewegung in den Film, der sich seinerseits der Bewegung eines sehr ungewöhnlichen Lebens annimmt. Es braucht nichts behauptet, nichts bewiesen zu werden, wenn die Bilder sinnlich, ihre Inhalte erfahrbar werden."

 


  Fr.7.12. Sa.8.12. So.9.12. Mo.10.12.

Die Hälfte der Welt gehört uns

   20:00  17:00  

ab - Jahre
 ca. 102 Min.

"Die Hälfte der Welt gehört uns" - Als Frauen das Wahlrecht erkämpften
(Deutschland 2018) von Annette Baumeister mit Johanna Gastdorf, Esther Schweins, Jeanette Hain, Paula Hans, Harald Schrott.


Bis heute haben Frauen in vielen Ländern nicht das Recht, zu wählen. In Deutschland bekamen sie dieses Recht vor genau hundert Jahren, Österreich und Deutschland zählten damit zu den Vorreitern in Europa. In der Schweiz z. B. wurde das Frauenwahlrecht erst 1971 eingeführt.

"Für ihr politisches Engagement wurden sie verspottet, eingesperrt und gefoltert. Aber beirren ließen sie sich nicht: Marie Juchacz, Anita Augspurg, Emmeline Pankhurst und Marguerite Durand – ihr Vorgehen war so unterschiedlich wie ihre Charaktere. Gemeinsam standen sie an der Spitze des Kampfes Tausender Frauen um das Wahlrecht – quer durch Europa. Sie wollten frei sein, mitbestimmen und die gleichen Rechte wie Männer. Der Schlüssel dafür war das Frauenwahlrecht. Denn die Hälfte der Welt gehört ihnen."(Text: arte) 





  Fr.7.12. Sa.8.12. So.9.12. Mo.10.12.

Monsieur Klein (OmU)

    Entfällt krankheitsbedingt 18:00s.t.

ab Jahre
 ca. 120 Min.

Die Kinowerkstatt zeigt in der Reihe "Matinée des Films in französischer Sprache" (mit deutschen Untertiteln)

"Monsieur Klein"

(Frankreich 1976) von Joseph Losey mit Alain Delon, Jeanne Moreau, Michel Lonsdale, Juliet Berto, Suzanne Flon in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Die brilliant inszenierte und gespielte kafkaeske Parabel spielt in Paris 1942: Der Elsässer Robert Klein lebt als Kunsthändler im von den Deutschen besetzten Paris und macht Geschäfte mit Juden, die in Not geraten sind. Monsieur Klein lebt von der Not anderer. Er nützt sie aus, skrupellos, ohne Mitgefühl – so, wie viele Menschen seiner Zeit und auch seines Landes dies tun.
Eines Tages wird ihm eine Ausgabe einer jüdischen Zeitung zugestellt. Durch sein Bemühen, seinen Namen von der Abonnentenliste des Magazins löschen zu lassen, gerät er ins Fadenkreuz der Präfektur, die sich der Abonnentenliste bedient. Klein beginnt Recherchen und findet heraus, dass ein jüdischer Widerstandskämpfer seinen Namen benutzt hat und in den Untergrund abgetaucht ist. Kleins Versuche, seine nichtjüdische Abstammung zu beweisen, bestärken die Polizei in ihrem Verdacht. So wird auch er Opfer der groß angelegten Razzia, bei der tausende Pariser Juden im Vélodrome d’Hiver vor ihrem Abtransport nach Deutschland versammelt und festgesetzt werden. Der mit ihm befreundete Anwalt kann den Ariernachweis, um den sich Klein in seiner elsässischen Heimat bemüht hat, nicht mehr rechtzeitig übergeben, und Klein findet sich in dem Waggon mit jenem Juden, mit dem er zu Beginn des Films Geschäfte gemacht hat, zusammen auf dem Weg ins Konzentrationslager.
"Monsieur Klein" war 1977 siebenmal für einen "César" nominiert und gewann den wichstigsten französischen Filmpreis in den Kategorien "Bester Film", "Beste Regie" und "Bestes Szenenbild".

"Ein beeindruckendes und bedrückendes Porträt über einen „Unpolitischen”, dem seine eigene Mentalität zum Verhängnis wird – mit einem Alain Delon in der Titelrolle, wie ich ihn besser kaum gesehen habe." (Filmkritiker Ulrich Behrens auf fimzentrale.de)

  



  Fr.7.12. Sa.8.12. So.9.12. Mo.10.12.

