Programm vom 17. - 22. Oktober 2018!


Kinowerkstatt St. Ingbert - der spannendste Kinoort im Saarland !




Danke für die vielen Glückwünsche zum Kinopreis! 

++aktuell++++Verlängert, Do. - Mo.: "Glücklich wie Lazzaro" ! + Freitag, 19. 10.: Eröffnung der Lammwochen mit "Brust oder Keule" ! + Alle unsere Filme beginnen immer 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer beim Kinder- und Seniorenfilm 5 Minuten) !



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Alejandro G. Inarritu

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 Seniorenkino Mi.17.10.      

Lina Braake oder Die Interessen der Bank können nicht die Interessen sein, die Lina Braake hat

 16:00
   
 

ab  Jahre
  ca. 88 Min.

"Lina Braake - oder Die Interessen der Bank können nicht die Interessen sein, die Lina Braake hat"
(BRD 1975)
Regie: Bernhard Sinkel, mit Lina Carstens, Fritz Rasp, Herbert Bötticher, Ellen Malke, Walter Sedlmayr u. a.

Lange vor der letzten sogenannten "Finanzkrise", bei der viele durch kriminelle Machenschaften der Banken um ihre Ersparnisse für das Alter gebracht wurden, nämlich 1975, schuf Bernhard Sinkel diesen wunderbaren Film mit Lina Carstens (die Oma in der beliebten ZDF-Fernsehserie 'Der Bastian' von 1973) als Lina Braake.

"Lina Braake - oder Die Interessen der Bank können nicht die Interessen sein, die Lina Braake hat" läuft jetzt im Seniorenkino in der Kinowerkstatt am Mittwoch, den 17. Oktober, um 16 Uhr.

Lina Braake ist 81 Jahre alt. Sie lebt in einem Mietshaus, wo sie durch den Eigentümer ein lebenslanges Wohnrecht eingeräumt bekommen hat. Als dieser jedoch stirbt, werden seine Schulden mit dem Wert des Hauses aufgerechnet. Das Haus gehört jetzt der Bank. Die Bank beginnt mit der Sanierung des Hauses und bringt Lina Braake in ein Altenheim. Die alte Frau ist darüber erbost, weiß sich allerdings nicht zu helfen. Im Altenheim lernt sie den 84-jährigen pensionierten Bankkaufmann Gustav Härtlein (Fritz Rasp) kennen, der wegen diverser Bankbetrügereien entmündigt ist und strafrechtlich nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden kann. In ihm hat sie den richtigen Partner gefunden, um sich an der Bank zu rächen. Gustav kann Lina davon überzeugen, dass ein Landhaus auf Sardinien der viel bessere Platz für die letzten Lebensjahre sei. Es fehlt ihnen für die Realisierung des Traumes nur das nötige Geld. Aber hierzu hat Gustav eine Idee...
 

 

 


  * Alle unsere Vorstellungen beginnen grundsätzlich 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (außer So. 16 Uhr, beim Senioren- und beim Kinderkino) Bei Unstimmigkeiten u. ä. bitte Mail an kinowerkstatt@gmx.de schreiben!
  Do.18.10. Fr.19.10. Sa.20.10. So.21.10. Mo.22.10.

Glücklich wie Lazzaro

 20:00    
 17:00
 20:00 
 20:00

Brust oder Keule - Eröffnung der Lammwoche

   19:00  
 

Solange ich atme - Welthospiztag

     
19:00
   


  Do.18.10. Fr..19.10. Sa.20.10. So.20.10. Mo.21.10.

Glücklich wie Lazzaro

 20:00  
 
17:00
20:00
 20:00

ab - Jahre
 ca. 125 Min.

„Glücklich wie Lazzaro“
(ItalienSchweizFrankreichDeutschland 2018), Original-Titel: "Lazzaro felice, R: Alice Rohrwacher, B: Alice Rohrwacher, D:  Adriano Tardiolo, Agnese Graziani, Luca Chikovani, Alba Rohrwacher, Sergi López


""Glücklich wie Lazzaro“ ist ein kleines Kinowunder zwischen Märchen und Sozialrealismus." schrieb Andreas Busche im tagesspiegel und "dermaßen wohltuend und optimistisch, dass man es in Worten nicht mehr angemessen beschreiben kann, sondern im Kino sehen muss.

„Glücklich wie Lazzaro“ ist, anders gesagt, einer der allerbesten Filme des Jahres", schrieb Filmkritiker Rüdiger Suchsland.

Der Film wurde in Cannes dieses Jahr für das Drehbuch der Regisseurin Alice Rohrwacher ausgezeichnet. Ein erfrischender, beglückender Film, von der grandiosen Kamerafrau Hélène Louvart wunderbar leuchtend gefilmt auf Super-16-Filmmaterial, magisch, realistisch, relevant und fantastisch: Die Geschichte des jungen Landarbeiters Lazzaro, der so gut, hilfsbereit und arglos ist, dass er nicht in diese Welt zu gehören scheint. Als ihm Tancredi, der Sohn der skrupellosen Marchesa Alfonsina de Luna, aus einer Laune heraus die Freundschaft anbietet, verändert das Lazzaros Leben - und trägt ihn wundersam durch die Zeiten, wie ein Fragment der Vergangenheit in der modernen Welt.


