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Rakka - Zwischen Trümmern und Hoffnung

Land: Deutschland | Jahr: 2017 | ca. 42 Minuten | FSK: ab  12 Jahre

Die Syrerin Leila Mustafa ist jung, kurdisch und Bürgermeisterin der ehemaligen Hauptstadt des IS. Rakka wurde während des syrischen Bürgerkriegs komplett zerstört. Die Ingenieurin will die Stadt wieder aufbauen: demokratisch und gleichberechtigt.

Eigentlich ist es eine unglaubliche Geschichte: Eine junge Frau wird zur Bürgermeisterin eines Ortes gewählt, der einst die selbsternannte Hauptstadt des sogenannten Islamischen Staats war. Hier wurden Menschen geköpft und Frauen trugen Vollverschleierung. Mit Unterstützung der USA haben die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), ein Zusammenschluss von Kämpfern überwiegend kurdischer Abstammung, Rakka zurückerobert. Leila Mustafa wurde zusammen mit einem Mann als Doppelspitze gewählt, um den Wiederaufbau von Rakka voranzubringen, eine schwierige Aufgabe angesichts der Tausenden von Sprengfallen, die es immer noch gibt. Sie ist mit der Vision angetreten, aus den Trümmern der einstigen Hochburg des Islamismus eine lebenswerte Stadt mit demokratischen Strukturen aufzubauen und einen Ort der Versöhnung zu schaffen. Die Geschichte von Leila wird aus der Perspektive der französischen Schriftstellerin Marine de Tilly erzählt, die für neun Tage nach Rakka reiste - eine immer noch gefährliche Stadt.

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