Der Trafikant

     20:00  

ab Jahre
 ca. 91 Min.

"Der Trafikant" (Österreich / Deutschland 2018)

Regie: Nikolaus Leytner mit Simon Morzé, Bruno Ganz, Johannes Krisch, Emma Drogunova, Regina Fritsch, Karoline Eichhorn, zu sehen. Es ist die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Robert Seethaler.

Österreichern muss man nichts erklären, und weil dies die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Robert Seethaler ist, wissen auch deutsche Leser Bescheid: Ein Trafikant ist der Besitzer eines kleinen Geschäfts für Tabakwaren, Zeitungen und Schreibwaren. Wir befinden uns im Österreich des Jahres 1937. Der 17-jährige Franz Huchel (Simon Morzé) verlässt auf strenges Geheiß seiner Mutter Margarete (Regina Fritsch) sein Heimatdorf, am Attersee im Salzkammergut gelegen, und fährt ins aufregende, brodelnde Wien. Hier führt ein ehemaliger Liebhaber der Mutter, Otto Trsnjek (Johannes Krisch), eine Tabak-Trafik, Franz geht bei ihm in die Lehre. Der Bub lernt schnell, nicht nur das Praktische (Namen und Vorlieben der Kunden merken), sondern auch das Lebenskluge, zum Beispiel die Zeitung zu lesen, um informiert zu sein. Zu den besten Kunden gehört der 82-jährige Sigmund Freud (Bruno Ganz), der – so sagt man – „Köpfe repariert, innen drin“. Franz ist neugierig und sucht Rat. Er ist nämlich unglücklich verliebt, in die schöne, viel zu erfahrene und flatterhafte Böhmin Anezka (Emma Drogunova). Doch Freud ist in Liebesdingen keine große Hilfe. Überhaupt gibt es Wichtigeres: Hitlers Truppen sind einmarschiert, Otto Trsnjek, ein Jude, verschwindet in den Kellern der Gestapo. Nun ist Franz der Trafikant. Und er trifft eine folgenschwere Entscheidung....




  Fr.7.12. Sa.8.12. So.9.12. Mo.10.12.

Das schönste Mädchen der Welt

       20:00

ab - Jahre
 ca. 104 Min.

"Das schönste Mädchen der Welt"
(Deutschland 2018) Regie:  Aron Lehmann mit Luna Wedler, Aaron Hilmer, Damian Hardung, Jonas Ems, Anke Engelke, Heike Makatsch, Heiko Pinkowski u. a.

Frei nach dem Klassiker "Cyrano de Bergerac", der von dem unter einer ausgeprägten Nase leidenden Dichter des 17. Jahrhunderts erzählt, hat Aron Lehmann mit "Das schönste Mädchen der Welt" die Geschichte in die Jetzt- Zeit einer pubertierenden Jugendszene gelungen umgesetzt.

Beide Hauptdarsteller Luna Wedler und Aaron Hilmer wurden beim Günter Rohrbach-Filmpreis 2018 in Neunkirchen als Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet.

Cyril verliebt sich auf der Klassenfahrt nach Berlin in seine neue Mitschülerin Roxy und glaubt, aufgrund seiner großen Nase keine Chance beim Mädchen seiner Träume zu haben.

Cyril ist klug, witzig und weiß mit Worten umzugehen. Eigenschaften, die ihn vom Großteil seiner Mitschüler in der Klasse unterscheiden. Doch wenn sich Cyril nachts wegen seiner Nase seine goldene Maske aufsetzt, um in Rap-Battles unerkannt alle Gegner nass zu machen, fühlt er sich großartig. Auf der Klassenfahrt nach Berlin hat Rick, der zwar schön, aber im Denken etwas langsam ist, die größeren Chancen bei Roxy. Cyril schreibt Rick ganz gegen seine Interessen die Texte, die Ricks Chancen bei Roxy vergrössern. Doch letztendlich trifft Cyril mit seinem wortgewaltigen Rap-Battle direkt ins Herz seiner großen Liebe.






 
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Auf Einladung von Béla Tarr haben sich Festival-Verantwortliche von Cannes und Berlin sowie Arte-France-Chef Michel Reilhac bei einer Pressekonferenz für die Verteidigung des ungarischen Kinos eingesetzt. News »

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"Wenn wir einen Film von Kaurismäki gesehen haben, sind wir jedesmal wieder froh!" (Ulrich und Erika Gregor im Interview)
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