 


  Fr.19.10. Sa.20.10. So.20.10. Mo.21.10.

Brust oder Keule - Eröffnung der Lammwochen

 19:00
 

 

ab - Jahre
 ca. 104 Min.


"Brust oder Keule"
(Frankreich 1976) Regie: Claude Zidi
mit Louis de Funès, Coluche, Ann Zacharias

Die 16. Bliesgau - Lammwochen finden dieses Jahr statt vom 19. - 28. Oktober.

Anläßlich des Beginns der Bliesgau Lammwochen, zeigt die Kinowerkstatt den Film „Brust oder Keule“ mit Louis de Funès. Dieses Meisterwerk zeigt schon in den 1960er Jahren die Thematik von künstlichen Lebensmitteln und gutem Essen auf, die uns heute beschäftigt. Im Anschluss an den Film wird zu einem kleinen Imbiss eingeladen.

Als Rudolf Schwarz, der KUNSTSCHÄFER, 2002 zusammen mit den Köchen Cliff Hämmerle, Wolfgang Quack und Ludwig Braun erstmals die Bliesgau Lammwochen organisierte, ahnte noch niemand, dass daraus eine richtige Erfolgsgeschichte entstehen würde. Inzwischen sind es zehn ausgewählte Spitzenköche, die Bio-Lämmer der Rasse Merino-Landschaf verarbeiten und daraus Köstlichkeiten kreieren. Eine Idee der Bliesgau Lammwochen ist es, die Tiere „from nose to tail“, also ganz zu verarbeiten. Auch die vermeintlich unedlen Teile des wertvollen, köstlichen Lammfleischs werden in den Küchen veredelt. So entstehen unterschiedlichste Würste, Sülzen, Carpaccio, gefüllte Maultaschen,  Lammquiche oder Gerichte mit Innereien, die die ganze Vielfalt zeigen. Eben weit mehr als Lammkeule oder Lammcarree! Hier ist eine Erfolgsgeschichte entstanden, die die Biosphäre und die Kochkunst der Region in eindrucksvoller Weise zusammenführt. 

Seit diesem Jahr organisiert Holger Gettmann, Slow Food Vorsitzender im Saarland und Autor kulinarischer Bücher, die Bliesgau Lammwochen. Er folgt dem Gedanken von Rudolf Schwarz und meint: „Sicher ist Kochen die älteste bildende Kunst der Menschheit. Köche sind bildende Künstler, die am Herd stehen. Mit ihrer Kunst schaffen sie einen Genuss, der die Feinheit dieses auserlesenen regionalen Produktes richtig in Szene setzt.“


 


  Fr.19.10. Sa.20.10. So.20.10. Mo.21.10.

Solange ich atme

 
 19:00

 

ab Jahre
 ca. 118 Min.


"Solange ich atme"
(USA 2017) Regie: Andy Serkis mit  Andrew Garfield, Claire Foy, Tom Hollander.

Im Rahmen der Veranstaltungen zum Welthospiztag 2018 und in Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst Saarpfalz zeigt die Kinowerkstatt den Spielfilm "Solange ich atme".

Er beruht auf der wahren Geschichte von Robin und Diana Cavendish (Andrew Garfield und Claire Foy),  die eine abenteuerliche und glückliche Zukunft vor sich hatten. Gemeinsam waren sie in Kenia, Diana war schwanger, als Robin mit 28 (Ursache: Polio/ Kinderlähmung) zusammenbrach und danach den Rest seines Lebens gelähmt und auf eine Beatmungsmaschine angewiesen war. Die Prognose der Ärzte: 3 Monate noch.
Doch seine Frau holt ihn aus dem Krankenhaus, ein Freund baut einen Rollstuhl mit integrierter Beatmungsmaschine und Robin gewinnt wieder Lebensmut. Das Paar lebt ein aktives Leben und engagiert sich für Behinderte, insbesondere für die "Responauts" (wie Robin selbst).
Ausgesucht wurde das abwechslungsreiche, witzige und auch rührende Porträt eines ungewöhnlichen Paares, Regiedebut von Andy Serkis, selbst brillanter Schauspieler (z.b. Gollum), aufgrund seiner Nähe zu dem Thema Hospiz „Leben bis zuletzt“: Der Hauptdarsteller erfährt durch die mutige Kreativität seiner Begleiter einen Zuwachs an Lebensqualität in einer zuerst aussichtslos erscheinenden Situation. Das Leben hört erst auf, wenn man stirbt.
Der Film zeigt, ohne seicht oder schnulzig zu werden, worauf es im Leben wirklich ankommt und macht Mut, es anzugehen. Er ist unterhaltsam, lehrreich, emotional mit Tiefgang ohne zu deprimieren.

 

 
Bienvenu, welcome, willkommen!


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"Wenn wir einen Film von Kaurismäki gesehen haben, sind wir jedesmal wieder froh!" (Ulrich und Erika Gregor im Interview)
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