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Good Bye Lenin ! (jederzeit online)

Land: Deutschland | Jahr: 2003 | ca. 121 Minuten | FSK: ab 6 Jahre

Regie: Wolfgang Becker, Drehbuch: Bernd Lichtenberg, Wolfgang Becker. Produktion: Stefan Arndt, Katja De Bock, Andreas Schreitmüller. Musik: Yann Tiersen, Kamera: Martin Kukula, Schnitt: Peter R. Adam. Mit Daniel Brühl, Katrin Sass, Maria Simon, Tschulpan Chamatowa, Florian Lukas, Alexander Beyer, Burghart Klaußner, Michael Gwisdek

Kurz vor dem Ende der DDR ist die engagierte Sozialistin Christiane Kerner ins Koma gefallen. Als sie daraus wieder erwacht, muss jeder Schock für Ihr Herz vermieden werden. So hält ihre Familie den längst aufgelösten Staat in der Wohnung am Leben.

4 Sterne von fünf vergibt der "filmdienst" für die gelungene Komödie "Good Bye Lenin" von Wolfgang Becker mit dem damals 22-jährigen Daniel Brühl. Mit der Bierflasche in der Hand setzt er sich am liebsten auf einen Spielplatz vor der Plattenbausiedlung und rätselt, was er mit sich anfangen soll. Nur weil das eben so Sitte ist in diesen Tagen, läuft er auf einer der vielen Demos mit, die Pressefreiheit fordern, wenn schon nicht den Fall der Mauer. Als ihn seine Mutter dort erblickt, die gerade auf dem Weg zum Palast der Republik ist, wo sie als Heldin der Arbeit geehrt werden soll, bricht sie mit einem Herzschlag zusammen. Erst acht Monate später wacht sie wieder auf – und erhält strenge Schonung verordnet. Was nicht einfach ist, denn inzwischen sind die DDR und der osteuropäische Kommunismus untergegangen, die Mauer gefallen und Deutschland vereint.Was tun?

Alex, seine Schwester und deren Freund beschließen, all das vor der Mutter zu verheimlichen. Sie bringen die bereits westliche gestylte Wohnung wieder in den Urzustand und quartieren die Mutter in ein Zimmer nach DDR-Art ein und produzieren die absurdesten „Aktuelle Kamera“-Ausgaben für Alexs Mutter, damit sie nichts merkt...

Wolfgang Becker lässt, als Westdeutscher, seine Geschichte im Schicksalsjahr 1989 in Ostberlin 1989 spielen. Zusammen mit Autor Bernd Lichtenberg hat er eine Parabel entwickelt, eine überaus konstruierte Folie, hinter der die jüngere deutsche Geschichte zum Vorschein kommt wie in einer Camera Obscura.

 

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